Prinzenjagd: Ein Kriminalfall zwischen Loyalität, Liebe und gesellschaftlicher Kritik

Buchcover des Kriminalromans Prinzenjagd

Auftrag mit Nebenwirkungen

Lila Ziegler soll auf Wunsch ihrer Freundin Lena deren Vater Lennart Staschek beschatten und herausfinden, ob er eine Affäre hat. Allerdings darf sie ihrem Freund Ben Danner, mit dem sie gemeinsam eine Detektei betreibt, nichts davon erzählen. Denn Danner ist der beste Freund von Staschek, dem Leiter der Mordkommission in Bochum, mit dem er vor über zehn Jahren zusammengearbeitet hat.

Wie es der Zufall will, ist Staschek gerade mit der Aufklärung des Mordes an Sternekoch Carlo Pfiffhofen beschäftigt, der verstümmelt auf dem Parkplatz des Allee-Hotels aufgefunden wurde – jenem Hotel, in dem er früher als Küchenchef tätig war. Als wenig später auch der Gewinner einer Castingshow in einem Hotelzimmer ums Leben kommt, beauftragt der Geschäftsführer Flegenfeld das Detektiv-Duo Lila und Ben mit der Aufklärung der Morde. Für Lila kommt dieser Auftrag gelegen, da sie so ihre verdeckte Beobachtung von Staschek fortsetzen kann.

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Der Duft des Zorns von Marvin Roth

Der Duft des ZornsMike Zeller soll lediglich ein paar der kleinen Fläschchen seines Arbeitgebers Ethic Inc. stehlen, wofür ihm sein Auftraggeber eine „fürstliche Belohnung“ verspricht. Doch verunglückt er tödlich mit dem Diebesgut. Deputy Will Mac Callen entdeckt den Toten, und noch bevor er den Unfall meldet, steckt er sich ein nach Rosen duftendes Fläschchen ein, das er für einen Parfumflakon hält. Tatsächlich handelt es sich bei dem Inhalt jedoch um eine gefährliche, bewusstseinserweiternde Droge, die über die Schleimhäute von Mund und Nase in die Blutbahn gelangt und bereits innerhalb weniger Sekunden das Gehirn erreicht. Die Droge verwandelt die Menschen in eine Bestie, die jeglicher moralischer Grundsätze beraubt nach Mord giert.

Nichts ahnend verschenkt der Deputy das vermeintliche Duftwasser an seine Freundin Rosi, der es allerdings von ihrer Untermieterin Sally geraubt wird. Sie riecht an dem Fläschchen und bringt in ihrer Mordlust zunächst Rosi, später auch den Deputy in ihre Gewalt. Inzwischen wird dieser von Sheriff Ernest Gregory vermisst, der zu Rosi fährt, wo er ebenfalls von Sally überwältigt wird.

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Der Marionettenspieler von Senta Meyer

Der MarionettenspielerKriminalhauptkommissar Wilfried Lichter und seine Kollegen Oliver, Martina, Veronika und Carsten vom K4 in Berlin bekommen bei der Suche nach neun innerhalb der letzten fünfundzwanzig Stunden verschwundenen Kindern völlig unverhofft Unterstützung durch ein von Europol beauftragtes Team. Allerdings sind sie nicht nur von den eigenwilligen Outfits der Kollegen irritiert, sondern auch vom Befehlston ihrer Chefin Jenny, die im Schneidersitz auf den Tischen sitzt, trotz Verbot raucht und alle ungefragt duzt. Für das bestens ausgebildete Team um Marie, Paul, Sarah, Ben und Tom ist Jenny der „Boss“, und sie folgen ihren präzisen Anweisungen, die eine strikte Umsetzung erfordern. Doch die Kollegen aus Berlin wähnen sich in einem Albtraum und kapitulieren schließlich.

Bisher haben die Kidnapper weder eine Forderung gestellt, noch ist ein Bekennerschreiben eingegangen. Jenny teilt die Aufgaben ein und hofft zunächst bei den Familien und Freunden der verschwundenen Kinder auf Gemeinsamkeiten zu stoßen. Erst bei der Überprüfung der durchgemachten Kinderkrankheiten zeigen sich erste Auffälligkeiten.

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Totgelacht von Manfred Koch

TotgelachtMit einer Sammlung von zwanzig makabren Kriminalgeschichten wartet das Buch Totgelacht von Manfred Koch auf. Da bewundert ein Kriminalkommissar tatsächlich einen Viersternekoch, der bei vierzehn begangenen Morden nicht die kleinste Spur hinterlassen hat. Ein Möbelhaus preist seine Besteckserie „Skalpellen“ und den neuen Lehnstuhl „Folteren“ an, ein vermeintlicher Neffe will den Onkel um sein Geld prellen, und ein Journalist muss von seinem Chef Vorhaltungen wegen schlampiger Recherchen einstecken. Angehende Meuchlerinnen und Meuchler wohnen einem Vortrag über den perfekten Mord bei, und ein Bankräuber kommt erst zu spät zu der Einsicht, wie nützlich Fremdsprachen sein können.

Ungewöhnlich reagiert ein Polizist auf das Geständnis eines Mörders, und aus Unachtsamkeit stellt ein Ehemann das Video von dem Mord an seiner Frau ins Netz. In einer weiteren Geschichte berichtet ein Polizist von einem Wettbewerb eines Wirtes, der ein Pilzgericht nach dem Vorbild von russischem Roulette kreiert, weil einem Gast ein Knollenblätterpilz serviert werden soll.

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Wer mordet schon im Ruhrgebiet? von Birgit Ebbert

Der kriminelle Freizeitführer: 11 Krimis und 125 Freizeittipps!

Wer mordet schon im Ruhrgebiet?Die Reihe „Wer mordet schon…“ vereint Kriminalgeschichten einer Region mit dazugehörigen Freizeittipps, die sich in Form von Anmerkungen dem jeweiligen Kurzkrimi anschließen. Bei Birgit Ebbert werden in ihrem Buch „Wer mordet schon im Ruhrgebiet?“ die Konzertbesucher aufgefordert nach Hause zu gehen, nachdem das letzte Stündlein eines Maestros geschlagen hat. Ein roter Schuh führt zu einer Leiche, ein Teilnehmer eines Klassentreffens kann den Heimweg nicht mehr antreten, und einem Menschen wird ein Kunstraub zum Verhängnis. Ausgerechnet in einem Bayern-Trikot findet ein BVB-Betreuer ein Ende, und anhand einer Visitenkarte kann ein Mörder überführt werden. In einem Schmetterlingshaus wird ein Parkwächter erschlagen aufgefunden. Ein Hund richtet einen Schäfer übel im Gesicht zu, und ein Mitglied eines Hexenzirkels treibt in einer Gräfte. Auf einem Schiff wird ein Tourbegleiter ermordet, wobei seine Tätowierung den Täter verrät, und ein Bloggertreffen fordert gleich drei Menschenleben.

Bei den Krimis von Birgit Ebbert steht die Auflösung der Morde im Vordergrund, denn ihre Ausführung wird nicht thematisiert. Vielmehr ist es so, dass private Ermittler ganz zufällig bei einem Spaziergang auf etwas Verdächtiges stoßen, was letztlich zu einer weiteren Leiche führt.

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Wer mordet schon im Hochsauerland? von Margit Kruse

Der kriminelle Freizeitführer: 11 Krimis und 125 Freizeittipps!

Wer mordet schon im Hochsauerland?„Wer mordet schon…“ ist eine Reihe von kriminellen Freizeitführern, die zu den unterschiedlichsten Gegenden in Deutschland Freizeittipps liefert, die wiederum von den jeweiligen Autoren geschickt in Kurzkrimis eingearbeitet wurden. In elf Geschichten schreibt Margit Kruse in „Wer mordet schon im Hochsauerland?“ von einem vergifteten Finanzbeamten und weiter von einem Mann, der unter Schneemassen begraben liegt, nur weil ihm ein Glas Wasser verweigert wurde. Seiner Aufdringlichkeit fällt ein Vertreter zum Opfer, und ein nur mit einer knappen roten Unterhose Bekleideter wird abgeführt, während Freunde einem Forellenzüchter übel mitspielen, wodurch einer von ihnen ein tödliches Ende im Teich findet. Gestorben wird aber auch in einem Heilstollen, wobei der Kommissar zu klären hat, ob es sich um einen Unfall oder Mord gehandelt hat.

Bei einem Gewerkschaftsausflug wird einem Mitglied sein rotes Poloshirt zum Verhängnis und seinem Mörder Gleichgewichtsprobleme. Ein Knappenchormitglied muss samt Grubenlampe auf Nimmerwiedersehen verschwinden, weil er sich niemals von ihr trennen würde, und Goldmünzen kosten sowohl einem Bergmann, als auch einem Steiger das Leben.

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Dünenkiller von Sven Koch

DünenkillerVon der Besatzung der im April 2007 aufgefundenen Luxusjacht Kaz II, die Erwähnung in dem Kriminalroman Dünenkiller von Sven Koch findet, fehlt bis heute jede Spur. Genauso, wie dieses „Geisterschiff“ führerlos im Wasser trieb, entdecken Nordseefischer in dem Roman eine Jacht. Als sie an Bord gehen, finden sie das Deck voll mit Blut und neben drei verbrannten Leichen eine schwer verletzte Frau.

Die Sonderkommission für Organisierte Kriminalität und Schwerverbrechen unter der Leiterin Ceylan Özer in Wilhelmshaven ist mit den Ermittlungen beauftragt. Wie ihre Kollegen Tjark Wolf, Femke Folkmer, Fred und der Forensiker Steevens stellt sich Ceylan die Frage, wie die Frau als einzige das Massaker überleben konnte. Zu allem Unglück hat der Regen die meisten Spuren verwischt und das ausgeschaltete GPS gibt ihnen weitere Rätsel auf. Nachdem die Identität der Toten geklärt ist, finden sie heraus, dass alle drei als Banker an einem gemeinsamen millionenschweren Offshore-Windparkprojekt gearbeitet haben und dass eine Kopenhagener Firma die Jacht gechartert hat.

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Janusmond von Mia Winter

JanusmondLeon Bernberg ist von Deutschland nach Louisson gekommen, um seine Zwillingsschwester Lune offiziell für tot erklären zu lassen. Im September vor elf Jahren ist sie nach Südfrankreich gefahren, um an der Universität La Valuse zu studieren. Sie hat sich in der Stadt angemeldet und an der Universität eingeschrieben, doch seit Juni des darauffolgenden Jahres ist sie spurlos verschwunden. Leon bittet Inspektor Christian Mirambeau von der Polizei in Louisson um Hilfe. Doch da Lune dort überhaupt nicht als vermisst gemeldet wurde, wird der Inspektor argwöhnisch und möchte zunächst noch einige Nachforschungen anstellen. Nach seiner Ansicht hat es jeder Mensch verdient, dass man zumindest einmal gründlich nach ihm sucht. So ist Leon gezwungen für einige Tage in der Stadt zu bleiben, die unter einer Hitzewelle mit Temperaturen von über vierzig Grad leidet. Er besucht die Orte, die ihm seine Schwester in ihren Briefen geschildert hat, und er stellt sich die Frage, ob sie vielleicht noch lebt.

Nachdem Inspektor Mirambeau mit seinen Nachforschungen begonnen hat, wird Professor Paul Spiegelberg, der vor zehn Jahren Lune Bernberg verfallen war, im Hurenviertel von Louisson ermordet.

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Stille, Schmerz und Blutspur: Thomas Raabs Psychothriller

Buchcover: Still – Chronik eines Mörders

Geburt und frühe Kindheit

Im kleinen Dorf Jettenbrunn wird am 6. Dezember 1982 Karl Heidemann geboren. Das ganze Dorf begibt sich mit kleinen Gaben zum Haus von Charlotte und Johann Heidemann, um das neue Leben willkommen zu heißen. Die Nachbarn betrachten das lauthals schreiende Kind, das sich trotz aller gut gemeinten Ratschläge von seiner Mutter nicht beruhigen lässt, und versichern den besorgten Eltern: Es gebe keinen Grund zur Sorge.

Doch der Junge schreit weiterhin, und sein Geplärre ist in ganz Jettenbrunn bis in die Wälder hinein zu vernehmen. Erst weit nach Mitternacht schläft er vor Erschöpfung ein, und eine erlösende Stille kehrt ein – allerdings nur von kurzer Dauer. Auch in den folgenden Tagen brüllt das Kind aus Leibeskräften und verschmäht die Brust der Mutter.

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Pleiten, Pech & Leichen von Elke Schwab

Pleiten, Pech & LeichenDie Hilfskraft Jenny arbeitet in einer Bäckerei und ist Single, was sie nur zu oft bedauert. Da sie sich von dem schlecht bezahlten Job selten einen tollen Abend mit ihrer Freundin Anna leisten kann, begeht sie kleine Diebstähle und macht die Ausbeute über Ebay zu Geld. Als sie eines Tages einen teuren Flakon aus einer Parfümerie stiehlt, wird sie vom Security-Chef des Einkaufszentrums erwischt. Von nun an reißt ihre Pechsträhne nicht ab. Jennys Nerven liegen nicht nur wegen ihrer Oma Käthe blank, die es ebenfalls mit der Ehrlichkeit nicht so genau nimmt, sondern sie muss sich auch noch den immer neuen Fragen von Kriminalhauptkommissar Harald Dennerlein stellen. Erschwerend kommt für Jenny hinzu, dass sie nichts gegen ihre Vermieterin Silvia Probst und auch nichts gegen Tobias Winter unternehmen kann, der sie ständig beobachtet und verfolgt. Mächtigen Ärger steht ihr obendrein mit ihrem Chef ins Haus und selbst mit Anhängern des Tierschutzes muss sie sich auseinandersetzen. Da kommt ihr ein gut aussehender Kunde gerade recht, der sie mit seinem Ferrari auf seine Jacht an die Côte d’Azur einlädt.

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