Das Buch für Geschwisterkinder!
Die Eltern des kleinen Niko erwarten Nachwuchs, doch muss das Baby weit vor dem errechneten Geburtstermin per Kaiserschnitt auf die Welt geholt werden. Als sogenanntes Frühchen kommt Lisa direkt nach der Geburt in eine Kinderklinik, wo sie auf einer Intensivstation rund um die Uhr überwacht wird. Da Kinder hier keinen Zutritt haben, darf Niko seine kleine Schwester auch noch nicht besuchen. Erst, als sie auf eine reguläre Station verlegt werden kann, darf er Lisa das erste Mal „richtig“ sehen und anfassen. Endlich kommt der Zeitpunkt, dass sie nach Hause darf, doch müssen die Eltern immer noch häufig in die Klinik zu weiteren Untersuchungen.
Rolf Vortkamp, der selbst als Kinderarzt tätig ist, hat das Buch Unsere Lisa ist ein Frühchen* speziell für Geschwisterkinder von Frühchen geschrieben. Er lässt Niko in der Ich-Form erzählen, womit er den Kindern, denen das Buch vorgelesen wird, eine Identifikation und durch die kindgerechte Sprache des Protagonisten ein besseres Verständnis ermöglicht.
Emma macht mit ihren Eltern und ihrem Bruder Ben Urlaub an der Ostsee. Die Familie fährt mit dem Auto los und wie es wohl häufig genug in der Praxis vorkommt, haben sich Mutter und Vater gegenseitig aufeinander verlassen und etwas zu Hause vergessen, was sie unbedingt brauchen. Während der langen Fahrt wird natürlich auch ein Rastplatz angefahren. Mutter hat von zu Hause eine Kühltasche mit Proviant mitgenommen und nachdem die Kinder gesättigt sind, dürfen sie noch auf den Spielplatz. Am Urlaubsort genießt die Familie einen ersten Strandtag und sie machen während des Aufenthalts einen Ausflug mit einem Schiff nach Dänemark. Ausgerechnet auf dem Schiff fängt Ben plötzlich an zu zucken, kippt zur Seite und wird ohnmächtig. Er hat einen Krampfanfall, obwohl er dagegen Medikamente einnimmt. Doch zum Glück ist Emma in seiner Nähe und weiß sofort, wie sie sich richtig verhält und wie sie reagieren muss.
Es ist die Zeit der letzten Kriegstage. Rudi Littke ist vierzehn Jahre und wird von Lehrer Breuer unterrichtet, der ein Nazi-Getreuer ist und seine sadistische Neigung gerne an den Schülern auslässt. Weil Rudi seine Eltern belauscht hat, während sie über den heimlich abgehörten BBC-Sender Kenntnis von dem bevorstehenden Einmarsch der Alliierten erhalten haben, gibt er im Unterricht nicht die von Breuer erwartete Antwort. Als der Junge blutend nach Hause kommt, sucht sein couragierte Vater Heinrich den Lehrer auf und stellt ihn zur Rede. Doch sein mutiger Einsatz hat zur Folge, dass er für die letzten Kriegstage die Flucht in den Berg ergreifen muss. In dieser Stunde kann er sich auf seine Kumpel Alfred Simon und Werner Matischak verlassen, die, wie er, Bergleute sind und ihn unter Tage in still gelegten Strecken verstecken. 
Der Fantasyroman „Der Thul“ ist der zweite Teil der Trilogie „Die Erben der Alten Zeit“ und eine Fortsetzung der Geschichte aus dem ersten Teil 
Vor drei Jahren kam der 16-jährige Leon in ein Kinderheim, nachdem seine Mutter bei einem Autounfall ums Leben kam und sein Vater nach Indien verschwand. Leons Freund hat im Heim einen Tresor geknackt und um ihn beschützen zu können, landete Leon mit ihm im Knast. Weil er sich dort um das Computernetzwerk und die Bibliothek kümmerte, soll er wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden und kommt nach einem Jahr auf Bewährung frei. Er hat Glück, denn Herr Samper gibt ihm als Vorsitzender eines Fördervereins für jugendliche Strafgefangene die Chance, in seinem Blumenladen eine Ausbildung zu machen.
Nick wird bald fünfzehn Jahre und lebt mit seinen Eltern und dem älteren Bruder Jeremy in der kleinen Ortschaft Glenbrook. Sein Dad arbeitete als Journalist, doch hing er in letzter Zeit nur noch auf dem Sofa ab und wurde immer fetter. Nach einem Streit der Eltern verabschiedet sich der Vater, um dem Projekt „Fat Man Walking“ nachzueifern. Eines Tages stehen ein Produzent und ein Kameramann vor Nicks Wohnungstür, die sich für die Geschichte seines Vater interessieren. Sie bringen Jaycee mit, die Nick sehr seltsam findet und auf die er wenig später in der Schule erneut trifft. Der Produzent, so erzählt sie ihm, ist ihr Stiefvater und eine Dumpfbacke. Jaycee lädt Nick zu sich nach Hause ein, wo er über den großzügigen Garten mit Tennisplatz und Pool staunt. Von Jaycee erfährt er schnell den Grund für die Einladung: Der sechzehnjährige Reginald, der ein Nachbar von Nick ist und den alle nur Scooter nennen, ist sterbenskrank. Sein Vater hat ihn früh verlassen und so lebt er alleine bei seiner Mutter MaeLynn. Scooter gehört ein wertvolles, handsigniertes Buch, und weil er das gerne seinem Vater zukommen lassen möchte, hat er Jaycee gebeten, für ihn seinen Dad zu suchen. Natürlich sieht Jaycees Plan vor, dass Nick sie begleitet und so machen sich die beiden auf nach Rochester, wobei sie sich näher kommen.
Das Kinderbuch „Die spannendsten Abenteuergeschichten“ enthält eine Zusammenstellung von vier Geschichten, die sich an Kinder ab sechs Jahren richten. In „Milo und die Meerhexe“ erzählt der Delfin Milo von seinen besorgten Eltern, weil seine Schwester Letti eines Tages im Ozean spurlos verschwunden ist. Da er sich selber auch Sorgen macht, begibt er sich auf die Suche nach Letti. Er begegnet der älteren Dora, die ihm von einer bösen Hexe und einem Fluch erzählt. Trotz seiner Ängste vor einem Todesriff macht er sich auf den Weg zur Meerhexe. Um seine Schwester Letti zu befreien, verlangt sie von Milo, dass er ihr ein Kind bringen soll. An einem belebten Strand findet er einen Jungen, der sich sofort an seiner Flosse festhält und zusammen mit Luca und einem von der Hexe gefangen gehaltenen Kapitän erlebt Milo ein spannendes Abenteuer.
Der 10-jährige Benjamin Wood hat seine Eltern, die sich zu einer Nordpolexpedition aufgemacht haben, seit drei Jahren nicht mehr gesehen. Seitdem lebt er bei seiner Gouvernante Miss Lumpton, die ihn Ben nennt. Doch eines Tages erfährt er von einem Anwalt, dass seine Eltern bereits vor Monaten mit einem Luftschiff abgestürzt sind und nun als verschollen gelten. Ben soll zu Verwandten nach Fliegenschlag ziehen und wird mit einer Bahnkarte versehen in einen Zug gesetzt. Erwartet wird er von Phil. A. Wood und Ben ist überrascht, dass sich hinter dem Namen eine „sie“ verbirgt. Von Tante Phil erfährt er, dass er zu einer berühmten Forscherfamilie, den Woods, gehört. Bei der selbsternannten Beastologin trifft er auf einen ungewöhnlichen Vogel, einen Dodo. Da der Junge endlich mit der Erforschung von seltenen und außergewöhnlichen Tieren beginnen soll, besteigen Tante Phil und Ben sofort am nächsten Tag ein Propellerflugzeug. Sie machen sich auf nach Arabien, um dort der Geburt eines Phönix beizuwohnen, was nur alle fünfhundert Jahre möglich ist.