Die schlimme Zeit zwischen Aufstehen und Hinlegen von Marcus Gärtner (Hrsg.)

Die schlimme Zeit zwischen Aufstehen und HinlegenInsgesamt haben sich fünfzehn namhafte Autoren in vierzehn Geschichten Gedanken über „Die schlimme Zeit zwischen Aufstehen und Hinlegen“ gemacht, woraus eine Anthologie gleichen Titels entstanden ist. Ihre schriftstellerische Kreativität hat in einer der Geschichten zu einem Mord im Skiurlaub geführt und in einer weiteren einen Jogger eine Leiche finden lassen. Manch ein Protagonist simst lieber als zu telefonieren und ein unter Onaniezwang leidender Professor landet in einer Nervenklinik. Der Leser erfährt etwas über einen Schriftsteller, der vor zwölf Uhr mittags keine Anrufe entgegen nimmt, trotzdem aber nicht faul ist und ebenso wie seine Berufskollegen süchtig den Verkaufsrang bei Amazon beobachtet. Ein Familienvater baut für den Weltuntergang heimlich einen Bunker und ein Autor muss seinem Lektor absagen, weil er im Urlaub statt der erhofften Ruhe störende Animationsprogramme über sich ergehen lassen muss. Manche Menschen haben Probleme mit der Wiedererkennung von Gesichtern und andere können sich keine Geheimnummern merken, was im einen Fall zu Verwicklungen und im anderen zu bösen Überraschungen geführt hat.

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Viele brauchen Erfahrung, wir haben sie… von Wolfgang Sternkopf (Hrsg.)

Gedanken… 50plus!

Viele brauchen Erfahrung, wir haben sie...Das Buchprojekt „Viele brauchen Erfahrung, wir haben sie…“ ist nach einer Idee von Wolfgang Sternkopf entstanden, der das Buch auch herausgegeben hat. Die Texte zum Thema „50plus“ sollten jedoch nicht allein von Schriftstellern geschrieben werden und so wurden über die Initiative „Best Ager“ in vielen Städten des Ruhrgebiets Besucher der Job-Clubs für das Projekt gewonnen. In vier Workshops an insgesamt zwölf Abenden haben die Teilnehmer mit professioneller Hilfe der Autoren Eva von der Dunk, Brigitte Werner, Renate Queke, Ulrich Breitbach und Josef Krug Texte erarbeitet und bei einer der nächsten Zusammenkünfte vorgestellt. Der Fotograf Uwe Jesiorkowski hat dies in Bildern festgehalten und Klaus Poetsch hat einige Karikaturen zur Auflockerung der Texte beigetragen. Am Ende ist der Name Programm, denn Dr. Stefan Lob hat das Nachwort zu dem Buch verfasst.

„Gedanken… 50plus“ ist auf dem Cover von „Viele brauchen Erfahrung, wir haben sie…“ zu lesen, doch das Buch kann nicht halten, was der Titel verspricht. „Übung, Erfahrung, Fähigkeiten, Weitblick, Wissen, Menschenkenntnis, Praxis …“ sind einige der Begriffe einer Schlagwortwolke auf dem Cover und genau zu diesen Themen erwartet der Leser nun Beiträge der über Fünfzigjährigen, die solche Fähigkeiten besitzen.

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Männerlügen: Ein schonungsloser Blick auf Wahrheit und Täuschung

Buchcover des Romans Männerlügen

Wenn Pinocchios Nase Realität wird

Wolfgang Limmer wollte es ganz genau wissen – und ging dem Phänomen des Lügens auf den Grund. Laut ihm soll die Nase eines Lügners tatsächlich anschwellen – ganz so wie bei der bekannten Figur Pinocchio, die auch das Cover seines Buches Männerlügen* ziert. In diesem Werk sammelt der Autor eine Vielzahl kurioser, oft unglaublicher Geschichten, die sich vor allem um zwischenmenschliche Beziehungen, Untreue und gesellschaftliche Rollenbilder drehen.

Einige Männer lügen, weil die Wahrheit zu absurd oder verletzend wäre. Manche Frauen hingegen fühlen sich paradoxerweise erst dann besonders geliebt, wenn der Partner sie anlügt.

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HexenLust 2 von Sharon York

HexenLust 2Es ist noch nicht lange her, dass Nikolai, der zweite Sohn des Teufels, von Isabelle in die Hölle geschickt wurde. Seitdem ist es ruhiger geworden im Zirkel und Isabelle hat ausnahmsweise so etwas wie Freizeit. Beruflich läuft es bei ihr besser als je zuvor, denn ihre Kräfte als Hexe wachsen stetig. Seit einigen Monaten hat sie eine Beziehung mit Maddox, einem Reaper des Zirkels mit magischen Fähigkeiten und Erfahrungen in der Hölle. Denn auch er ist ein Sohn des Teufels, der sich jedoch für einen anderen Weg entschieden hat als sein Vater und dafür in der Hölle mit Folter, Entbehrungen und ewigen Qualen bezahlen musste. Die beiden treffen sich regelmäßig und wollen eine gemeinsame Urlaubsreise nach Mexiko unternehmen.

Doch was dann passiert, ist für Isabelle unfassbar, denn am Tag der Abreise erscheint Maddox in einem erbärmlichen Zustand am Flughafen und beendet ihre Beziehung. Ihre beiden Freundinnen Ira und Bianca überreden sie den geplanten Urlaub in Mexiko stattdessen zusammen mit ihnen zu verbringen.

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Frauen, die denken, sind gefährlich und stark von Stefan Bollmann

Frauen, die denken, sind gefährlich und starkFrauen müssen auch heute noch einen Spagat machen, wenn sie ihr Familienleben mit einer Berufstätigkeit vereinbaren wollen und darüber hinaus werden sie oftmals noch geringer bezahlt wie ihre männlichen Kollegen. In Deutschland wurden sie erst ab 1908 zum Studium zugelassen und die Frage, was angeboren oder anerzogen ist, sorgt immer noch für Diskussionsstoff. Das Buch „Frauen, die denken, sind gefährlich und stark“ ist eine Geschichte der Emanzipation, denn durch den kriegsbedingten Frauenüberschuss nach dem 1. Weltkrieg mussten die Frauen „ihren Mann stehen“, woraus ein gestärktes Selbstbewusstsein resultierte. Die Emanzipation hat erst durch diesen Krieg einen ungeahnten Vorschub erfahren, wie Stefan Bollmann schreibt.

Der Autor stellt in seinem Buch fünfundzwanzig Frauen vor, denen eines gemeinsam ist: Sie haben Mut, Stärke und Kampfgeist bewiesen. Ansonsten haben sie auf völlig unterschiedlichen Gebieten agiert, denn unter ihnen befindet sich eine Friedensnobelpreisträgerin wie auch eine Ärztin oder Verhaltensforscherin.

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Boxenstopp von Christiane Neudecker

BoxenstoppEine Fernsehmoderatorin wird in dem Roman „Boxenstopp“ von Christiane Neudecker für ein Event in Portugal gebucht, wo kaufwilligen Händlern der P7, das neueste Modell von Schneyder Motors, auf der Rennstrecke in Estoril vorgestellt wird. Obwohl die Moderatorin auf die Annäherungsversuche von Dr. Kilian Kaysert, dem Vorsitzenden von Schneyder Motors, nicht eingeht, lässt er nicht locker. Denn er ist gewohnt, immer alles zu bekommen, was er will und ist davon überzeugt, dass alles einen Preis hat. Auch Frauen! Als die Moderatorin vom Leiter des Produktmarketings hört, dass sie nun dem Boss gehören soll und dieser gewohnheitsmäßig nie für etwas eine Begründung abgibt, nimmt sie das nur ungläubig zur Kenntnis. Allerdings hat sie die Macht von Kaysert und die Drohung, dass ihre Schonzeit vorbei ist, gehörig unterschätzt!

Im darauf folgenden Jahr fliegt die Moderatorin noch einmal privat nach Portugal und quartiert sich in Estoril wieder ins Hotel Atlântida ein. Um rückblickend zu verstehen, was im letzten Jahr mit ihr geschah, bezieht die stark Abgemagerte sogar dasselbe Zimmer.

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Wandas erster Schulausflug von Dagmar Geisler

Wir fahren mit dem Bus und gehen dann zu Fuß…

Wandas erster SchulausflugFrau Lange ist Wandas Lehrerin und möchte mit den Kindern einen Ausflug machen. Natürlich werden sich die Schüler über das Ziel nicht sofort einig, doch schließlich fällt die Entscheidung auf den Wildpark. Etwas Geduld müssen die Kinder aber noch mitbringen, denn der Ausflug startet erst in einer Woche.

Es ist Wandas erster Schulausflug und sie trifft Vorbereitungen, was sie alles mitnehmen möchte. Endlich ist es so weit und es geht mit dem Bus los. Wandas Mutter begleitet die Schulklasse, denn sie arbeitet als Fotografin und soll den Wildpark für die Zeitung fotografieren. Als weitere Begleitperson fährt Herr Behrens, der Vater eines Schülers, mit. Er hat gleich dafür plädiert, dass die Kinder in Zweierreihen gehen sollen. Nun haben sie das Malheur und müssen Yakup und Bernie suchen, die verschwunden sind. Vor einem Monster sind sie geflüchtet, das sich als harmloses Wisent entpuppt. Vom Tierpfleger bekommen die Kinder viele nützlich Erklärungen und er zeigt ihnen sogar zwei Luchs-Babys, die noch sehr verspielt sind.

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Zechenbrand von Margit Kruse

Zechenbrand„Zechenbrand“ ist der zweite Buer-Krimi von Margit Kruse mit der taffen Hobbyermittlerin Margareta Sommerfeld, die inzwischen von der Verkäuferin in der Süßwarenabteilung bei Hertie in ein Geschäft für Damenoberbekleidung gewechselt hat. Ihre leidenschaftliche Beziehung mit Karol aus dem Roman Eisaugen fand ein jähes Ende, als sich dieser nach seinem beruflichen Aufstieg in eine Affäre mit seiner Sekretärin gestürzt hat und Margareta ist wieder einmal solo. Deshalb verbringt sie viel Zeit bei ihrem Bruder, der in einer alten Zechensiedlung in Hassel neben der stillgelegten Zeche Bergmannsglück lebt. Die Gebäude der ehemaligen Zeche sollen abgerissen werden, denn auf dem Gelände will die Wessel Rohr & Co.KG aus Dortmund eine neue Produktionsstätte errichten. Eine Bürgerinitiative der Anwohner möchte die historischen Gebäude erhalten, um dort eine Begegnungsstätte einzurichten.

An einem Samstagnachmittag ist Margareta in die Hasseler Zechensiedlung bei ihrem Bruder Gisbert, der sie wieder einmal verkuppeln will, zum Grillen eingeladen. Als das Grillfeuer bereits erloschen ist, kommen Kevin, der Sohn des Nachbarn Norbert Koslowski, und seine Kumpels aus dem Stadion zurück, um mit einem Kasten Bier den Sieg von Schalke 04 an einem Lagerfeuer auf dem ehemaligen Zechengelände zu feiern.

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Antonia auf Abwegen von Annette Sand

Antonia auf AbwegenDie Journalistin Antonia Weißenbach blickt in der Erinnerung zurück auf ihre Kindheit. Sie denkt an alte Schulkameraden und besonders eine ehemalige Lehrerin, Frau Drumme, die ihr das Leben zur Hölle machen konnte. Als Antonia langsam erwachsener wurde, wollte sie die Welt verändern. Ihre Gedanken schweifen heute zurück zu den 68er Revolten, zu Rudi Dutschke, der RAF um Andreas Baader und Ulrike Meinhof sowie zu der Schleyer-Entführung.

Bei Hanns, der sie einfach „mein Mädchen“ nannte, entdeckte sie das Manifest von Marx und Engels, während sich ihr Hass auf die bürgerliche Gesellschaft steigerte. Im Jahr 1982 wurde Kohl zum Bundeskanzler gewählt, was sie für einen schlechten Witz hielt. Antonia erinnert sich, dass sie mit Hanns gerne die Doors, Jimi Hendrix oder auch Pink Floyd gehört hat. In der Politik tauchten neue Namen wie Petra Kelly und Otto Schily am Horizont auf.

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Langzeit-Immuntherapie der Multiplen Sklerose von Prof. Dr. Hayo Schipper

Langzeit-Immuntherapie der Multiplen SkleroseBei dem Buch „Langzeit-Immuntherapie der Multiplen Sklerose“ richtet Prof. Dr. Hayo Schipper, wie der Titel schon verrät, sein Hauptaugenmerk auf die Langzeit-Immuntherapie, die zwar auch nicht in der Lage ist, die Krankheit zu heilen, aber immerhin zu bremsen. Um das zu verstehen, gibt er zunächst einen kurzen Abriss über Strukturen und Funktionsweisen der betroffenen Gehirnanteile und erklärt, wie Entzündung, Krankheitsschub, Sklerose und mögliche Behinderungsfolgen zusammenhängen. Der Autor zeigt in einer schematischen Darstellung einen Krankheitsverlauf und hebt die Bedeutung der Kernspintomographie für die Diagnose hervor. Weiter leitet er zu Faktoren über, die über die Verlaufsform entscheiden und äußert sich zu Wirksamkeit und Wirkungsweisen von Medikamenten.

Der Leser erfährt, was unter dem Begriff der neutralisierenden Antikörper zu verstehen ist und auch, wo die medizinischen Grenzen gesetzt sind. Denn Prof. Dr. Hayo Schipper gibt immer wieder ehrlich zu, in welchen Bereichen noch keine gesicherten Erkenntnisse vorliegen, was in der Praxis häufig nur „Ausprobieren“ bedeuten kann!

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