
Rückkehr in die Parallelwelt
Nachdem die vier Kinder Dugo, Brauni, Camel und Zaza aus der Parallelwelt des Luna Parks entkommen konnten, wollten sie eigentlich so schnell keinen Rummelplatz mehr besuchen. Doch Brauni gelingt es, die anderen zu überreden, sich auf dem deutsch-französischen Volksfest in Berlin-Mitte die größte Achterbahn Europas und den Schwerelosigkeitssimulator anzusehen.
Nach einer Fahrt im Round-up wünschen sich Dugo und Zaza etwas Ruhigeres und entscheiden sich für die Geisterbahn. Doch gerade dort geraten alle vier erneut in die Welt des Luna Parks – eine Welt, die von einem König regiert wird. Dieser schlägt ihnen ein Spiel vor: Wenn sie gewinnen, dürfen sie den Park wieder verlassen.
weiterlesenLuna Park 2 – Jahrmarkt der Gier: Ein Fantasyroman mit sozialkritischem Tiefgang
Seit zwei Monaten wohnt der fast zehnjährige Max mit seiner Mutter im Altenheim Burg Geroldseck, die dort als Altenpflegerin tätig ist. Mit seinem übergewichtigen Kater Motzkopf soll er eines Tages alleine zum Tierarzt fahren. Als er sich bereits auf dem Rückweg von Dr. Blümlein zur Bushaltestelle befindet, wird er von einem Motorradfahrer in ein Gespräch verwickelt. Max, der dazu den Tierkäfig abgestellt hat und einen Weg beschreibt, sieht gerade noch, wie ein Mann Motzkopf aus dem Käfig holt und ihn in einen schwarzen Lieferwagen packt. Für Max steht fest, dass der Motorradfahrer nur ein Ablenkungsmanöver war und geht mit seiner Mutter zur Polizei. Doch Polizeimeister Poschke glaubt Max nicht, der sich sogar an einen Drachenkopf auf dem Tank des Motorrads erinnern kann. 
Eigentlich könnte die siebzehnjährige Tessa glücklich sein, denn sie ist nicht nur eine exzellente Schülerin, sondern auch noch sportlich und musisch begabt. Obwohl sie seit ihrer Kindheit immer viel krank war, weiß sie doch erst seit einigen Wochen, dass sie aufgrund eines Herzfehlers sehr bald sterben muss. Seitdem verbringt sie die meiste Zeit in ihrem Zimmer und wartet quasi auf den Tod. Ihre Gedanken kreisen darum, dass sie niemals einen Führerschein besitzen wird oder eine Uni besuchen kann und schließlich als Jungfrau sterben wird.
Julia und Simon treffen sich regelmäßig in einem geheimnisvollen, verwilderten Garten, um in dem baufälligen Gartenhäuschen des scheinbar verlassenen Anwesens ihre Hausaufgaben zu machen oder dort einfach nur abzuhängen. Doch eines Tages werden sie von der resoluten Haushälterin Wilhelmine entdeckt und von dem Grundstück vertrieben. Wie Julia zufällig von ihrem Biologielehrer Harald Hartmann erfährt, gehört das Haus mit dem einzigartigen Garten Professor Quintus Zickel, der gegen einen Besuch sicher nichts einzuwenden hat. Doch aus Angst, von der Haushälterin noch einmal erwischt zu werden, trauen sich die beiden Kinder zunächst nicht mehr in das verfallene Gartenhäuschen.
Der zwölfjährige Lui lebt in der perfekten, hoch technisierten Welt von Isi, in der alles streng geregelt ist und selbst kleinste Vergehen, wie das Missachten der Kleiderordnung, bestraft werden. Mädchen und Jungen wachsen getrennt in Zells, kleinen Wohngruppen, auf, die von einem Vorsetzer betreut werden. In regelmäßigen Abständen müssen die Kinder in eine andere Zell wechseln, um zu verhindern, dass feste Bindungen entstehen. Doch Lui hat sich mit dem gleichaltrigen Wuck aus einer anderen Wohngruppe angefreundet, was streng verboten ist. Die beiden Jungen verabreden sich regelmäßig am Wartekiosk, um gemeinsam in einen der Vergnügungsparks zu fahren, in denen die Kinder am Nachmittag ihre Freizeit verbringen. Am Vormittag und am Abend müssen sie sich in den Zells ihrem täglichen Pensum an Lernstoff widmen, das der Vorsetzer auf jeden einzelnen Jungen abgestimmt hat.
Stefan Boonen erzählt in seinem Kinderbuch „Der Riese, der mit dem Regen kam“ die Geschichte des neunjährigen Albert, der mit seiner Mutter und fünf Schwestern in einem Sommerhochhaus wohnt. Wegen der dünnen Wände ist es in dem vom Einsturz gefährdenden Haus recht geräuschvoll. Albert führt dort ein tristes Leben und klagt besonders in diesen Sommerferien über Langeweile. Seiner Mutter bedeutet er nichts, und einer Mieterin, die ihren Hund regelmäßig aus der neunten Etage in einen Teich landen lässt, schimpft ihn einen Rotzbengel. Doch eines Tages zieht Kalinda mit ihrer Mutter und dessen Freund in das Hochhaus ein. Sie hoffen, nur ein paar Monate hier wohnen zu müssen, bevor sie eine bessere Bleibe gefunden haben. Auch Kalinda ist den ganzen Tag über allein und freundet sich mit Albert an.
Als die zehnjährige Rahaf und ihr neunjähriger Bruder Hassan noch mit ihren Eltern und den jüngeren Schwestern Anal und Haia in Syrien gelebt haben, hat Rahaf am liebsten mit ihrer Cousine Aycha gespielt. Aber sie und ihre große Familie lebten dauernd in Angst vor den bombardierenden Flugzeugen. Deshalb haben sich ihre Eltern zur Flucht entschlossen, was die Kinder sehr traurig gemacht hat. Notgedrungen mussten sie sich von ihren Großeltern und Freunden verabschieden. In Ägypten sind sie mit dreihundert anderen Menschen auf ein viel zu kleines Schiff gekommen. Erst während der Fahrt haben die Eltern festgestellt, dass ihnen von einer skrupellosen Schleuserbande ihr gesamtes Gepäck und sogar alles Bargeld und ihre Ausweise gestohlen wurden.
Max und Pauline besuchen die dritte Klasse. Beim Judo haben sie es endlich bis zum weiß-gelben Gürtel geschafft und dürfen am nächsten Wettkampf teilnehmen. Auf dem Nachhauseweg vom Training finden sie ihren Freund Nico verletzt auf einer Bank. Für Max ist schnell klar, dass sich Nico vor den Karatekämpfern Ben und Timo verstecken wollte. Weil Nico jetzt sogar Angst hat, alleine zur Schule zu gehen, holen ihn Max und Pauline am nächsten Tag von zu Hause ab. Auf dem Schulweg lauern ihnen Ben und Timo auf. Die Lehrerin Frau Geisburg kommt hinzu und kann Schlimmeres verhindern. Aber bei der anschließenden Anhörung lügt Ben, womit Aussage gegen Aussage steht.