Alexander findet es ungerecht, dass er von seiner Mutter immerzu für Dinge bestraft wird, die seine Schwester Marie zu verantworten hat. Enttäuscht zieht er sich in sein Zimmer zurück und malt ein glatzköpfiges Wesen mit krummer Hexennase, das einen Piratensäbel und einen Zauberstaub in Händen hält. Er wünscht sich, dass so ein Wesen seiner „Mama mal richtig Bescheid sagen und Marie fürchterlich erschreckt“. Tatsächlich erhält er zu seiner Verwunderung eine Antwort von der gezeichneten Figur, die behauptet, ein Zornickel zu sein. Mit Hilfe eines Zauberspruchs, den ihm das Zornickel verrät, wird aus der Zeichnung ein Wesen auf dem Schreibtisch des Jungen.
Nachdem sich die Mutter wieder einmal über die Unordnung im Zimmer von Alexander beschwert hat, meldet sich plötzlich Zornickel zu Wort und wird immer größer, bis es an die Decke reicht. Alexander stellt fest, dass es immer das ausspricht, was er denkt, sich jedoch nie zu sagen traut. Außerdem wächst Zornickel, je wütender er wird und schrumpft erst wieder auf die Größe eines Gartenzwerges, wenn sich Alexander beruhigt.
Der dreizehnjährige Marius Maximilian Magnus, von allen nur M Punkt genannt, erhält im Beisein seiner Freunde einen ungewöhnlichen Anruf: Der unbekannte Anrufer behauptet, Frederick von der Heide zu sein, Sohn eines bekannten und vermögenden Fabrikaten. Er sei entführt worden und würde gefangen gehalten. Nach anfänglichem Zögern glaubt ihm M Punkt. Als er ihm sagt, dass er die Verbindung halten soll, während er von seinem Handy die Polizei informiert, will Frederick wissen, was ein „Händi“ sein soll. Wie sich im weiteren Gesprächsverlauf herausstellt, kommt der Anruf aus der Vergangenheit, nämlich aus dem Jahr 1969!
Für die neunjährige Sara ist die Welt in Ordnung, bis Karin, die Freundin ihrer Mutter, plötzlich verstirbt. Denn nach deren Beerdigung verkündet der Vater, dass Karins Sohn nur noch eine Großmutter hat und deshalb in Zukunft bei ihnen wohnen wird. Den fünfjährigen Steinar, der jedes Jahr mit seiner Mutter das Weihnachtsfest bei ihnen verbracht hat, mochte Sara aber noch nie leiden und hatte sich schon darüber gefreut, dass ihr das in diesem Jahr erspart bleiben würde. Wie ihre fünf Jahr ältere Schwester Emilie soll Sara nett zu dem neuen Familienmitglied sein. Während ihre Schwester weiterhin ihr Zimmer behalten darf, wird Steinar auch noch in Saras Zimmer untergebracht. Aber Sara findet, dass es nach dem Umbau nicht mehr ihr Zimmer ist.
Am letzten Samstag vor den großen Ferien erfährt die neunjährige Yeshi, dass sie mit ihrer Mama vom Land in die Stadt ziehen soll, während ihr Vater für ein Jahr an eine Universität nach London geht. Yeshi vermisst in der Stadt, in der sie nur eine „winzig kleine Wohnung“ beziehen, vor allem ihr Baumhaus. In der neuen Schule findet Yeshi keine Freunde und von der „fiesen Doro“ wird sie nur die Kackbohne genannt, weil sie eine dunkle Hautfarbe hat. Yeshi kam nämlich in Afrika zur Welt und wurde im Alter von drei Monaten von einem Ehepaar aus der Schweiz adoptiert.
Das Eichhörnchen Pino wird in dem Kinderbuch Pino, Lela und der kleine Fuchs eines Morgens von seiner besten Freundin, der Schwalbe Lela, geweckt. Sie will ihm ganz dringend etwas zeigen. Pino folgt Lela in den Wald zu einem hilflosen Fuchsbaby. Auf Nachfrage erklärt ihnen das Fuchsbaby, dass es seine Mama und die Geschwister beim Herumtollen verloren hat. Obwohl Pino skeptisch ist und Angst vor den gefährlichen Füchsen hat, will er trotzdem helfen, denn das weinende Fuchsbaby tut ihm leid. Während Lela Hilfe holen will, soll Pino dem Fuchsbaby Gesellschaft leisten. Die Schwalbe kommt mit einer Eule zurück, die allerdings die Fuchseltern nicht finden kann. Lela holt die Rehe, ein Wildschwein und Kaninchen zur Hilfe, doch auch sie können die Füchse nicht finden. Erst der Dachs führt alle zum Fuchsbau, in den das Fuchsbaby sofort schlüpft.
Der Doppelband Die schwarzen Wasser von Venedig von Edith Schreiber-Wicke vereint zwei spannende Kriminalfälle um den ermittelnden Commissario Roberto Gorin von der Questura in Venedig. Im ersten Krimi Freier Fall finden Arbeiter die Tochter des einflussreichen Marcello Loredan mit unnatürlich verrenktem Körper auf dem Rasen vor ihrer Schule. Caterina überlebt und liegt auf der Intensivstation, wo sie allerdings mit niemandem reden will und das Essen verweigert. Obwohl Roberto ein Fremdverschulden nicht ausschließen kann, will er von Marcello Loredan wissen, ob seine Tochter in Selbstmordabsicht aus dem Fenster gesprungen sein könnte, zumal sie auffällige Narben am Unterarm aufweist und magersüchtig ist. Doch ihr Vater zeigt sich äußerst unkooperativ und versucht die weiteren Ermittlungen zu verhindern.
Das Kinderbuch Im Wald der Wölfe ist ein Doppelband mit Abenteuergeschichten von Astrid Frank. In der Titelgeschichte streift der achtjährige Jakob mit seinem Vater, einem Förster, durch das Revier. Als sie auf eine Blutspur stoßen, glaubt der Förster, dass die Dogge des Dorfbewohners Huppertz einen Hasen gejagt hat. Kurze Zeit später fehlt dem Bauern Jung ein Lamm. Auch er verdächtigt den Hund von Huppertz und fordert von ihm eine Entschädigung. Doch schnell steht fest, dass ein Wolf für die Taten verantwortlich ist. Alle Männer des Dorfes brechen auf, um das Tier zu erlegen, weil sie Angst um ihre Kinder haben. Obwohl der Förster sie warnt, da der Wolf unter Artenschutz steht und sie sich strafbar machen, lassen sie sich nicht aufhalten. 

Lucy Skywalker ist siebzehn Jahre alt, jüdisch-italienischer Abstammung und besucht eine Highschool in New York. Was Ihr Äußeres anbelangt, hat sie Minderwertigkeitskomplexe, sie trägt ausschließlich Männerhosen, weshalb sie von vielen für lesbisch gehalten wird, und ist eine hervorragende Basketballspielerin. Von frühester Kindheit an hat sie mit Percy, in den sie verliebt ist, gemeinsam in einem Team gespielt. Doch seit in seinem Rucksack „Gras“ gefunden wurde und er die Schule wechseln musste, besucht jeder nur noch die Spiele des anderen.