Aus einem gentechnischen Labor können nach einem Unfall Versuchstiere entkommen. Wie der Institutsleiter Prof. Bader einem hinzugezogenen Brandoberinspektor erklärt, forschte man lediglich an einem Impfstoff gegen die Vogelgrippe und es bestehe nicht der geringste Anlass zur Sorge. Doch schon bald fallen einem Tierpfleger im Gelsenkirchener Zoo tote Tauben auf, und ein Bauer blickt entsetzt auf seine toten Hühner im Stall. Mit Besorgnis registriert der Leiter des Bochumer Veterinäramtes zehntausende verendete Vögel allein in den letzten zwei Wochen und in einem Gespräch mit dem Staatssekretär vom Umweltministerium äußert er die Befürchtung, dass das in die Umwelt gelangte Virus mutieren könnte, weshalb er eine Quarantäne für ganz NRW fordert. Doch um die Bevölkerung nicht zu beunruhigen, wird er zum Schweigen verpflichtet.
Der Ressortleiter des Nachrichtenmagazins „Herold“ wittert angesichts des Vogelsterbens eine große Story und beauftragt seine Redakteure Karola Rothschild und Alex Stewart, Recherchen im Ruhrgebiet zu betreiben. Als sie sich mit Prof. Bader in Verbindung setzen wollen, stellen sie fest, dass dieser spurlos verschwunden ist.

Auf Sylt erinnert sich die Diplompsychologin Margareta Baumgarten in dem autofiktionalen Roman Vom Leben reich beschenkt von Hildegard Haehn, wie eines Tages eine Fremde ihre Praxis aufsuchte. Eine Berufskollegin, die Elphi genannt werden wollte, hatte eine Geschichte zu erzählen. Jede Woche suchte sie Margareta auf und berichtete aus ihrem Leben: Bereits als Baby hätte sie sich verlassen gefühlt, den Vater verlor sie früh. Sie ergriff den Beruf des Lehrers, den sie jedoch zugunsten eines Psychologiestudiums aufgab. Wiederholt machte sie später die Erfahrung verstoßen zu werden. Sie schilderte Margareta von ihrer ersten großen Liebe und ihrem Aufenthalt in einem indischen Ashram, wo sie eine äußerst zwiespältige Beziehung mit Deepak einging. Ihre Ausführungen reichen bis zu den Problemen und Sorgen um ihre Kinder und ihren Enkeln.
Ein junges Paar verbringt einige Tage in Las Vegas. Noch berauscht vom letzten Abend wacht Lisa in einem Hotelzimmer auf. Es fällt ihr schwer, einen klaren Gedanken zu fassen. Sie erinnert sich daran, Mojito getrunken zu haben, aber auch daran, dass sie nicht so viel trinken wollte, da sie mit ihrem Freund nach Hause fliegen muss. Doch wo bleibt Tom? Ihr Reisepass scheint auch nicht im Zimmer zu sein. Sie kann kaum aufstehen und ihr fehlen zwölf Stunden, die einfach aus ihrem Gedächtnis gelöscht sind. Irgendjemand muss Drogen in ihren Drink gemischt haben. Hat Tom ihr die Drogen untergemischt? Sie muss sich aufraffen und ihn finden. Hat er das Geld für den Rückflug verspielt? Oder ist er bei einer anderen? Immerhin hat er sie schon einmal betrogen. Nach ihrer ergebnislosen Suche stellt sie mit Entsetzen fest, dass ihr nur noch dreißig Minuten zum Packen und Duschen bleiben, bevor sie sich auf den Weg zum Flughafen machen muss.
Hauptfigur in dem Kinderroman Agentin Yeshi von Gabriela Kasperski ist die dunkelhäutige, aus Äthiopien stammende zehnjährige Yeshi. Sie lebt allein mit ihrer Adoptivmutter, die als Lektorin in einem Verlag arbeitet. Als Yeshi ihren von der Mutter getrenntlebenden Adoptivvater in London besucht, verliert sie ihn unterwegs aus den Augen. Zum ersten Mal muss sie ihr Talent als Agentin unter Beweis stellen und haarscharf kombinieren, wie sie sich wiederfinden können.
In ihrem Buch
Clemens Kuby macht sich mit der von ihm entwickelten Kubymethode die Fähigkeit des Gehirns zunutze, Fakt und Fiktion nicht unterscheiden zu können. Seinen Ratgeber
John F. Kennedy fand im November 1963 in Dallas durch mehrere Schüsse den Tod. So viel zu den Fakten. In seinem Politthriller
Tina lebt mit ihren Eltern und ihrem Hund Poppy in einem Holzhaus auf dem Land. In ihrem Garten geht sie mit ihrem Vater auf Entdeckungsreise. Vor dem dunklen und riesigen, hinter dem Haus gelegenen Bambuswald fürchtet sie sich. Als ihr Vater auf eine lange Reise geht, schenkt er Tina einen Kreisel. Wenn sie Langeweile hat, so sein Rat, soll sie ihn kreisen lassen und dann in die Richtung laufen, wohin die Spitze zeigt, denn dort gäbe es bestimmt Interessantes zu entdecken. Tatsächlich wagt sich das Mädchen zusammen mit Poppy in den Bambuswald, nachdem die Spitze des Kreisels genau in diese Richtung gezeigt hat.
Dem neunjährigen Gustav wird von seinem Vater mitgeteilt, dass Ben, der Sohn seines besten Freundes, für knapp zwei Wochen zu ihnen kommen wird. Im Gegensatz zu seinem Vater, für den die Lösung