Die aus der Feder von Carl Sandburg berühmt gewordene Zeile „Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin“ dürfte so ziemlich jedem bekannt sein. Was wäre, wenn aus einem Panzer plötzlich ein Schloss würde? Diese Idee hat Lisa Aigelsperger in ihrem Kinderbuch Panzerschloss* umgesetzt, in dem zwei Kindern eine Geschichte vorgelesen wird, in der sie selbst zu Handlungspersonen werden: Eine Prinzessin und ein Räuber spielen immer nur so lange miteinander, bis es Streit gibt. Sobald nämlich der Räuber die Prinzessin herumkommandieren will, weil sie nach einer Entführung durch ihn gefälligst weinen soll, wird sie wütend.
Plötzlich kommt ein Kind auf die beiden zugelaufen, gefolgt von einem riesigen „Trumm“, einem mit uniformierten Soldaten besetzten Panzer. Der Aufforderung, den Wald zu verlassen, folgen die drei mutigen Kinder nicht, obwohl ihnen prophezeit wird, dass es „BUMM BUMM“ machen wird und alle umfallen.
In einer Forscherwerkstatt wohnt ein Forscher mit seiner kleinen Gehilfin Paula. Als er in einem großen Kessel etwas Neues kreieren möchte, wird er wütend, weil ihm als wichtige Zutat Mutproben fehlen. Paula begibt sich daraufhin auf eine Forschungsmission, um den fehlenden Mut zu finden. Doch was ist eigentlich Mut? Um das herauszufinden, fragt sie eine Maus, der sie als erstes begegnet. Für die Maus ist eine Katze der Inbegriff von Mut, und so füllt Paula deren Gedanken in eine Flasche. Der Kater, den sie als nächstes trifft, kann dieser Ansicht nicht zustimmen, denn für ihn ist Mut, wenn er einer Katzendame seine Zuneigung gesteht. Eine dritte Mutprobe erhält Paula von einem großen Hund, der unter Mut die uneigennützige Beschützung anderer versteht. Als die Nacht einbricht, gesteht ein Lamm gegenüber Paula, Angst vor der Dunkelheit zu haben, jedoch dem Hund vertraut, der es bewachen wird. Die Dunkelheit selbst spricht daraufhin zu dem Mädchen: Vor ihr müsse sich niemand fürchten, weil man in ihr zur Ruhe kommen und träumen könne. 
Von Natur aus sind kleine Kinder wissbegierig und fragen ihren Eltern nicht selten „Löcher“ in den Bauch. Erst, wenn sie zur Schule kommen und Lernen für viele von ihnen zu einer Pflichtübung wird, verlieren sie das Interesse und die Lust daran. Judith und Marcus Weber haben sich mit dem Kinderbuch
Ob zu Hause, im Kindergarten oder im Förderunterricht in der Schule, kaum ein Kind kennt nicht den bunten Elefanten Elmar von David McKee, der diese liebenswerte Figur kreiert hat. Die Kinder kennen mittlerweile die Freunde von Elmar, haben mit ihm Musik gemacht und eine Menge Abenteuer erlebt. In dem Bilderbuch
Ekki Eichhorn muss sich eines Morgens beeilen, um schnell seinen Laden „Krims und Kram“ zu öffnen. Doch auf dem Weg dorthin verunglückt er bei einem Sprung von Ast zu Ast und fällt fast auf Fine Maus. Zu allem Unglück hat er sich auch noch die Pfote verletzt und kann damit unmöglich arbeiten. Er muss, so viel ist klar, eine Hilfe einstellen. Mit Fine malt er ein Schild und schon melden sich die ersten Bewerber. Doch Ekki hat am Marienkäfer, dem Wildschwein, Uhu, Fuchs, Igel und auch am Dachs etwas auszusetzen. Erst am Abend kommt noch jemand und das verletzte Eichhorn hofft, dass Schmidtchen Hase endlich der Richtige ist.
Ein ganz ungewöhnliches Werk haben Therese und Hubert Siegmund mit dem Bilderbuch 
Der achtjährige Ash lebt mit seiner Mutter Yanela in einem kleinen Haus in Südafrika, in dem schon seine Vorfahren gelebt haben. Regelmäßig besucht ein fremder Mann seine Mutter und zieht sich mit ihr zurück, so dass Ash noch die Geschwister Honey und Zuko bekommt. Obwohl schon der kleine Zuko ein guter Beobachter ist, kann er nicht sprechen und somit auch nicht artikulieren, dass er lieber barfuß läuft, weil die Schuhe drücken. Als Ash zwölf Jahre alt ist, besucht sie der Fremde ein letztes Mal. Da mit seinem Fortgang die Geldzuwendungen ausbleiben, geht es der Familie zunehmend schlechter. Für die kränkliche Honey fehlt es an Medikamenten. Sie verstirbt, woraufhin die Mutter hinter dem Haus eine Grube aushebt. Eine Beerdigungsfeier kann sie sich nicht leisten, denn sie ist ohne Arbeit.
Auf einem Feld macht das Kaninchen Entdeckungen und beobachtet kleine Tiere. Dabei gelangt es immer tiefer in den Wald, den es in der Dunkelheit nicht kennt. Das Kaninchen fragt sich, wo die Sonne geblieben ist und fängt in der Nacht an zu weinen. Endlich sieht es ein Licht im Wald, das warm ist und das es sogar zu einem Ball formen kann. Das Licht vor sich hertragend, bahnt sich das Kaninchen den Weg. Plötzlich rumpelt der Boden und es kommt ein Maulwurf zum Vorschein, der um ein Stück des Lichts bittet, damit er in seinem Bau lesen kann. Das Kaninchen gibt dem Maulwurf die Hälfte seines Lichts ab.