Im Oktober 1147 wird die Klosterschülerin Laetitia aus dem Kloster Paraklet in der Champagne von ihrer Äbtissin Heloïse nach Trier geschickt, um dort von dem Kaufmann Burkhard einige Briefe, die sie einst dem wegen Häresie verurteilten Geistlichen Petrus Abaelardus geschrieben hat, zu erwerben. Für ihre Mission hat ihr die Äbtissin drei Smaragde gegeben, für die sie im Gegenzug die Briefe erhalten soll. Laetitia, die durch eine Intrige der Base ihrer Mutter um ihre legitimen Ansprüche gebracht wurde, erhofft sich als Lohn ein Noviziat im Kloster. Sie will Nonne werden und vielleicht einmal Bibliothekarin, denn Bücher liebt sie mehr als alles andere. Doch als sie sich am Abend zum Haus des vermögenden Kaufmanns begibt, beobachtet sie einen Mann, der im Schutz der Dunkelheit ebenfalls den Kaufmann Burkhard in seinem Haus aufsucht und nach einiger Zeit wieder herausgestürmt kommt. Als Laetitia das Haus betritt, findet sie den sterbenden Burkhard in einer Blutlache und kann im letzten Augenblick vor den Wachleuten des Erzbischofs Albero fliehen.
weiterlesenDer Bund der silbernen Lanze von Claudia Schulligen
Auch in dem zweiten Ostseekrimi von Birgit Lohmeyer begegnet der Leser dem Wismarer Bewährungshelfer Uwe Weller. Doch steht der in dem Roman „Wellers Zorn“ selbst im Mittelpunkt des Geschehens und gerät dabei in einen Konflikt zwischen seinen moralischen Grundsätzen und persönlichen Interessen. 
„Zechenbrand“ ist der zweite Buer-Krimi von Margit Kruse mit der taffen Hobbyermittlerin Margareta Sommerfeld, die inzwischen von der Verkäuferin in der Süßwarenabteilung bei Hertie in ein Geschäft für Damenoberbekleidung gewechselt hat. Ihre leidenschaftliche Beziehung mit Karol aus dem Roman
Unter dem Gelände der Villa Hügel, mit deren Bau 1869 in Essen begonnen wurde, befinden sich alte Schachtanlagen der Zeche Zollverein. Mike Steinhausen hat für seinen Kriminalroman „Operation Villa Hügel“ die Gegend um den Baldeneysee, die heute ein beliebtes Ausflugsziel ist, zum Schauplatz gewählt: In England trifft sich Sir Winston Churchill mit seinen Beratern Sir Arthur Harris, Lieutenant Stewart Menzies, Frederick Lindemann, David Petrie und Vera Atkins, denn eine Luftoffensive auf das Deutsche Reich steht von der Military Base in Wycombe unmittelbar bevor. Sie stehen vor der Frage, ob den Deutschen die Offensive durch einen des Hochverrats beschuldigten Spion bekannt ist. Darüber hinaus sind ihnen die verstärkten Sicherheitsvorkehrungen der Deutschen um die Villa Hügel aufgefallen und sie vermuten dahinter ein hochrangiges Treffen zwischen Gerd von Rundstedt und Adolf Hitler. 

Gemordet, gestohlen, betrogen und hintergangen wird immer, und so hat der ehemalige Journalist Freddie Nietsch eine eigene Detektei eröffnet. Doch seit über drei Monaten wartet er nun schon auf den ersten Auftrag, denn anscheinend hat er die Nachfrage an Privatdetektiven überschätzt. Er kann es kaum fassen, als sich ein erster Mandant telefonisch bei ihm meldet und mit ihm einen Termin vereinbart. Ewald Betzberg macht sich Sorgen um seinen siebzehnjährigen Sohn Alexander, der in letzter Zeit die Schule und auch seine Freunde vernachlässigt. Betzberg vermutet, dass die drogenabhängige Guinevere schuld daran ist, denn das Mädchen ist ins Milieu abgerutscht und scheint in Schwierigkeiten zu stecken.
Die Spionageaffäre des DDR-Spions Günter Guillaume war letztendlich der Auslöser für den überraschenden Rücktritt des damaligen Bundeskanzlers Willy Brandt am 7. Mai 1974. Die Handlung des Kriminalromans „Bilgenwasser“ von Klaus Offenberg spielt in dieser Zeit des Kalten Krieges, bei dem es um den Konflikt zwischen den Bündnispartnern der NATO und denen des Warschauer Paktes ging.
Max Bronski, der über die Stadtgrenzen Münchens hinaus durch seine Kriminalromane, in denen er dem Leser Einblicke in die Münchner Gesellschaft rund um das Schlachthof-Viertel gewährt, bekannt geworden ist, legt mit „Der Tod bin ich“ seinen ersten Thriller vor.