Von Puccini gibt es eine Oper mit dem Titel „Manon Lescaut“, deren Handlung auf dem Roman „Geschichte des Chevalier des Grieux und der Manon Lescaut“ basiert. Der wiederum war Vorlage für die Novelle „Die Manon Lescaut von Turdej“ von Wsewolod Petrow. Der Begriff der Manon Lescaut steht für Schönheit und eine Frau, die für die Liebe wie geschaffen ist, aber auch für Verrat und Unglück.
Mit seinem Kollegen Aslamasjan ist ein Offizier, der unter heftigen Anfällen mit Atemnot und Todesangst leidet, zum Militärspital abkommandiert. Auf dem Weg zur Front teilen sie sich mit Anderen einen Waggon, unter ihnen die Ärztin Nina Aleksejewna und die Schwester Vera Muschnikowa. Der Offizier kann seine Blicke nicht von der erst 20-jährigen Vera lassen und verliebt sich unsterblich in sie. Als Vera dem Hauptmann Rosaj schöne Augen macht, spricht man im Waggon über den Offizier und macht sich über ihn lustig. Für seine Liebe zu Vera sieht er keine Zukunft mehr. Doch dann entschuldigt sich Vera bei ihm und schwört ihm ewige Liebe.
Um ihre vor über zehn Jahren gemachten Erlebnisse einer Schwangerschaft und anschließenden Abtreibung zu verarbeiten, hat Monika Hey das Buch „Mein gläserner Bauch“ geschrieben. Ihr ist damit ein Balanceakt zwischen einem Erfahrungsbericht einerseits und einem wissenschaftlichen Ratgeber andererseits gelungen, der mit sachlichen Informationen und Fakten aufwartet.
In der Geschichte „Der Fluch des Salamanders“ von Rüdiger Bertram leben die Zwillinge Lea und John bei ihrer Großmutter. Ihre Eltern sind als Wissenschaftler auf der Suche nach dem Orchideensalamander. Eines Tages erreicht die Zwillinge ein Brief ihrer Eltern samt Flugticket. In den Sommerferien sollen sie die Eltern in Guatemala besuchen. Zunächst kaufen sie in einem Outdoor-Laden das Nötigste ein und dann geht es los!
Ob sich der Roman „Worstseller“ von André Wagner tatsächlich in die Reihe der Worstseller, die das Gegenteil eines Bestsellers sind, einreiht, muss sich noch zeigen. Tatsächlich gibt es eine Liste von Büchern, die sich am schlechtesten verkauft haben. Wobei es sich durchaus auch um namhafte Autoren der Weltliteratur gehandelt hat. In der heutigen Zeit verdrängt die gewaltige Zahl von Neuerscheinungen oft gute, lesenswerte Bücher, was sehr bedauerlich ist.
Kendira ist eine von fast zweihundert jugendlichen Auserwählten, die in einem Ausbildungslager in einem völlig abgeschiedenen Tal auf den Dienst im Lichttempel vorbereitet werden. Das Tal ist von Schutzanlagen umgeben und wird von Guardians bewacht, um Liberty 9 mit seiner beeindruckenden Lichtburg vor den Angriffen der Nightraider aus der Dunkelwelt zu schützen. Die jungen Electoren, wie die Auserwählten genannt werden, können ein unbeschwertes Leben in Liberty 9 führen, das von Unterricht und dem Training in einer Computersimulation geprägt ist. Sie sind davon überzeugt, dass die Macht Hyperion sie für einen höheren Zweck ausbildet, doch was sie wirklich erwartet, wenn sie eines Tages mit dem Lichtschiff abgeholt werden, wissen sie nicht.
Das Statistische Bundesamt verzeichnet für das Jahr 2000 gut 100.000 deutsche Auswanderer. Die Spitze wurde 2008 mit knapp 180.000 Auswanderern erreicht und im Jahr 2010 hat sich die Anzahl wieder auf 140.000 verringert. Die Autorin Christina Zacker ist eine von ihnen und hat in dem Buch „Kann denn Fado fade sein?“ ihre Abenteuer als Auswanderin nach Portugal niedergeschrieben.
Mit dem Begriff Mythos werden Sagen, Märchen und Legenden verbunden. Tatsächlich ähneln sie sich oftmals und stützen sich auf eine lange Tradition. Diese sehr alten Erzählungen enthalten meist religiöse oder magische Vorstellungen. Menschen und Kulturen wollen damit ihre Weltanschauung zum Ausdruck bringen. Auch wenn heute noch viele Menschen davon überzeugt sind, dass die zu einem Mythos gewordene Überlieferung der Wahrheit entspricht, kann sie keiner rationalen Prüfung standhalten. Der historische Roman „Der Sohn der Amazone“ von Stefanie Philipp befasst sich mit der griechischen Mythologie kämpferischer Frauen, den Amazonen. In einer Ausstellung zu den Amazonen im Historischen Museum Speyer, die dort bis Februar 2011 zu sehen war, hieß es, dass der Mythos der Amazonen der Fantasie von Männern entsprungen ist, weil sie die Vorstellung von Frauen in Kämpfergestalt reizte.
Eine wahre Begebenheit liegt dem Kriminalroman „Einsteins Gehirn“ von Peter Schmidt zugrunde. Denn tatsächlich stahl der Pathologe Thomas Harvey 1955 das Gehirn von Albert Einstein, dass er dem Leichnam des Physikers gegen dessen Willen entnommen hatte. Er verlor seine Approbation und musste sich als Fabrikarbeiter durchschlagen. Erst 40 Jahre später entschloss er sich, das gestohlene Gehirn in das Princeton Hospital in New Jersey zurückzubringen.
Ermittler Simon Tanner und Kommissar Serge Michel haben es in dem Schweizer Kriminalroman „Der Salamander“ von Urs Schaub gleich mit zwei Fällen zu tun. Jean D’Arcy behauptet, wegen eines Drogenfundes bei seiner Einreise nach Spanien zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden zu sein. Während Tanner ihm die Geschichte abnimmt, ist sein Kollege Michel davon nicht überzeugt. Als Jean D’Arcy an Tanner die Bitte richtet, für ihn einen Koffer aufzubewahren, kommen auch ihm Bedenken, denn schließlich weiß er nicht, was in dem Koffer steckt.