
Einleitung: Von Lemberg ans Schwarze Meer
Nach ihren Reiselesebüchern über die Ukraine und Lemberg stellt Brigitte Schulze mit Odessa* ein weiteres Werk vor, das Leserinnen und Leser auf eine ebenso informative wie atmosphärische Entdeckungsreise mitnimmt. Die südlich gelegene Stadt am Schwarzen Meer ist über eine monumentale Treppe direkt vom Hafen aus erreichbar. Wer die vielen Stufen erklimmt, wird laut Schulze mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt.
Historische und geologische Einblicke
Errichtet wurde Odessa aus Muschelkalkstein – einem Material, das sich bildete, als das Meer noch die gesamte Region bedeckte. Beim Abbau des Gesteins entstanden Hohlräume, die heutigen Katakomben, auf denen die Stadt steht. Dieses unterirdische Labyrinth erstreckt sich über mehrere Ebenen und soll eine Länge von rund 2.000 Kilometern erreichen.
Ella besucht in Finnland eine zweite Schulklasse. Da von der Gemeinde einige Schulen geschlossen werden sollen, müssen alle Lehrer eine Erklärung ans Schulamt schreiben. Dummerweise verwechselt ihr Lehrer seinen Brief mit einem Aufsatz von Ella, der vom letzten Schulausflug zum Zoo handelt. In der Konsequenz führt das zu ungeahnten Verwicklungen und die Verantwortlichen im Schulamt glauben, dass sie die Schüler vor ihrem Lehrer schützen müssen. So muss Ella mit ihren Mitschülern Hanna, Tiina, Timo, Rambo, Mika und Pekka von nun an eine „Monsterschule“ besuchen, die viel zu groß und unübersichtlich ist.
Für viele Arbeitslose und Hartz IV-Empfänger scheint der Weg in die Selbstständigkeit eine Alternative zu sein, sich aus ihrer perspektivlosen Situation zu befreien und sich beruflich zu verändern, doch nur wenige wagen diesen Schritt. Das Buch „Existenzgründung aus Arbeitslosigkeit und Hartz IV“ soll Gründungswilligen die Grundlagen für eine erfolgreiche Unternehmensgründung und einer damit verbundenen dauerhaften Existenzsicherung vermitteln. Außerdem wird an praktischen Beispielen, denen reale Geschichten zugrunde liegen, aufgezeigt, wie Betroffene ihre Fähigkeiten genutzt haben um sich mit Ausdauer und Entschlossenheit aus der Arbeitslosigkeit zu verabschieden.
Die Sommerferien ziehen sich hin, es ist heiß und dem elfjährigen Felix sowie den beiden zehnjährigen Mädchen Mia und Corinna ist langweilig. Am Bahndamm zündeln sie mit Feuer und plötzlich greifen die Flammen um sich. Vergeblich versuchen sie, das Feuer mit den Füßen auszutreten und unter Kontrolle zu bringen, was Fräulein Fontana beobachtet und so werden sie zwei Tage später in der Zeitung als die Helden gefeiert.
Die Welt des Aktienmarktes bleibt auch für Experten unkalkulierbar und selbst sie können bei Spekulationen eine böse Überraschung erleben, die sie ein Vermögen kosten kann. Der Wirtschaftskrimi von Claudio Cantele handelt von einflussreichen Personen, die „Das schnelle Geld“ machen wollen.
Für die Buchreihe „Erst ich ein Stück, dann du“ hat Bettina Obrecht ein Kinderbuch über „Delfine“ geschrieben. Darin fährt Marvin mit seinen Eltern auf eine italienische Insel im Mittelmeer und ist ganz unglücklich, weil sein älterer Bruder Till nicht mit ihnen fahren wollte. Das ändert sich schlagartig, als er Pauline trifft, die ihre Ferien immer in dem Küstenort bei ihren Großeltern verbringt. Pauline kennt nämlich eine Bucht, in der ein Delfin einen Hund zum Spielkameraden hat. Marvin will das erst gar nicht glauben, doch kann er sich bei einem Besuch an einer traumhaft schönen Bucht davon überzeugen, wie der Hund zu dem Delfin ins Wasser stürmt und sie gemeinsam schwimmen.
Der Roman „Immer wieder das Meer“ von Nataša Dragnić zeichnet die Lebenswege von drei Schwestern aus Piombiono in der Toscana nach. Die 18-jährige Roberta Alessi ist im Jahr 1984 mit Marcello verlobt, verliebt sich jedoch in Florenz in den aus Lucca stammenden Dichter Alessandro Lang. Die beiden führen eine Fernbeziehung und Alessandro meldet sich selten. Als er Roberta nach sechs Jahren immer noch nicht heiraten will, schneidet sie sich aus Enttäuschung selbst die langen Haare und beendet das Verlöbnis. Ihre um eineinhalb Jahre jüngere Schwester Lucia hat zwar mit ihren 22 Jahren Fabio als Freund, ist aber trotzdem sexuellen Abenteuern nicht abgeneigt. Immer, wenn Alessandro in Florenz ist, treffen sie sich, allerdings vorerst rein freundschaftlich, wobei sie ihm ihren wahren Namen verschweigt.
Edeet Ravel hat in dem Jugendroman „Du liebst mich nicht“ einen Entführungsfall beschrieben, der sich über vier lange Monate hinzog: Die 17-jährige Chloe Mills fliegt mit ihrer Freundin Angie von Washington nach Athen. Als sie alleine den Nemesis-Tempel besichtigen will, wird sie plötzlich in ein Auto gezerrt. Ein Mann erklärt ihr, dass sie als Geisel für einen Häftling dienen soll. Ein Flugzeug bringt sie in ein unbekanntes Land und Chloe macht sich Gedanken darüber, ob man sie verkaufen oder einem perversen Milliardär als Sexsklavin überlassen will. Nach einer Weiterfahrt in einem Auto wird sie in eine Lagerhalle zu Kakerlaken gesperrt, doch zu ihrer Überraschung erstaunlich gut mit Lebensmitteln und Getränken versorgt. Chloe schreibt vergeblich Hilferufe auf Blätter, die sie unter die Tür nach draußen schiebt und vergeht vor Heimweh nach ihrer Mutter.
Nicht allen vorgestellten Frauen in dem Buch „Heldinnen – 45 Vorbilder fürs Leben“ vom Elisabeth Sandmann Verlag ist ihr Lebensweg an der Wiege gesungen worden. Einige von ihnen stammten beziehungsweise stammen aus ärmlichen Verhältnissen und konnten sich durch heldenhaften Mut und Tapferkeit auszeichnen. In Bild und Text werden beispielhafte Karrieren, aber auch traurige Schicksale vorgestellt. Ein Teil der Frauen hat durch Gesang, Tanz oder als Schauspielerin Berühmtheit erlangt und wegen ihrer Schönheit sind viele von ihnen auch beneidet worden. Ein anderer Teil hat sich für Hilfsprojekte engagiert oder für bedrohte Tierarten und Menschen in Not stark gemacht. Von den fünfundvierzig ausgewählten Frauen leben noch dreiundzwanzig, andere sind schon vor Jahrzehnten gestorben und manch eine in viel zu jungen Jahren.