
Vorfreude und kleine Katastrophen
Wieder ist ein Jahr vergangen, und Mama Giraffe, Papa Krokodil sowie die beiden Kinder Krokira und Raffolo freuen sich auf das kommende Weihnachtsfest. Während die beiden Kleinen ungeduldig sind und es kaum erwarten können, gibt es für ihre Eltern noch jede Menge zu tun.
Zunächst kümmern sie sich um einen Weihnachtsbaum, den die Familie gemeinsam aussucht. Doch der schöne, große Baum will einfach nicht durch die Eingangstür passen – eine erste Enttäuschung macht sich breit. Das nächste Malheur bahnt sich an, als Papa Krokodil den Kindern beim Ausrollen des Lebkuchenteigs helfen möchte. Auch das klappt nicht wie erwartet.
weiterlesenEin tierisch schönes Weihnachtsfest mit Krokodil und Giraffe
In dem Kinderbuch „Vorsicht Geisterjäger!“ von Heiko Wolz wohnt der zehnjährige Ben in Bückelberg und ist sehr wütend über den Wegzug seines Freundes Tom nach Zürich, wo dessen Vater eine Anstellung in einem Krankenhaus gefunden hat. Die Eltern von Ben betreiben eine Buchhandlung, die sie aktuell in Hexenküche umbenannt haben, weil sie sich auf die Themen Mittelalter, Zauberer, Gespenster sowie Außerirdische spezialisiert haben. Frau Kummersbach, eine Kundin, ist davon überzeugt, einen Geist in ihrem Haus zu haben. Da es in ihrem Badezimmer immer quietschen würde, bittet sie Bens Vater um Hilfe. Ben fährt mit seinem Vater zu Frau Kummersbach und ist jetzt noch mehr verärgert, weil nun das versprochene Drachensteigen verschoben werden muss.
Der dreizehnjährige Joshua hat vor fünf Jahren seinen Vater durch einen Heckenschützen verloren. Ein Jahr später zog er mit seiner Mutter und seinem verhassten Stiefvater nach Amarias, eine durch eine Mauer geteilte Stadt. Joshua wohnt „Auf der richtigen Seite“, wo sich die Bewohner durch eine hohe Mauer und Stacheldraht vor den Feinden auf der anderen Seite schützen. Es gibt nur einen Durchgang, den von Soldaten bewachten Checkpoint. Um jedoch nach Amarias zu gelangen, benötigt man einen Passierschein.
Um schon Kindergartenkindern ein Verständnis für die unterschiedlichsten Farben zu geben, hat sich Yusof Gajah für sie eine kleine Geschichte ausgedacht, die mit dem Kinderbuch „Wer hat den roten Ball?“ veröffentlicht wurde. Da der Künstler und Autor selbst aus Malaysia stammt und Elefanten über alles liebt, ist es nicht verwunderlich, dass die Geschichte von verschieden farbigen Elefanten handelt. Auf dickem Karton gedruckt, deren Seiten bereits Zweijährige umblättern können, werden immer auf einer Doppelseite zwei von insgesamt sieben Farben vorgestellt, wobei die eine Farbe durch einen bunten Ball und die andere durch einen bunten Elefanten dargestellt wird. Auf der einen Seite stehen maximal zwei kurze Sätze, die den Kleinen vorgelesen werden können. Bei den meisten Kindern werden sich die kurzen Texte schnell einprägen und ganz automatisch verbinden sie die Adjektive, die eine Farbe bezeichnen, mit der entsprechenden Farbe des Balls oder des Elefanten.
Der neunjährige Lasse lebt mit seinem vier Jahre jüngeren Bruder Julius sowie den Eltern auf einem Bio-Bauernhof. Seine Oma näht ihm ein Superman-Kostüm, allerdings hat sie aus Unwissenheit ein B anstelle eines S aufgenäht. Auch nicht schlecht, denkt sich Lasse, schließlich kann auf einem Biohof auch ein BioBoy leben und weil er gerne neue Wörter erfindet, nennt er sich nur noch BioBoi. 

Georg und sein jüngerer Bruder Konrad stehen vor einem Schaufenster und bewundern die vielen kleinen Figuren aus Holz, denn so einen weißen Schneemann, ein Weihnachtsmännchen oder Schlitten hätten sie auch gerne. Leider haben ihre Eltern kein Geld für diese wertvollen Sachen. Als Georg einen gelben Stern in dem Schaufenster hängen sieht, beschließt er, genau so einen Stern zu Hause zu basteln. Er soll ein Weihnachtsgeschenk für seine Eltern sein. Doch so sehr er sich bemüht, gelingt es ihm nicht, die sechsundzwanzig gebastelten Spitzen zu einem runden Stern zu verarbeiten.
Wie der Titel des Buches „Maja auf der Spur der Natur“ von Ulf Svedberg bereits verheißt, begibt sich das Mädchen Maja auf eine Entdeckungsreise durch die Natur. Dabei wird den jungen Lesern schnell klar, dass sie lediglich neugierig ihre Augen und Ohren für alles öffnen müssen, um vieles zu sehen, was ihnen sonst bei oberflächlicher Betrachtung verborgen bleibt.
Hanna und Leon überraschen ihren Papa zum Geburtstag mit einem gedeckten Frühstückstisch. Nach einem gemeinsamen Frühstück hält aber auch Papa für seine Familie eine Überraschung bereit: Alle dürfen an diesem besonderen Tag mit zu seinem Arbeitsplatz an einer riesigen Baustelle. Die beiden Geschwister staunen über die vielen Lastwagen, die zwischen Sandfabrik und Baustelle pendeln, als Papa plötzlich zum Telefon greift, weil einige Laster einen falschen Weg durch ein Loch in einem Bauzaun einschlagen. Danach dürfen die Kinder auf einem Sandhügel spielen und der fünfjährige Leon ist vom vielen Sand schleppen ganz außer Atem, denn er ist krank, weil er ein Loch in seinem Herz hat. Nachdem Hanna und Leon auch noch alle Arbeiter besucht haben, fallen sie am Abend nach dem aufregenden Tag müde ins Bett.