Recherchen über aus der Ukraine nach Deutschland verschleppte Zwangsarbeiter und den Giftgaseinsatz gegen die Kurden im Nordirak, die Martin Sudermann betrieben hat, bilden den Kern zu dem Sauerlandkrimi „Mordsgeschäfte“. Dem Autor war es ein Anliegen, das Schicksal der oftmals zu Tode gekommenen Zwangsarbeiter in einem Roman aufzuarbeiten und hat auch das Massaker um Babij Jar in der Ukraine aufgegriffen.
In den Trümmern eines ausgebrannten Verwaltungsgebäudes in Grüneck liegt ein Toter. Der an einer Kohlenmonoxidvergiftung Verstorbene ist zwar bis zur Unkenntlichkeit verbrannt, doch trotzdem kann er als Michael Dramsfeld identifiziert werden. Die Hagener Kommissarin Ulrike Schrader wird nach kurzer Ermittlungsarbeit von dem Fall abgezogen, den nunmehr das LKA übernimmt.
Der Journalist Thomas Krüdewagen erfährt durch seine Mutter von dem Toten und dem Brand des Unternehmens, das seinerzeit von seinem Opa gegründet und später von seinem Onkel Herbert Schürmann übernommen wurde.
Nach seinem Debütwerk „Der Bastard von Tolosa“ entführt Ulf Schiewe seine Leser mit „Die Comtessa“ erneut ins Südfrankreich des Hochmittelalters. Ermenessa ist die Witwe des Vizegrafen Aimeric II. von Narbona und Stiefmutter von Aimerics fünfzehnjähriger Tochter Ermengarda, die wiederum die Erbin des Grafen ist. Die intrigante Ermenessa trifft ein Abkommen mit dem einflussreichen Grafen von Tolouse und will ihn mit Ermengarda verheiraten. Das Mädchen aber widersetzt sich den Plänen und flieht kurz vor der Hochzeit. Prachtvolle Zeltpagoden, Buffet und Gäste warten vergebens. Unterstützung erhält sie dabei von den beiden Edelmännern Felipe und Arnault, die beide in sie verliebt sind. Für die Freunde beginnt eine abenteuerliche Flucht durch die Gegend des Languedoc – immer auf der Hut vor den Verfolgern und gleichzeitig für Felipe und Arnault immer in der Hoffnung, das Herz von Ermengarda zu gewinnen.
In dem Kriminalroman „Ruhe sanft, Koslowski“ von Joachim H. Peters dreht sich alles um ein wertvolles Schwert. Überlieferungen zufolge will man seine Existenz bis in die Zeit der Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. zurückverfolgen. Seitdem hat das Schwert viele Opfer gefordert, denn viele Menschen wollten sich in seinen Besitz bringen. In einigen Kapiteln, die vom eigentlichen Kriminalfall ablenken, erfährt der Leser etwas über interessante historische Hintergründe, was für einen Kriminalroman sicher ungewöhnlich ist. Durch alle Jahrhunderte bis zur jüngsten Vergangenheit zieht sich die Gier der Menschen nach diesem besonderen Schwert und sie schrecken dafür selbst vor einem Mord nicht zurück.
In dem Projekt „Leinebergland kriminell“ sind in den Orten Lamspringe, Sibbesse, Elze, Alfeld, Duingen, Delligsen, Gronau und Freden zusammen mit den Menschen, die in dieser Region leben, die sechzehn Kurzkrimis „Mords Idylle“ von Sabine Hartmann entstanden. Durch die bunte Palette der Beteiligten sind die Krimis entsprechend unterschiedlich, wobei sich das Leinebergland als durchaus mörderisch erweist.
Einem Millionenpublikum ist Detektiv Wilsberg aus der gleichnamigen Fernsehserie ein Begriff. Der Autor Jürgen Kehrer hat diese Figur zunächst für eine Krimi-Reihe erschaffen. Hauptkommissar Stürzenbecher ist fürs Fernsehen durch eine Frau ersetzt worden und anstelle eines Briefmarken- und Münzladens hat man sich für ein Antiquariat entschieden.
Zu ihrem sechsundzwanzigsten Geburtstag gibt die Polizeischülerin Laura Feldmann eine Party und alle im Haus feiern mit, denn sie alle sind Studenten der Polizeiakademie Nienburg. Ihre beste Freundin Kathrin Peters ist aus Hannover angereist und die beiden amüsieren sich prächtig, bis Lauras Exfreund Jonas Winter auf der Party auftaucht, obwohl er nicht eingeladen war. Im Laufe des Abends entschließen sich die Teilnehmer der Party noch zu einem Besuch in einem nahegelegenen Jazzclub, in dem eine Bluesband spielt. Doch dann erhält die ausgelassene Stimmung einen Dämpfer, denn Kathrins Jacke ist verschwunden und eine hektische Suchaktion setzt ein. Die Jacke, in der sich auch Schlüssel zu Lauras Wohnung befinden, bleibt verschwunden. Nachdem die Bluesband die letzte Zugabe gespielt hat, machen sich die Freundinnen zusammen mit Jonas auf den Weg zurück in Lauras Wohnung. Kathrin und Jonas müssen sich eine Schlafcouch im Wohnzimmer teilen, während Laura sich in ihr Schlafzimmer zurückzieht. 

Angelika Stephan hat in einem Buch mit Kurzgeschichten und lyrischen Texten, die durch Abbildungen ihrer Gemälde noch Ergänzung finden, ihre künstlerische Vielfalt unter Beweis gestellt. Schon den Bucheinband ziert in Herzform ein Ausschnitt aus ihrem Bild „Entflammtes Herz“, wonach auch das Buch benannt ist. Die Künstlerin präsentiert einige ihrer abstrakten Kunstwerke, bei denen die orangen und blauen Töne überwiegen, teilweise dominiert auch nur eine dieser beiden Farben.
„Brennen muss die Hexe“ ist der zweite Band einer Krimi-Reihe um die Kriminalpsychologin Alex Stietencron, der aber auch ohne Kenntnisse des ersten Romans problemlos gelesen werden kann, da alle wichtigen Hintergrundinformationen in die Handlung eingestreut wurden. Doch leider hat Sven Koch in diesem Roman auch zu viel über den ersten Fall