Für seinen Roman „Philpots Reise“ diente Sebastian Guhr das bereits 1726 veröffentlichte Werk „Gullivers Reisen“ von Jonathan Swift, das nicht zu verwechseln ist mit der gleichnamigen Kinderbuchausgabe. Der Wissenschaftler Philpot schließt sich einer viele Jahre dauernden Expedition an und macht sich auf die Suche nach dem gelobten Land. Nach einem erlittenen Schiffbruch sind er und sein Vorgesetzter Homrig, von dem er sich jedoch trennt, die einzigen Überlebenden. Philpot findet sich in einem unbekannten Land, umgeben von Riesen, wieder und ist froh, als er auf Stella trifft, die seiner Sprache mächtig ist. Sie gibt dem Winzling Nahrung und Kleidung und will ihm bei der Verfassung eines Reiseberichtes behilflich sein. Nachdem auch ihr Mann Presto auf Philpot aufmerksam wurde und ihn für seine Versuchszwecke missbrauchen will, beginnt für Philpot eine abenteuerliche Flucht.
Wie schon in der Originalausgabe bedient sich auch Sebastian Guhr einer übertriebenen Erzählform, die stellenweise absurde Züge aufweist. Sein Protagonist stammt wie Gulliver aus der Stadt Mildendo, angesiedelt auf einer fiktiven Insel, und begibt sich wie dieser auf eine Reise.
Während in „Wahrheit oder Pflicht“ der dreißig Jahre ältere Ehemann zum Hochzeitstag eine ganze Footballmannschaft angeheuert hat, um es seiner jungen Ehefrau einmal richtig zu besorgen, ist der Ehemann in „Yacht der Sünde“ völlig ahnungslos. Denn eigentlich hat er den jungen Antoine als Skipper angeheuert.
Die Abgrenzung zwischen Erotik und Sex ist in der heutigen Zeit immer schwieriger zu ziehen, denn für viele Menschen gibt es da keinen Unterschied mehr. Immerhin definiert sich Erotik als sinnliche Liebe, die sich nicht nur auf animalische Triebe stützen sollte. So lässt sich auch darüber streiten, ob die sechs Geschichten von Trinity Taylor in ihrem Buch „Ich will dich jetzt und hier“ erotischer Natur sind oder nicht.
Nach dem großen Erfolg des packenden Thrillers
Nach „Längswege“ und 
In der Antike war die gleichgeschlechtliche Liebe noch etwas ganz Natürliches, wenn damit auch vordergründig die Liebe eines erwachsenen Mannes zu einem Jüngling gemeint war. Im 4. bis 5. Jahrhundert hat sich die Einstellung zur Homosexualität mit der Ausbreitung des Christentums, das die Sexualität auf die Ehe beschränkte, grundlegend geändert. Gleichgeschlechtlicher sexueller Verkehr wurde mit dem Tod bestraft und in Deutschland erst 1969 legalisiert. In vielen Ländern der Erde drohen auch heute noch hohe Strafen bis hin zur Todesstrafe. Es ist in diesem Zusammenhang interessant, dass in einigen Ländern die Todesstrafe nur für Männer gilt, wogegen die gleichgeschlechtliche Liebe für Frauen legal ist. Von Bedeutung ist auch, dass sich Biologen nur schwer mit der Tatsache anfreunden konnten, dass es in der Tierwelt eine Schwulenrate gibt. Im Jahr 2006 fand in Oslo eine Ausstellung statt, die sich auf das umstrittene Buch „Biological Exuberance“ von Bruce Bagemihl stützte, wonach Giraffen, Wale, Delfine und Königspinguine Gefallen an gleichgeschlechtlichen Artgenossen haben. Die Schwulenrate soll bei Rosenkakadus 40% betragen und sogar 80% der Zwergschimpansen sollen bisexuell sein.
Michael ist erst acht Jahre alt, als sein Vater, den er seit zwei Jahren nicht mehr gesehen hat, zur Hintertür hereinkommt und den Freund der Mutter erschlägt. Anschließend schickt er den Sohn auf sein Zimmer und macht sich über die Mutter her. Aus Furcht versteckt sich Michael in einem Waffensafe, den der Vater, als er fortging, zurückgelassen hatte. Da dem Vater die Zahlenkombination nach so langer Zeit nicht mehr einfällt, schafft er den Safe zum nahegelegenen Fluss und versenkt ihn im Wasser, um auch seinen Sohn zu töten. Wie durch ein Wunder wird der kleine Michael gerettet, doch spricht er ab diesem Tag kein Wort mehr.
Obwohl die Liebe viele Gesichter kennt, denken die meisten Menschen dabei an die Partnerliebe. Während Evolutionspsychologen die sich über Millionen von Jahren herauskristallisierenden Gründe untersuchen, die zur Partnerwahl führen, haben Neurobiologen den Zustand der Verliebtheit analysiert, den sie als Rauschzustand definieren. In der Tat befällt den Verliebten ein wahrer Hormoncocktail, der ihn euphorisch werden lässt. Sein Schlafbedürfnis sinkt und er wird leichtsinniger. Generationen von Komponisten haben der Liebe ein Denkmal gesetzt und die meisten Filmklassiker haben sie zum Thema. Doch kaum jemand hat sich mit ihr wie Mohsen Charifi in seinem bezaubernden Buch „Ein Tag mit der Liebe“ beschäftigt. Auf eine ungewöhnliche Weise beschreitet der studierte Physiker und Psychologe einen philosophischen Ansatz.