Rivalen, Mythen und Massenhysterie: Beatles gegen Rolling Stones

Cover von Beatles vs. Stones - Die Rock-Rivalen von John McMillian

Der Mythos der größten Pop-Rivalität

In Beatles vs. Stones versucht John McMillian, eine Antwort auf die Frage nach dem Mythos zu geben, der sich um die Rivalität der beiden Bands rankt, die mittlerweile Kultstatus erreicht haben. Tatsächlich haben sich die aus unterschiedlichsten Verhältnissen stammenden Bandmitglieder – wie die Zitate belegen – über viele Jahre hinweg sowohl gegenseitig gelobt als auch kritisch über die jeweils andere Gruppe geäußert. Während die Beatles, und insbesondere Ringo Starr, in Armut aufwuchsen, konnten sich die Eltern von Mick Jagger bereits Urlaube unter südlicher Sonne leisten.

Vom Lederlook zu den „Fab Four“ – und die sitzenden Stones

John Lennon und Paul McCartney kannten sich bereits aus Schultagen. Bei ihren ersten Auftritten 1960 in Hamburg, wo sie auch erste sexuelle Erfahrungen sammelten, traten die Beatles entweder in schwarzem Leder oder in nachlässiger Kleidung auf.

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Buchrezension: „Aldo und der Schnee“ von Magali Bonniol – Freundschaft, Fantasie und winterliche Gefühle

Buchcover des Kinderbuchs Aldo und der Schnee

Eine Schneeballschlacht voller Vorfreude

In der ersten Geschichte des Kinderbuchs Aldo und der Schnee* freut sich Aldo gemeinsam mit seiner Freundin Josette auf eine Schneeballschlacht. Auch die Schneckenkinder wollen mit Schlittenfahren in den Winter starten. Doch der ersehnte Schnee lässt auf sich warten. Zum Glück hat Josette eine rettende Idee: Statt Schnee gibt es eine fröhliche Blätterschlacht. Erst als Aldo später zu Hause ankommt, erreicht ihn eine einzelne Schneeflocke – ein zarter Vorgeschmack auf den Winter.

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Die Nacht der Verzweiflung – Zwischen Liebe, Eifersucht und Todesangst

Cover von Die Nacht der Verzweiflung von Carolin Wolf

Abschied und erste Eindrücke in Berlin

Als die Schülerinnen und Schüler einer 10. Klasse aus Nürnberg zu ihrer Abschlussfahrt nach Berlin aufbrechen, muss sich die 15-jährige Lea schweren Herzens von ihrem Freund Felix verabschieden. In der Unterkunft angekommen, besuchen sie gemeinsam mit ihren Lehrkräften die bekannten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Lea genießt die Tage in der Hauptstadt und bummelt mit ihrer Freundin Lisa – die heimlich in Jonas verliebt ist – durch die Geschäfte.

Eines Abends erhält Lea eine MMS. Darauf erkennt sie ihren Freund, wie er eine andere küsst. Völlig aufgelöst verlässt sie weinend das Hotel, nachdem sie Lisa eine Nachricht hinterlassen hat, dass sie ein paar Stunden Zeit zum Nachdenken für sich brauche.

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Weihnachten – Das Fest der Feste von Marita Ellert-Richter (Hrsg.)

Geschichten, Lieder und Gedichte!

Weihnachten - Das Fest der FesteIn diesem eher ungewöhnlichen Weihnachtsbuch „Weihnachten – Das Fest der Feste“ gibt es zwar auch Weihnachtsgeschichten zu lesen, doch ist es vordergründig eine Interpretation der christlichen Glaubenslehre und eine wissenschaftliche Aufarbeitung derselben, wovon die Anmerkungen am Schluss zeugen. Die Herausgeberin Marita Ellert-Richter stellt verschiedene Religionen, Glaubensrituale, wie auch altgermanische Bräuche vor. In diesem Zusammenhang ist von den Rauhnächten die Rede, die zwölf Nächte umfassen, nämlich die Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag. Daher spricht man in einigen Regionen auch von der Zeitspanne „zwischen den Jahren“.

Das Buch bietet umfangreiches Hintergrundwissen zum Weihnachtsbrauchtum, was oftmals kaum von jemandem hinterfragt wird. So erfährt der Leser etwas über die historischen Hintergründe des Adventskranzes und darüber, wie vor langer Zeit das Begehen des Weihnachtsfestes überhaupt festgelegt wurde.

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Bloß nicht nüchtern! – Ein satirischer Leitfaden durch den Feierwahnsinn

Cover von Ich kann da nicht nüchtern hin von Falko Löffler

Was Einladungen wirklich verraten

Wer eine Einladung zu einer Feier erhält und sich denkt „Ich kann da nicht nüchtern hin“, erfährt aus dem Buch von Falko Löffler zunächst, was ihm bereits die Form der Einladung über die geplante Festlichkeit verrät. Je nach gewähltem Veranstaltungsort werden unterschiedliche Erwartungen an den Gast gestellt, und natürlich gibt der Gastgeber mit der Auswahl der Dekoration einiges über die Absichten der Feier preis. Der Leser erhält Tipps zur angemessenen Kleidung, zu möglichen Gesprächsthemen und sogar dazu, welche Krankheiten er vortäuschen könnte, falls er der Feier lieber fernbleiben möchte.

Von runden Geburtstagen bis zur Hochzeit

Besonderes Augenmerk legt der Autor auf Einladungen zu runden Geburtstagen, wobei er jedem Jahrzehnt ein eigenes Kapitel widmet, da jedes seine eigenen Besonderheiten aufweist.

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Aldo und der Sommer von Magali Bonniol

Aldo und der SommerDas Kinderbuch „Aldo und der Sommer“ vereint drei gefühlvolle Geschichten. In der ersten beschließt Aldo an einem sonnigen Tag ein Sonnenbad zu nehmen. Als er einen ruhigen Platz gefunden hat, breitet er sein Badetuch aus und wird prompt von einer Ameise gezwickt. Daraufhin zieht er weiter und landet ausgerechnet vor einem Maulwurfshügel. Nachdem er am Strand von einer Libelle gestört wird, gibt er am Abend sein Vorhaben traurig auf. Doch seine Freundin Josette muntert ihn auf und beide nehmen zufrieden ein Mondbad.

In einer weiteren Episode will Aldo als Überraschung für Josette einen Johannisbeerkuchen backen. Mit einem Korb macht er sich auf den Weg um Johannisbeeren zu pflücken. Obwohl er reichlich Beeren gesammelt hat, bleibt ihm am Ende nur eine übrig, weil er auf dem Heimweg die Früchte an eine traurige Maus und an eine Schneckenfamilie verteilt hat. Wieder ist Aldo traurig. Aber dann kommt er an Josettes Haus vorbei, wo es köstlich duftet, denn die hat einen Fliegenkuchen gebacken, der mit der übrig gebliebenen Johannisbeere dekoriert wird.

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Opferland von Bettina Obrecht

Wenn die anderen dich kaputt machen!

OpferlandIn der Schule wird der 8-jährige Cedric wegen seiner schulterlangen Haare und seiner Vorliebe für bunte Farben von den Mitschülern gehänselt. Ganz besonders Marvin macht ihm das Leben schwer. Cedric fühlt sich immer mehr als Außenseiter, denn er mag keine Waffen und spielt auch nicht gerne Fußball. Alle sind sich einig, dass sich so nur Mädchen verhalten und schimpfen ihn eine Heulsuse, wenn er weinend davonläuft. Wenn Cedric provoziert wird, wehrt er sich, doch gilt die Strafe seiner Lehrer immer ihm, anstatt den eigentlich Schuldigen. Er leidet zunehmend unter Bauch- und Kopfschmerzen sowie Asthmaanfällen, hält sich für hässlich und dumm. Schließlich sorgen seine verständnisvollen Eltern dafür, dass er die Schule wechseln kann. Doch auch in der neuen Schule wird er gemobbt, so dass er einen weiteren Schulwechsel in Kauf nehmen muss.

Nach vielen Jahren, die Cedric im „Opferland“ verbracht hat, ist er mit fast 16 Jahren zuversichtlich, endlich die Rolle des ewigen Opfers abgeschüttelt zu haben.

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Fünf Löcher im Himmel von Rocko Schamoni

Fünf Löcher im HimmelNachdem Paul eine gescheiterte Ehe hinter sich hat, seinen Job verloren und von seinem Vermieter vor die Tür gesetzt wurde, bleibt ihm nichts weiter als ein Koffer und ein Seesack sowie eine Pistole und ein altes Schulheft mit Tagebuchaufzeichnungen. In Ermangelung von Freunden weiß er nicht wohin und nistet sich zunächst in einer Schrebergartenlaube ein, um schließlich bei Siegfried Pocke in St. Pauli zu landen. Pocke gibt seinen Ausstand als Wirt, weil er sein Lokal nicht weiter betreiben kann. Von seinem Ersparten begibt er sich auf eine große Reise, und seinem neuen Freund Paul überlässt er bis zu seiner möglichen Rückkehr sein Auto, mit dem sich Paul zu einer dänischen Insel aufmacht.

Unterwegs liest Paul immer wieder in seinen Aufzeichnungen, die er als 17-Jähriger schrieb, wie ihn seine Mutter verlassen hat und sein Vater zum Säufer wurde. So fühlte sich Paul schon frühzeitig minderwertig, war depressiv und dachte an einen Suizid.

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Weihnachtsherzen von Anne Tente (Hrsg.)

Die schönsten Geschichten zum Fest!

WeihnachtsherzenNur eine von elf Geschichten in der Anthologie „Weihnachtsherzen“ hat ein Mann geschrieben. Es ist daher nicht verwunderlich, wenn sich vieles um Beziehungskrisen dreht. So denkt auch Zoe an eine Liebe in der Sommerstadt, irrt am Heiligen Abend umher und kann sich einfach nicht entschließen, zu ihrer Familie zu gehen. Mary muss sich zwischen ihrem Zuhause in Ingleby und einem Mann entscheiden, dem ihre Liebe gehört. Zum Heiligen Abend des Jahres 2007 begibt sich der Buchhändler Jean Perdu sowohl auf eine literarische, wie auch auf eine phantastische Tagtraumreise, und in einer weiteren Geschichte verknüpfen sich die Erlebnisse der unglücklichen Jana während einer Überfahrt mit einem Segelschiff im Jahre 1878 nach New York mit einer Urlauberin auf den vor Cornwall gelagerten Scilly-Inseln im Handy-Zeitalter.

Georg trauert um den frühen Tod seiner geliebten Leni und bereitet zum Heiligen Abend ein Essen vor, bei dem ihm ausgerechnet eine Katze wertvolle Tipps gibt. Anstatt, wie geplant, mit ihrem Mann und den beiden Kindern die Weihnachtstage in einem Vier-Sterne-Hotel in St. Moritz zu verbringen, warten auf Carmen jede Menge böse, wie auch angenehme Überraschungen.

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Erlebnisse aus dem Leben eines Sklavenmädchens von Harriet Ann Jacobs

Erlebnisse aus dem Leben eines SklavenmädchensUnter dem Pseudonym Linda Brent hat die Autorin Harriet Ann Jacobs im Jahr 1861 ihre Autobiografie Erlebnisse aus dem Leben eines Sklavenmädchens* veröffentlicht. Zu diesem Zeitpunkt war bereits der Amerikanische Bürgerkrieg ausgebrochen, der zur Abschaffung der Sklaverei führte. So fand das Werk damals keine breite Leserschaft und konnte im Kampf gegen die Sklaverei nicht an den Erfolg von „Onkel Toms Hütte“ der Autorin Harriet Beecher Stowe anknüpfen.

Obwohl Linda Brent in die Sklaverei hineingeboren wird, verbringt sie zunächst eine unbeschwerte Kindheit im Haus ihrer Eltern. Ihr Vater arbeitet als gefragter Zimmermann und darf, gegen eine jährliche Zahlung von zweihundert Dollar an seine Besitzerin, seinem Gewerbe nachgehen. Mehrmals versucht er, mit den gesamten Ersparnissen seine eigenen Kinder aus der Sklaverei freizukaufen, was ihm aber nicht gelingt. Als Linda sechs Jahre alt ist, verstirbt ihre Mutter und aus Gesprächen erfährt sie erstmals, dass sie eine Sklavin ist, eine Handelsware, die nur zur sicheren Aufbewahrung im Haus der Eltern leben durfte.

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