Purpurdrache von Sven Koch – Auftakt zur Thriller-Reihe um Kriminalpsychologin Alex Stietencron

Buchcover des Thrillers Purpurdrache

Ermittlungen mit psychologischem Tiefgang

Mit „Purpurdrache“* startet Sven Koch eine neue Thriller-Reihe rund um die Kriminalpsychologin Alexandra Gräfin von Stietencron, die immerhin die Initialen mit Stephen King teilt. Nach dem Studium an der BKA-Akademie beginnt Alexandra zunächst ein Medizinstudium, bevor sie zur Psychologie wechselt. Im Rahmen eines landesweiten Pilotprojekts wird sie nach Lemfeld in Nordrhein-Westfalen versetzt, wo Psycholog:innen die Arbeit der Kriminalbeamten unterstützen sollen.

Noch bevor sich Alex in dem beschaulichen Ort eingelebt hat, wird eine junge Frau ermordet in einem Kornkreis aufgefunden. Die Spuren deuten auf einen Ritualmord hin – die Ermittlungen beginnen.

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Gold – Pirate Latitudes von Michael Crichton

Gold – Pirate LatitudesCharles Hunter gehört zu den Freibeutern, die im 17. Jahrhundert die karibischen Gewässer unsicher machen. Ihm ist zu Ohren gekommen, dass vor Leres, einer kleinen Insel in der östlichen Karibik, ein spanisches Handelsschiff mit Tonnen von Gold an Bord ankert. Und genau um dieses Gold dreht es sich in dem Abenteuerroman „Gold – Pirate Latitudes“ von Michael Crichton. Charles Hunter hat in Sir James Almont, dem Gouverneur von Jamaika, einen Vertrauten und Verbündeten und gemeinsam beschließen sie, die spanische Schatzflotte zu kapern. Natürlich ist auch genau festgelegt, wer welchen Anteil am Gold erhalten soll.

Captain Charles Hunter will schnell aufbrechen und mit der Cassandra in See stechen. Er plant nur zwei Tage für die Aufstellung seiner Mannschaft, um keine Zeit zu verlieren. Von Whisper lässt er sich das Gelände um die Festung Matanceros genau erklären, die als uneinnehmbar gilt. Don Diego de Ramano kann er zu dem gefährlichen Unternehmen überreden, da dieser mit Cazalla, dem Kapitän des Handelsschiffes, noch eine persönliche Rechnung zu begleichen hat.

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„Blech“ von Oliver Gasperlin – Dystopie, Kritik und literarischer Aufschrei

Buchcover des Romans Blech

Der Geruch des Verderbens

Die Erdkugel ist eingehüllt in einen alles durchdringenden Gestank nach fauligem Eiter und verbranntem Fleisch. Leichenberge, stöhnende Verwundete und schreiende Operierte prägen das Bild. Der Mensch lebt in der „Schanz“, wo unerträgliche Hitze herrscht und dunkle Schächte in bodenlose Tiefe führen. Dieses düstere, albtraumhafte Szenario entwirft Oliver Gasperlin in seiner Erzählung Blech – Blech wohin das Auge reicht.

Ein Erzähler im Kriegsgebiet

Der Ich-Erzähler schleppt sich mit seinem Führer durch diese lebensfeindliche Welt, schwer beladen mit Raketenwerfern und Navigationsinstrumenten. Nach dem Tod seines Führers tritt er einer neuen Truppe bei.

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Nachtleben von Mirco Buchwitz

Nachtleben„Nachtleben“, das klingt aufregend, abenteuerlich, vielversprechend, geheimnisvoll und ein wenig verrucht. Bei dem Wort denken viele an Nachtbars mit leiser Musik. Oder Kneipen, in denen die letzten Gäste herausgekehrt werden, die bereits mit dem Kopf auf dem Tresen liegen. Nachtleben klingt aber auch nach flackernden, blinkenden Lichtern, lauter Musik, tanzenden, singenden Menschen und überfüllten Diskotheken. Über all dies legt sich der Schleier der Dunkelheit, der auch ein Schleier des Vergessens ist. Fast jeder ist schon einmal mittags erwacht, nach einer vom Leben erfüllten Nacht, die so anders war, als der gewöhnliche Alltag.

Es gibt auch Berufe, die nur in der Nacht ausgeübt werden. Neben Kellnern, Diskothekaren und Musikern gehören dazu die Türsteher. Das Romandebüt von Mirco Buchwitz schildert die Erlebnisse eines solchen Türstehers. Zweifellos trägt dieser Roman autobiografische Züge. Neben diesen ist er auch ein Spiegel der Gesellschaft, in der die Individualisierung zu immer größerer Einsamkeit führt. Ein einsames Leben führt auch Richard, der Türsteher und Protagonist des Romans.

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Der fliegende Weihnachtskater von Andrea Schacht

Der fliegende WeihnachtskaterAlle Jahre wieder… sind Bücher über, mit und um Katzen auf dem Gabentisch von Katzenliebhabern zu finden. So ist auch von der Autorin Andrea Schacht, Verfasserin von diversen Katzengeschichten, pünktlich zu Weihnachten der Roman „Der fliegende Weihnachtskater“ erschienen.

Bei einem Besuch der Großmutter in Indien kauft die Pilotin Amita Rosenhag auf einem Bazar in Jaipur einen wunderschönen antiken Seidenteppich. Am Tag ihrer Abreise lässt sie ihn zusammengerollt in einem Überzug am Flughafen als Fracht an Bord bringen. Bei der Abholung im Zolldepot erfährt sie von einer Bekannten, dass in der Teppichrolle eine halb verhungerte indische Streunerkatze gefunden wurde. Amita hat Mitleid mit dem abgemagerten Tierchen und schmuggelt den Kater in einer Beuteltasche mit nach Hause. Doch der Kater Shardul ist sehr eigensinnig und bestraft sie mit Verachtung, denn er glaubt, dass Amita ihn aus seiner Heimat entführt hat. Sein größter Wunsch ist es auf dem antiken Seidenteppich durch die Lüfte zu fliegen, aber so oft er es auch versucht, der Teppich rührt sich nicht.

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Der Waldvogel von Christian Oehlschläger

Der WaldvogelDie Mörderjagd kann spannend und fesselnd sein, doch wie man dabei dem Leser auch noch etwas Wissen über Flora und Fauna vermittelt, zeigt Christian Oehlschläger mit seinem Kriminalroman „Der Waldvogel“. Denn bereits bei dem Titel des Romans handelt es sich nicht, wie man annehmen könnte, um einen Vogel, sondern um einen Schmetterling, der letztendlich entscheidend zur Aufklärung des Falls beiträgt.

Der Aussteiger Bruno Janoske lebt in den Waldgebieten zwischen Hannover und Celle und vermeidet den Kontakt zu anderen Menschen. Er lebt von dem, was die Natur ihm bietet und was Waldbesucher achtlos zurücklassen. Auf einem Waldparkplatz an der Landstraße L310 zwischen Celle und Fuhrberg beobachtet er die Prostituierte Laryssa, die dort in einem Sexmobil ihrem Gewerbe nachgeht. So wird er Zeuge, wie der Freier Gottfried Märtens, der eine Vorliebe für Rollenspiele hat, fluchtartig das Sexmobil verlässt. Die Prostituierte wurde ermordet, mit einem Blumendraht erdrosselt und die Ermittler der Mordkommission Celle vermuten einen Sexualtriebtäter.

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Kleine Fische von Ian Kopacka – Eine düstere Milieustudie über Macht, Sucht und gebrochene Freundschaften

Buchcover des Kriminalromans Kleine Fische

Der gefürchtete Drogenboss Karl Bess

Karl Bess ist ein gefürchteter Drogenboss, mit dem sich niemand anlegen möchte. Wegen versuchten Mordes saß er bereits acht Jahre im Gefängnis. Alexander Singer, selbst heroinabhängig, arbeitet für ihn und hält seinem Boss jeglichen Ärger vom Leib. Doch ein Brand hat sämtliche Haschischvorräte von Karl Bess vernichtet – und nun kocht seine Wut. In „Kleine Fische“*, dem Roman von Ian Kopacka, begibt er sich auf die Suche nach dem kleinen Fisch, der es gewagt hat, sich mit dem großen Hai anzulegen.

Wolfgang „Fisch“ gerät unter Druck

Karl Bess zwingt Wolfgang Fisch, von vielen nur „Fisch“ genannt, für ihn zu spionieren. Fisch ist von ihm abhängig – im wahrsten Sinne: Er ist süchtig und muss regelmäßig kiffen, um den Tag zu überstehen.

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Gebete an den Alligator und die Klimaanlage von Johannes Witek

Gebete an den Alligator und die KlimaanlageEin Buch – siebenundachtzig Geschichten. Die meisten erreichen den Leser in einer Gedichtform, einige wenige auch als Prosa. Da erkennt ein Mann erst zu spät, was er an einer Frau hatte. Ein anderer beobachtet erst eine Frau im Theater, wie sie mit Gegenständen schmeißt. Später wird er selbst Opfer ihrer Wut.

Johannes Witek spricht in seinen Erzählungen häufig Menschen an, die sich völlig einem System untergeordnet haben. Sie merken nichts mehr, sehen nichts mehr. Die Regeln der Gesellschaftsordnung, denen sich alle zumindest dem Schein nach unterwerfen, kritisiert er scharf und wirft immer wieder die Frage nach der Sinnlosigkeit überhaupt auf. Er fragt nach den Träumen der Menschen. Stellt den Wunsch nach Frau, Kind und Skiurlaub in Kitzbühel infrage und hält diese Leute für Spießer. Johannes Witek zeigt auf, wie Schicksalsschläge den Menschen formen und wie er sich dadurch verändert. An einer Stelle behauptet er, dass der gesunde Menschenverstand ein Fehler in einer Welt ist, die nicht aus Vernünftigen besteht.

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„Zu Gast im eigenen Leben“ – Eine Suche nach Vergangenheit, Liebe und neuer Identität

Buchcover des Romans Zu Gast im eigenen Lebeneben

Ein Loft in Köln und ein geplatzter Traum

Ben lebt in einem modernen Loft in Köln. Seine Freundin Tine hat ihn im letzten Jahr überraschend verlassen – einfach so! Sie brach ihr Studium ab und verschwand spurlos. Selbst ihre Eltern wissen nicht, wo sie sich aufhält. Ben ist fest entschlossen, Tine wiederzufinden, und bittet seinen Freund Greg um Unterstützung. Aus der anfänglichen Idee, einen Online-Film zu veröffentlichen, entsteht die Webserie tine-tv, deren einziger Zweck es ist, Tine zu erreichen. Die Zuschauerzahlen steigen, und damit auch die Hoffnung, dass Tine aufmerksam wird.

Alte Freundschaft, alte Band: Die Servokings feiern ihr Comeback

Ben und Greg hatten sich ebenfalls aus den Augen verloren, erinnern sich aber nun an gemeinsame Zeiten in der Band Servokings, in der auch Matze einst spielte. Kurzentschlossen organisieren sie ein Konzert – doch der Auftritt verläuft ganz anders, als geplant.

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Töten ist ganz einfach – B.C. Schillers rasanter Thrillerdebüt im Check

Buchcover des Thrillers Töten ist ganz einfach

Stimmen im Kopf, Spuren nach Linz: Der Auftakt des Thrillers

Unter dem Pseudonym B.C. Schiller veröffentlichte das österreichische Autorenduo Barbara und Christian Schiller sein Debüt: den Thriller „Töten ist ganz einfach“*. Gleich zu Beginn trifft der Roman mit voller Wucht: „Töten ist ganz einfach, sagen die Stimmen in meinem Kopf…“

Das erste Opfer ist Milan Drakovic, ein einflussreicher Geschäftsmann aus Prag, brutal ermordet. Die Ermittlungen führen zur Firma Royal International in Linz, weshalb der Linzer Kommissar Tony Braun in die tschechischen Ermittlungen einbezogen wird. Kaum beginnt seine Recherche, geschieht ein weiterer Mord – beide Fälle scheinen eng verknüpft. Eine packende Jagd beginnt.

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