Wan-Duk ist siebzehn Jahre alt und lebt mit seinem Vater Jeong-Bok und dessen Bruder Min-Gu in bescheidenen Verhältnissen. In einem Betonkasten, der auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses in Seoul steht, bewohnen sie eine Einzimmerwohnung. Nachdem das Tanzlokal, in dem sein Vater und der Onkel als Tänzer gearbeitet haben, geschlossen wurde, verkaufen sie in U-Bahnen Gemüseschneider und Strumpfhosen. Es kommt vor, dass sie für ein paar Wochen auf den umliegenden Märkten unterwegs sind, dann ist Wan-Duk alleine. Von seinem Klassenlehrer Dung-Ju erfährt er, dass er eine Mutter haben soll, die Vietnamesin ist, von der er allerdings noch nie gehört hat. Obwohl sein Vater dagegen ist, meldet sich Wan-Duk zum Kickboxen an. Um die Gebühren aufzubringen, arbeitet er am Wochenende. Mit Unterstützung seines Trainers bereitet er sich auf einen Wettkampf vor.
Der Jugendroman Eins zwei. Eins zwei drei. von Kim Ryeo-Ryeong handelt von dem ärmlichen Alltag des jugendlichen Protagonisten, der ohne Hoffnung in die Zukunft blickt. Während sich seine Klassenkameraden Gedanken über ein Studium machen, muss er den Alltag bewältigen.
Die chinesische Autorin Wei Tang erzählt in ihrem Kinderbuch, wie es Im Garten von Oma Apo aussieht. Oma Apo hat nämlich einen Gemüsegarten, obwohl sie im obersten Stockwerk, mitten in einer großen Stadt wohnt. Wenn sie auf den Markt geht, kauft sie dort nicht ein, wie es die anderen Leute tun, sondern sie sammelt das weggeworfene und welke Gemüse, fährt es mit dem Einkaufswagen nach Hause und verfüttert es an ihre Hühner und Enten auf der Dachterrasse.
Das Kinderbuch Schritt für Schritt: Ich lerne lesen! gliedert sich in drei Teile. Den Anfang macht eine Geschichte von Julia Boehme, in der Moritz von einem Muffelmonster geweckt wird. Freudig sieht er seinem ersten Schultag entgegen. Da das Muffelmonster nicht mit in die Schule darf, versteckt es sich im Ranzen und macht erwartungsgemäß in der Klasse nur Unsinn. Farbige Illustrationen von Franziska Harvey ergänzen die Erzählung, bei der dem Lehrer das Muffelmonster zum Glück nicht auffällt. 
Valentina Natzweiler, dessen Sinti-Name Kascha lautet, lebt mit ihren Eltern, dem Großvater und ihren Geschwistern Zippi, Janko, Hanno und Gecko in Groß-Mooren an der Ostsee. Am 28. Dezember bittet sie ihr Nachbar Hugo Müller, für ihn einen Brief einzuwerfen. Bei noch milden Temperaturen macht sie sich mit dem Fahrrad und in Begleitung ihres Bruders Janko auf den Weg. Spontan entscheiden sie, bei ihrer Tante Lonny vorbeizuschauen. Doch der Wind gewinnt an Kraft und es wird merklich kälter. Als die fast Zwölfjährige mit ihrem jüngeren Bruder durchgefroren bei der Tante ankommt, knallt ihnen ihre Cousine Bettina die Tür vor der Nase zu. Sie will mit den „Scheißzigeunern“ nichts zu tun haben, da ihre Mutter einen Gadsche, einen Nicht-Sinti, geheiratet hat. 
Seit über vierzig Jahren wird das Königreich Florapis von Florobert dem Siebten regiert. Langsam ist es an der Zeit, dass er seinen Sohn an den Regierungsgeschäften beteiligt, doch seit dieser als Säugling von einer Biene gestochen wurde, hat er vor allem Angst. Bei seiner Rede an das Volk verkündet Florobert der Achte zur Überraschung aller zwei neue Gesetzte: Von nun an möchte er nur noch Geranobert genannt werden, weil er Geranien als die einzige Blume in seiner Nähe duldet, und zur Sicherheit der Bürger möchte er eine Mauer um Florapis bauen. Die Eltern des Prinzen sind verärgert, da sie den Bau für unnötig halten und das Volk ist entsetzt. Immerhin haben sie sich dank eines großen, auf drei Tage angesetzten Festes schnell beruhigt.

In dem Kinderbuch Die unglaublichen Fälle des Dr. Dark – Das Geheimnis der goldenen Stadt von Fabian Lenk bewohnt Dr. Dark, Privatermittler für besonders schwere Fälle, mit seinen Zwillingen Leandro und Luna ein Schloss an der Küste in Schottland. Eines Abends erwarten sie Mister Canterbury als Gast zum Essen. Der Vorsitzende verschiedener Forschungsprojekte bittet Dr. Dark um Unterstützung, denn seit einer Expedition in Peru wird sein Schwiegersohn Theo Etzel vermisst. Mit einem Team sollten die Experten die Region Pantiacolla erforschen. Dorfbewohner haben Theo von einer geheimnisvollen Stadt berichtet: In Paititi sollen sich die Inkas mit ihren Goldschätzen vor den Spaniern versteckt haben.