
Der Mythos der größten Pop-Rivalität
In Beatles vs. Stones versucht John McMillian, eine Antwort auf die Frage nach dem Mythos zu geben, der sich um die Rivalität der beiden Bands rankt, die mittlerweile Kultstatus erreicht haben. Tatsächlich haben sich die aus unterschiedlichsten Verhältnissen stammenden Bandmitglieder – wie die Zitate belegen – über viele Jahre hinweg sowohl gegenseitig gelobt als auch kritisch über die jeweils andere Gruppe geäußert. Während die Beatles, und insbesondere Ringo Starr, in Armut aufwuchsen, konnten sich die Eltern von Mick Jagger bereits Urlaube unter südlicher Sonne leisten.
Vom Lederlook zu den „Fab Four“ – und die sitzenden Stones
John Lennon und Paul McCartney kannten sich bereits aus Schultagen. Bei ihren ersten Auftritten 1960 in Hamburg, wo sie auch erste sexuelle Erfahrungen sammelten, traten die Beatles entweder in schwarzem Leder oder in nachlässiger Kleidung auf.
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In diesem eher ungewöhnlichen Weihnachtsbuch „Weihnachten – Das Fest der Feste“ gibt es zwar auch Weihnachtsgeschichten zu lesen, doch ist es vordergründig eine Interpretation der christlichen Glaubenslehre und eine wissenschaftliche Aufarbeitung derselben, wovon die Anmerkungen am Schluss zeugen. Die Herausgeberin Marita Ellert-Richter stellt verschiedene Religionen, Glaubensrituale, wie auch altgermanische Bräuche vor. In diesem Zusammenhang ist von den Rauhnächten die Rede, die zwölf Nächte umfassen, nämlich die Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag. Daher spricht man in einigen Regionen auch von der Zeitspanne „zwischen den Jahren“.
Das Kinderbuch „Aldo und der Sommer“ vereint drei gefühlvolle Geschichten. In der ersten beschließt Aldo an einem sonnigen Tag ein Sonnenbad zu nehmen. Als er einen ruhigen Platz gefunden hat, breitet er sein Badetuch aus und wird prompt von einer Ameise gezwickt. Daraufhin zieht er weiter und landet ausgerechnet vor einem Maulwurfshügel. Nachdem er am Strand von einer Libelle gestört wird, gibt er am Abend sein Vorhaben traurig auf. Doch seine Freundin Josette muntert ihn auf und beide nehmen zufrieden ein Mondbad.
In der Schule wird der 8-jährige Cedric wegen seiner schulterlangen Haare und seiner Vorliebe für bunte Farben von den Mitschülern gehänselt. Ganz besonders Marvin macht ihm das Leben schwer. Cedric fühlt sich immer mehr als Außenseiter, denn er mag keine Waffen und spielt auch nicht gerne Fußball. Alle sind sich einig, dass sich so nur Mädchen verhalten und schimpfen ihn eine Heulsuse, wenn er weinend davonläuft. Wenn Cedric provoziert wird, wehrt er sich, doch gilt die Strafe seiner Lehrer immer ihm, anstatt den eigentlich Schuldigen. Er leidet zunehmend unter Bauch- und Kopfschmerzen sowie Asthmaanfällen, hält sich für hässlich und dumm. Schließlich sorgen seine verständnisvollen Eltern dafür, dass er die Schule wechseln kann. Doch auch in der neuen Schule wird er gemobbt, so dass er einen weiteren Schulwechsel in Kauf nehmen muss.
Nachdem Paul eine gescheiterte Ehe hinter sich hat, seinen Job verloren und von seinem Vermieter vor die Tür gesetzt wurde, bleibt ihm nichts weiter als ein Koffer und ein Seesack sowie eine Pistole und ein altes Schulheft mit Tagebuchaufzeichnungen. In Ermangelung von Freunden weiß er nicht wohin und nistet sich zunächst in einer Schrebergartenlaube ein, um schließlich bei Siegfried Pocke in St. Pauli zu landen. Pocke gibt seinen Ausstand als Wirt, weil er sein Lokal nicht weiter betreiben kann. Von seinem Ersparten begibt er sich auf eine große Reise, und seinem neuen Freund Paul überlässt er bis zu seiner möglichen Rückkehr sein Auto, mit dem sich Paul zu einer dänischen Insel aufmacht.
Nur eine von elf Geschichten in der Anthologie „Weihnachtsherzen“ hat ein Mann geschrieben. Es ist daher nicht verwunderlich, wenn sich vieles um Beziehungskrisen dreht. So denkt auch Zoe an eine Liebe in der Sommerstadt, irrt am Heiligen Abend umher und kann sich einfach nicht entschließen, zu ihrer Familie zu gehen. Mary muss sich zwischen ihrem Zuhause in Ingleby und einem Mann entscheiden, dem ihre Liebe gehört. Zum Heiligen Abend des Jahres 2007 begibt sich der Buchhändler Jean Perdu sowohl auf eine literarische, wie auch auf eine phantastische Tagtraumreise, und in einer weiteren Geschichte verknüpfen sich die Erlebnisse der unglücklichen Jana während einer Überfahrt mit einem Segelschiff im Jahre 1878 nach New York mit einer Urlauberin auf den vor Cornwall gelagerten Scilly-Inseln im Handy-Zeitalter.
Unter dem Pseudonym Linda Brent hat die Autorin Harriet Ann Jacobs im Jahr 1861 ihre Autobiografie