Für die sechzehnjährige Gymnasiastin Talitha Kramer, die von allen Tally gerufen wird, bricht mit dem Tod ihres Vaters eine Welt zusammen. Obwohl er selbst Facharzt für Lungenchirurgie an der Charité war, ist er an einem Lungenkarzinom verstorben. Mit ihrem Paps, der sie wegen ihrer Haarfarbe gerne Füchslein nannte, hatte sie sich von klein auf bestens verstanden. Doch mit seinem Tod, so ist sie überzeugt, ist auch die „alte“ Tally gestorben. Entschlossen unterzieht sie sich einer drastischen äußeren Veränderung. Über ihre beste Freundin Sanna lernt sie Timo, den süßesten Jungen der Schule kennen und sie errötet, wenn sie ihm nur begegnet. Da er Mitglied in einem Bibelkreis ist, dem Tally nicht angehören möchte, macht sie sich keine Hoffnungen, ihn für sich gewinnen zu können. Eines Tages macht sie zufällig die Bekanntschaft einer alten, Marzipan liebenden Frau mit einem Papagei, die ihre trüben Gedanken vertreibt.
weiterlesenDie Wahrheit schmeckt nach Marzipan von Anni E. Lindner
Der sechzehnjährige Darius Kellner lebt mit seinen Eltern Stephen und Shirin sowie seiner acht Jahre jüngeren Schwester Laleh in Portland. Er geht auf die Highschool, wo er von seinen Mitschülern Trent Bolger und Chip Cusumano immer wieder tyrannisiert wird, indem sie sein Fahrrad auseinandernehmen oder seinen Rucksack zerstören. Niemand soll in der Schule wissen, dass Darius, dessen größter Wunsch es ist, nach dem Schulabschluss in einem Teefachgeschäft zu arbeiten, in einem Einkaufszentrum aushilft und die Kunden beim Teekauf berät.
Im strömenden Regen steht Alef am Strand und sieht, wie sich die Arche Noah am Horizont immer weiter von ihm entfernt. Zu dumm, dass er zu spät gekommen ist und die Abfahrt verpasst hat. Wie sich herausstellt, hat es auch das Einhorn nicht geschafft. Nach und nach kommen noch Zentauren hinzu, ein geflügeltes Pferd, ein Pegasus, der Vogel Greif und eine Sphinx. Alef fasst einen Plan und verkündet, eine zweite Arche bauen zu wollen, woraufhin alle sofort das benötigte Material zusammentragen. Nach drei Tagen und Nächten sind sie endlich mit der Arbeit fertig, und der stärker werdende Regen hebt das Boot an und treibt es auf das offene Meer.
In der Savanne, dem Übergang vom tropischen Regenwald zu einer Wüste, fragt der Löwe unter einem Affenbrotbaum, wer mit ihm Fußball spielen möchte. Wie zu erwarten, sind „Die Savannenkicker“, bestehend aus Antilope, Gepardin, Giraffe, Hyäne, Warzenschwein, Zebra, Nashorn, Erdmännchen und Gnu sofort begeistert. Alle machen sich auf den Weg zum Fußballplatz. Der Löwe, der ins Tor geht und davon überzeugt ist, dass er keinen Ball ins Netz gehen lässt, erhält sofort einen Dämpfer, als das Warzenschwein richtig zielt.
Hauptfigur in dem Kinderroman Agentin Yeshi von Gabriela Kasperski ist die dunkelhäutige, aus Äthiopien stammende zehnjährige Yeshi. Sie lebt allein mit ihrer Adoptivmutter, die als Lektorin in einem Verlag arbeitet. Als Yeshi ihren von der Mutter getrenntlebenden Adoptivvater in London besucht, verliert sie ihn unterwegs aus den Augen. Zum ersten Mal muss sie ihr Talent als Agentin unter Beweis stellen und haarscharf kombinieren, wie sie sich wiederfinden können.
Tina lebt mit ihren Eltern und ihrem Hund Poppy in einem Holzhaus auf dem Land. In ihrem Garten geht sie mit ihrem Vater auf Entdeckungsreise. Vor dem dunklen und riesigen, hinter dem Haus gelegenen Bambuswald fürchtet sie sich. Als ihr Vater auf eine lange Reise geht, schenkt er Tina einen Kreisel. Wenn sie Langeweile hat, so sein Rat, soll sie ihn kreisen lassen und dann in die Richtung laufen, wohin die Spitze zeigt, denn dort gäbe es bestimmt Interessantes zu entdecken. Tatsächlich wagt sich das Mädchen zusammen mit Poppy in den Bambuswald, nachdem die Spitze des Kreisels genau in diese Richtung gezeigt hat.
Dem neunjährigen Gustav wird von seinem Vater mitgeteilt, dass Ben, der Sohn seines besten Freundes, für knapp zwei Wochen zu ihnen kommen wird. Im Gegensatz zu seinem Vater, für den die Lösung Der beste Notfall der Welt ist, zeigt sich Gustav davon gar nicht begeistert. Als die Familie Ben mit dem Auto zu sich holt, macht der Vater auf einem Waldweg plötzlich eine Vollbremsung. Wie sich herausstellt, hat er eine Maus angefahren, die verletzt am Straßenrand liegt. Für die Eltern ist das nicht weiter tragisch, doch obwohl sich die beiden Jungen nicht leiden können, sind sie sich einig und wollen die Maus gesund pflegen. 
Für Sven und Kati einer fünften Schulklasse geht es mit dem Zug auf Klassenfahrt in ein Lager im Tessin, wobei sie von den Lehrern Herrn Pletscher und Frau Saxer begleitet werden. Allerdings fährt zum Leidwesen von Sven auch die Parallelklasse mit. Schon auf der Anreise stehen bei Zwischenstopps in Bellinzona und Lugano Wettkämpfe auf dem Programm, die ausgerechnet die „Hohlköpfe“ aus der Parallelklasse gewinnen. Als die Schüler mit einem Regionalzug weiter nach Ponte Tresa fahren, fällt Sven auf, dass Kati nicht mehr im Zug sitzt. Er kann sich auch keinen Reim darauf machen, wieso ein Sportreporter von ihr Fotos besitzt und allen zeigt. Was Sven nicht weiß ist, dass Kati einer Turnerin verblüffend ähnelt. Durch Zufall hat Kati nämlich Stan Miller von der Schweizer Nationalmannschaft kennengelernt, der ihr Vorbild Petra Huber trainiert.
Wan-Duk ist siebzehn Jahre alt und lebt mit seinem Vater Jeong-Bok und dessen Bruder Min-Gu in bescheidenen Verhältnissen. In einem Betonkasten, der auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses in Seoul steht, bewohnen sie eine Einzimmerwohnung. Nachdem das Tanzlokal, in dem sein Vater und der Onkel als Tänzer gearbeitet haben, geschlossen wurde, verkaufen sie in U-Bahnen Gemüseschneider und Strumpfhosen. Es kommt vor, dass sie für ein paar Wochen auf den umliegenden Märkten unterwegs sind, dann ist Wan-Duk alleine. Von seinem Klassenlehrer Dung-Ju erfährt er, dass er eine Mutter haben soll, die Vietnamesin ist, von der er allerdings noch nie gehört hat. Obwohl sein Vater dagegen ist, meldet sich Wan-Duk zum Kickboxen an. Um die Gebühren aufzubringen, arbeitet er am Wochenende. Mit Unterstützung seines Trainers bereitet er sich auf einen Wettkampf vor.