Privatdetektiv Peter Hogart freut sich, endlich einmal privat in Paris zu sein. Seine Lebensgefährtin Elisabeth Domenik muss nur noch die Versteigerung eines seltenen, aus Elfenbein geschnitzten Exponates als Gutachterin für eine Versicherung in dem Pariser Opernhaus leiten. In Begleitung seiner Nichte Tatjana, die Hogart als Auszubildende an der Polizeischule nacheifert, stellt Elisabeth ihm Frau Dr. Meyer-Lanski vor, die kulturelle Leiterin des Opernhauses. Hogart zeigt sich verwundert über die seiner Meinung nach laschen Sicherheitsvorkehrungen, für die nur Girard und Isabelle verantwortlich sind, was bei dem Detektiv ein ungutes Gefühl hinterlässt. Doch nachdem ihm Elisabeth versichert, dass sich im Etui lediglich ein Duplikat der wertvollen Knochennadel befindet, während das echte Exponat in einem Tresor verwahrt wird, ist er beruhigt.
Mit Tatjana vertreibt sich Hogart die Zeit der Versteigerung und wartet bereits viel zu lange auf Elisabeth, mit der abgesprochen ist, dass er im Anschluss gemeinsam mit ihr zum Banktresor fahren soll, wohin die Knochennadel in einem tragbaren Safe transportiert werden soll.
Aus einem gentechnischen Labor können nach einem Unfall Versuchstiere entkommen. Wie der Institutsleiter Prof. Bader einem hinzugezogenen Brandoberinspektor erklärt, forschte man lediglich an einem Impfstoff gegen die Vogelgrippe und es bestehe nicht der geringste Anlass zur Sorge. Doch schon bald fallen einem Tierpfleger im Gelsenkirchener Zoo tote Tauben auf, und ein Bauer blickt entsetzt auf seine toten Hühner im Stall. Mit Besorgnis registriert der Leiter des Bochumer Veterinäramtes zehntausende verendete Vögel allein in den letzten zwei Wochen und in einem Gespräch mit dem Staatssekretär vom Umweltministerium äußert er die Befürchtung, dass das in die Umwelt gelangte Virus mutieren könnte, weshalb er eine Quarantäne für ganz NRW fordert. Doch um die Bevölkerung nicht zu beunruhigen, wird er zum Schweigen verpflichtet.
Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz wird häufig aus Scham nicht zur Anzeige gebracht und nach einem Artikel auf Tagesschau.de ist in Deutschland jede achte Frau davon betroffen. In dem Roman
Friedrich Graber ist Wirtschaftsredakteur bei der Neuen Frankfurter Zeitung und hat, wie sein Idol Steve McQueen, ein Faible für schnelle Autos, insbesondere für Modelle aus der Filmgeschichte. Auf der Website crashtag.com, die von ausgebrannten Luxusautos berichtet, liest er von dem Unfall eines Lamborghini Miura, der sich in Bangkok ereignet hat. Wenig später wird ein weiterer Unfall vermeldet: Sebastian Wirt, Geschäftsführer der Wirt AG, die auf autonomes Fahren setzt, kommt mit seinem Porsche 911 Carrera 2.7 RS in Nizza von der Fahrbahn ab, der Wagen fängt Feuer und der Fahrer verstirbt. Auf der Website ist weiterhin zu lesen, dass Klaus Polanski den Porsche, der offensichtlich nur Schrott war, an Wirt verkauft hat, was Friedrich Graber aufhorchen lässt.
Melia Khalid, beim Verfassungsschutz verantwortlich für Linksextremismus, erhält Kenntnis von der Existenz eines brisanten Strategiepapiers, das sie über ihren Kollegen Konstantin Pfeifer, Leiter des neuen Sonderdezernats, erhalten hat. In seine Hände gelangte es wiederum über seine Informantin Rebecca Schulmeister. Das Pamphlet hat die Formierung einer vierten Generation von RAF-Terroristen durch alte Genossen zum Inhalt. Immerhin hat es zuvor schon in Bremen einen Überfall auf einen Geldtransporter gegeben, bei dem eindeutig die Beteiligung eines „RAF-Rentners“ nachgewiesen wurde. Von Walter Jakobs, Leiter des Verfassungsschutzes, erhält Melia den Auftrag, sich mit Buchhändler Nickel, dessen Deckname Jens Buchmann lautet, in Verbindung zu setzen. Sein Laden soll Treffpunkt der linksautonomen Szene werden. Auf einer Party ihres V-Mannes Stefan Brunswicker, der sich zurückziehen will, lernt Melia den Dozenten Fabian Perscheid kennen und verliebt sich in ihn. Als jedoch ein Brandanschlag auf das Büro der AfD in Düsseldorf verübt wird, fürchtet Melia, dass Fabian daran beteiligt sein könnte.
Oberst a.D. Friedbert Hartmann hatte eine außergewöhnliche Karriere beim Ministerium für Staatssicherheit gemacht, die mit dem Zusammenbruch der DDR ein jähes Ende nahm. Damals wurde ihm mehrfach der Prozess gemacht, doch nun hat er seine früheren Weggefährten aus der Zeit des kalten Krieges zu einem Treffen in seine imposante Villa in einem Nobelviertel von Dresden eingeladen. Die alten Kameraden, allesamt ehemalige Geheimdienstler aus befreundeten Ostblockstaaten, wollen dem Niedergang der moralischen Werte nicht weiter tatenlos zusehen und aus dem Untergrund die Tyrannei von Waffenschiebern, Menschenhändlern und Drogenbossen beenden. Deshalb finanzieren sie seit vielen Jahren die geheimen Forschungen von Henry, dem Sohn des Oberst. Der Biochemiker ist ein genialer Wissenschaftler und es ist ihm gelungen, eine Wunderwaffe mit geschlechtsspezifischer Gefährlichkeit zu entwickeln.
Die Fallanalytikerin und forensische Kripopsychologin Sabine Nemez vom BKA in Wiesbaden wird von ihrem Chef Dirk van Nistelroog um die Vernehmung einer Nonne gebeten. Sie hat sich selbst gestellt und behauptet, an jedem der folgenden sieben Tage einen Mord zu begehen. Ausgerechnet Kriminalhauptkommissar Maarten S. Sneijder verlangt sie zu sprechen, der soeben gekündigt hat. Obwohl die Nonne, bei der Narben am Hals und Handrücken sowie Tattoos auffallen, nicht mehr auf freien Fuß gesetzt wird, gibt es ein erstes Opfer zu beklagen, dessen qualvollen Tod Sabine nicht verhindern konnte.
Nachdem Philipp Schreiner nicht mehr an seinem Arbeitsplatz aufgetaucht ist und sich seine Nachbarin voller Sorgen um die Familie an die Polizei gewendet hat, befürchtet Kaspar Deutsch, Chefinspektor des LKA Wien und Leiter der Mordkommission, einen Zusammenhang zu einem dreißig Jahre zurückliegenden Fall: Damals verschwand in Klamm, einem Bergdorf, ebenfalls ein Ehepaar mit seinem Kind. Lediglich der Sohn konnte gerettet werden, während seine Eltern einen qualvollen Tod starben.
Mitten in München werden vor einem Café fünf Menschen kaltblütig erschossen. Zwischen den Toten scheint es keine Verbindung zu geben, ein Motiv ist nicht erkennbar und der untergetauchte Täter hat keine Spuren hinterlassen. Auch nach zwei Wochen tritt die Soko Scharfschütze noch auf der Stelle, woraufhin sich Kriminaldirektor Dr. Schubert keinen anderen Rat weiß, als den ehemaligen Kriminalhauptkommissar Paul Simon ins Boot zu holen, der seit der Geburt seiner zweiten Tochter auf Wunsch seiner Ehefrau freiwillig den Dienst quittiert hat und in seiner Rolle als Hausmann glücklich ist. Obwohl ihn sein früherer Kollege und bester Freund Abel Lackhardt inständig um Unterstützung bittet, lehnt er ab. Erst als ihn seine ältere Tochter bittet, den Mörder ihrer unter den Mordopfern befindlichen Mitschülerin zu finden, nimmt er eine Sonderrolle als externer Ermittler an.