Immer wenn du tötest – Targa Hendricks zwischen Trauma und Mordserie

Cover von Immer wenn du tötest von B.C. Schiller

Rückzug nach dem Vatermord

Nachdem ihr mutmaßlicher Vater Ole Bergstein erschossen wurde, ist die Undercover-Ermittlerin Targa Hendricks abgetaucht. Obwohl sie ihn töten wollte – er gilt als verantwortlich für den Tod ihrer Mutter und ihrer Zwillingsschwester Yella – kann sie sich nicht an die Tat erinnern. In einer abgelegenen Gegend lebt sie mit ihrem Hund in einem alten VW-Bus, sortiert zwanghaft ihre Bücher nach Farben, um sich zu beruhigen, und fährt mit Jorge zum Fischen aufs Meer hinaus.

Als der Tankwart einer nahegelegenen Tankstelle sie verrät, wird sie von der Guardia Civil festgenommen. Zur gleichen Zeit meldet sich Volker Lundt, der Leiter der Sonderabteilung K2 des BKA, denn Martha, die Ehefrau Bergsteins, hat ein Geständnis abgelegt: Eine DNA-Untersuchung hat ergeben, dass Ole Bergstein nicht Targas Vater war. Die Suche nach ihm geht also weiter. Doch zunächst steht ein neuer Fall an – und nur Targa kommt als Ermittlerin infrage.

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Die geliehene Schuld – Ein Roman über Fluchtwege, Geheimdienste und die Schatten der Nachkriegszeit

Buchcover des Romans Die geliehene Schuld

Die verborgene Verantwortung der Kirche und des Roten Kreuzes

Die katholische Kirche trägt unter Mithilfe ihrer führenden Vertreter und in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz Verantwortung dafür, dass nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs tausende Nazi-Verbrecher in Übersee ein unbescholtenes Leben führen konnten. Mit neuen Pässen der argentinischen Botschaften in Dänemark und Schweden ausgestattet, traten sie über Schleswig-Holstein ihre Flucht an. Sie reisten über die sogenannte Rattenlinie über den Hafen von Genua aus oder – wie im Roman Die geliehene Schuld* – über die Klosterroute durch Südtirol, wo ihnen Mönche Unterschlupf gewährten. Um diese erschütternden Hintergründe geht es in Claire Winters Roman, dessen Handlung in einen spannenden Plot mit realen sowie fiktiven Protagonisten eingebettet ist.

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Geheimnisse in den Alpen: Koslowskis riskante Spurensuche

Cover von Führergold von Joachim H. Peters

Eine letzte Bitte auf dem Sterbebett

Auf dem Sterbebett äußert Friedrich Krameike, ein guter Freund von Koslowski, seine letzte Bitte: Im Keller seiner Wohnung lägen Briefe, die Koslowski lesen solle. Zu dessen Erstaunen handelt es sich dabei um alte Tagebuchaufzeichnungen von Wilhelm Krameike, dem Vater von Friedrich, der als Angehöriger der Waffen-SS an einem besonderen Auftrag des „Führers“ in den österreichischen Alpen beteiligt war. Ohne alpine Erfahrung musste die Gruppe eine gefährliche Klettertour unternehmen. Wilhelm und seinem Kameraden Horst Bärwald gelang zwar die Flucht, doch überlebte Horst nicht mehr lange, wie Koslowski den weiteren Aufzeichnungen entnimmt.

Auf der Suche nach der Wahrheit

Damit die Angehörigen von Bärwald erfahren, was damals geschehen ist, soll Koslowski sie ausfindig machen. Mit Unterstützung seiner Freundin Britta Craven findet er Martin Neumann, einen Enkel von Horst Bärwald.

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