In den französischen Pyrenäen an der Grenze zu Spanien liegt das beschauliche Dorf Fogas, in dem die Handlung des Romans „Chapeau! Ein Dorf zeigt, was es kann“ angesiedelt ist. Die Gemeinde besteht aus drei kleinen Dörfern, deren Geschicke von Bürgermeister Serge Papon gelenkt werden. Er hat einen Angriff auf die Eigenständigkeit der Gemeinde, angefacht von Henri Dedieu, dem Bürgermeister des wohlhabenden Sarrat auf der anderen Seite des Flusses, erst vor einiger Zeit erfolgreich abgewehrt. In der Èpicerie von Madame Josette mit einem Glas Pastis in der Hand zieht Papon Bilanz über seine Amtszeit als Bürgermeister. Aus strategischen Gründen ist es für ihn an der Zeit, von seinem Amt zurückzutreten, und Christian Dupuy, Landwirt und zweiter Vizebürgermeister des Ortes, zu seinem Nachfolger zu machen. Doch gerade als er beschließt, Christian in seine Pläne einzuweihen, erleidet Papon einen Herzinfarkt, und jede Hilfe kommt zu spät.
Die Einwohner von Fogas stehen regelrecht unter Schock. Dass Serge Papon das Leben in der Gemeinde nicht mehr regeln wird, ist für viele kaum vorstellbar. Der Übergangsbürgermeister Pascal Souquet, der die Zusammenlegung von Fogas mit Sarrat einst befürwortet hat, will sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, um endlich regulärer Bürgermeister zu werden.
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Es gibt unzählige Bücher über Weihnachtsbräuche und natürlich auch mit Geschichten, die sich um das Weihnachtsfest drehen. Doch Elke Schleich hat sich in ihrem Buch ausschließlich mit „Weihnachtsgeschichten aus dem Vest Recklinghausen“ befasst. So ist Günter als Busfahrer am Heiligen Abend in Gladbeck zu einer letzten Fahrt unterwegs und hofft auf einen entspannten Feierabend, bevor ihn sein letzter Fahrgast nachdenklich stimmt. Sylvia und ihr arbeitslos gewordener Mann Michael aus Polsum können ihre Kinder zum Weihnachtsfest nur dürftig beschenken, aber dann lässt sie ein Ereignis doch noch hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.
Schon in jungen Jahren verliert Sophia Weyner ihre an der Pest erkrankte Mutter und verbringt daraufhin einige Jahre bei ihrem Onkel in Leipzig. Ein Professor erzählt ihr von einem abhanden gekommenen Buch, das in einer Geheimschrift verfasst sein soll und dessen Verfasser in der Lage war, jede Krankheit zu heilen. Umso erstaunter ist der Professor, als ihm Sophia das Buch präsentiert, das sie einst beim Spielen entdeckte. Sie hofft, darin ein Mittel gegen die Pest zu finden, der ihre Mutter zum Opfer fiel, doch niemand kann die Geheimschrift entschlüsseln. Als Neunzehnjährige kehrt Sophia schließlich zu ihrem Vater Simon, einem wohlhabenden Weinhändler, nach Pirna zurück.
Christiane Auberlin und ihre Mutter Viktoria reisen nach Lindau. Grund für ihr seltenes Zusammentreffen ist die Beerdigung von Viktorias Mutter Eva. Die beiden Frauen werden von Viktorias Schwester Marlene begrüßt, doch entgeht Christiane deren angespanntes und leicht zu Streitereien führendes Verhältnis nicht. Am Bodensee, wo Marlene die Schnapsbrennerei ihrer verstorbenen Mutter weiterführt, kann Christiane auf die hilfreiche Unterstützung des Tierarztes Fabio und dessen Mitbewohner Brian zählen, nachdem sie sich einer herrenlosen Hündin angenommen hat. Sie trifft auf ihren alten Schulfreund Simon Bentele, was ihrer Tante Marlene jedoch missfällt. Christiane kann kein Verständnis für die offensichtlich verfeindeten Familien Auberlin und Bentele aufbringen, bis sie in einem für sie bestimmten Notizbuch ihrer Großmutter Eva von Marlenes Geheimnis erfährt.