Zwischen Glamour, Herzschmerz und Selbstzerstörung

Eine junge Assistentin, ein Rockstar – und ein Strudel aus Gefühlen

Buchcover: Du bist mein Stern

Ein Traumjob in L.A. – oder doch ein Albtraum?

Meg Stiles ist in Du bist mein Stern* von Paige Toon die neue PA – persönliche Assistentin – des berühmten Rockstars Johnny Jefferson. Mit gerade einmal 24 Jahren zieht sie nach Los Angeles und ergattert einen Job, um den sie viele beneiden würden. Während alle völlig auf Johnny abfahren, bleibt Meg erstaunlich unbeeindruckt und weiß kaum etwas über ihn.

Doch das erste Zusammentreffen mit ihrem neuen Chef verändert alles. Plötzlich ist sie hin und weg, bekommt weiche Knie, Schmetterlinge im Bauch und wird in seiner Nähe nervös. Kein Wunder – Johnny sieht einfach umwerfend aus. Meg gerät ins Schwärmen und genießt jede gemeinsame Unternehmung. Obwohl er sie rücksichtsvoll behandelt und ihr Vertrauen gewinnt, verletzt er sie immer wieder. Denn Meg muss mit ansehen, wie er Mädchen abschleppt und fast vor ihren Augen mit ihnen intim wird.

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Zwischen Himmel, Angst und Politik: Warum Flugzeugentführungen unsere Fantasie bis heute fesseln

Buchcover: Flugzeugentführungen

Eine Kulturgeschichte der Entführungen

Annette Vowinckel beschreibt in ihrem Prolog zu Flugzeugentführungen*, dass aus dem Phänomen der Flugzeugentführung im Laufe der Jahrzehnte eine Geschichte der Kulturen geworden ist. Im Zentrum stehen meist politische Forderungen, mit denen Entführer die Weltöffentlichkeit auf Missstände aufmerksam machen wollen. Manche Fälle haben jedoch militärische oder kriminelle Hintergründe.

Die erste dokumentierte Flugzeugentführung fand 1931 statt, doch bis 1958 blieb die Zahl gering. Ab 1959 setzte – vor allem im Kontext der kubanischen Revolution – eine Welle von Entführungen ein. Ihren Höhepunkt erreichten sie in den 1970er‑Jahren. Erst in diesem Jahrzehnt traten auch kriminelle Geiselnahmen mit Lösegeldforderungen auf. Seit den 1980er‑Jahren ist ein deutlicher Rückgang zu beobachten, bedingt durch die in den 70ern eingeführten Sicherheitskontrollen und Detektoren.

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Schneller Sprachen lernen – Der Universalschlüssel für Sprachbegeisterte

Buchcover des Ratgebers Schneller Sprachen lernenDas Buch Schneller Sprachen lernen* von Jens Seiler und Sandra La Cognata bietet praxisnahe Tipps für alle, die effizient und mit Freude eine neue Sprache erlernen möchten. Der kompakte Ratgeber richtet sich an Berufstätige, Reisende und Lernwillige, die ihre Sprachkenntnisse gezielt verbessern wollen.

Warum eine neue Sprache lernen?

Grundsätzlich fällt es Kindern am leichtesten, eine Sprache zu erlernen – besonders, wenn sie zweisprachig aufwachsen. Doch auch Erwachsene stehen häufig vor der Herausforderung, eine Fremdsprache zu beherrschen: sei es aus beruflichen Gründen oder für Reisen abseits touristischer Pfade. In solchen Fällen kann das Buch Schneller Sprachen lernen* eine wertvolle Hilfe sein. Der Untertitel verspricht nicht zu viel: Es handelt sich um einen Universalschlüssel zu fast allen Sprachen.

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Die Habsburger von Katrin Unterreiner

Die HabsburgerKatrin Unterreiner lässt mit ihrem Buch Die Habsburger* die österreichische Monarchie wieder aufleben. Sie beginnt Mitte des 18. Jahrhunderts bei Maria Theresia und ihren Ansichten zur Kindererziehung. Es folgt die Beschreibung der Erzherzogin Sophie und das Verhältnis zu ihrer späteren Schwiegertochter, Kaiserin Elisabeth, kurz Sissi genannt. Ebenso geht die Autorin auf das Verhältnis des Kaiserpaares untereinander ein und welche Tischsitten bei Hofe geherrscht haben. Die Sparsamkeit des Kaisers Franz Josef wird genauso ausführlich behandelt wie seine Rolle als Vater und späterer Großvater. Doch auch darüber, ob er unter der häufigen Trennung von seiner Frau gelitten hat, sowie über seine Verhältnisse zu anderen Frauen, erfährt der Leser mehr.

Ein Großteil wird selbstverständlich der heute bekanntesten Person, Kaiserin Elisabeth gewidmet: Wie ihre Kindheit in Bayern verlief, ob es Gründe für die Reise nach Madeira gab, eine Flucht nach Bayern oder eine Romanze mit dem Grafen Andrássy, wie in den Sissi-Filmen behauptet wird.

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Zwischen Aberglauben und Wissenschaft: Was Vampire wirklich erzählen

Buchcover: Vampire

Ursprung eines Mythos

In seinem Buch Vampire* widmet sich Hagen Schaub zunächst der grundlegenden Frage, was ein Vampir überhaupt ist. Die als „lebende Leichname“ verstandenen Wesen haben ihren Ursprung in Südosteuropa. Anhand zahlreicher Fallschilderungen geht der Autor dem Ursprung dieses Aberglaubens nach.

Im Mittelalter lebten die Menschen in ständiger Angst vor Seuchen, Hungersnöten und Kriegen. Die meist wenig gebildete Bevölkerung suchte nach Erklärungen für unerklärliche Ereignisse. Kam es innerhalb einer Gemeinschaft zu vermehrten Todesfällen ohne erkennbaren Grund, schrieb man dies Geistern, Dämonen oder Göttern zu. War kein Vampir als Ursache auszumachen, mussten Hexen als Sündenböcke herhalten – verfolgt von kirchlichen Würdenträgern.

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Der Schlüssel zu Spaniens besten Weinen

Warum der „Guía Peñín 2011“ mehr ist als nur ein Weinführer

Buchcover: Guía Peñín 2011

Ein Kompass für Weinliebhaber

Was braucht ein Liebhaber spanischer Weine, um den richtigen Tropfen zu finden und genießen zu können? Ganz klar: einen zuverlässigen, unparteiischen und um größtmögliche Objektivität bemühten Weinführer. Genau das hält er mit dem Guía Peñín 2011* von José Peñín in den Händen.
Peñín blickt auf drei Jahrzehnte Berufserfahrung zurück und hat sich als Weinschriftsteller und -journalist der spanischsprachigen Welt einen hervorragenden Namen gemacht.

Verkostung, Vielfalt und Terroir

Der Weinführer bietet zunächst einen präzisen Überblick über Handhabung und Art der Verkostung. Über 9.400 Weine wurden einer Prüfung unterzogen. Die vergebenen Punkte berücksichtigen sowohl objektive als auch subjektive Eindrücke.

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Ein Leben im Dunkel: Die verstörende Geschichte des Heinrich Pommerenke

Buchcover: Heinrich Pommerenke, Frauenmörder

Kindheit ohne Halt – der Beginn einer Tragödie

Thomas Alexander Staisch zeichnet in Heinrich Pommerenke, Frauenmörder* die Stationen im Leben des wegen vierfachen Mordes, zahlreicher Mordversuche sowie mehrerer Vergewaltigungen verurteilten Heinrich Pommerenke nach. Bereits in seiner Kindheit soll Pommerenke Liebe und Anerkennung vermisst haben; seine Mutter habe ihn angeblich immer wieder als „missglückte Abtreibung“ bezeichnet.

Nach seiner Festnahme und Inhaftierung wurde Pommerenke zeitweise in die Psychiatrie verlegt und dort mit Nervendämpfungsmitteln behandelt. Berichten zufolge soll man ihm heimlich Schlafmittel verabreicht und ihn in Einzel- sowie Dunkelhaft gesperrt haben. Drei Jahre soll er in einem dunklen Kellerverlies verbracht haben. Als verschärfte Strafmaßnahmen kamen Bettentzug und Kostkürzungen hinzu. Dem chronischen Bettnässer wurden von Beginn an Triebhemmer verabreicht; eine Kastration lehnte er ab.

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Zwischen Lachen und Abgrund: Joachim Zelters Blick auf die „Welt in Weiß“

Buchcover: Die Welt im Weiß

Acht Kapitel über Krankheit, Tod – und die Absurditäten dazwischen

Joachim Zelter entfaltet in Die Welt in Weiß* acht in sich geschlossene Kapitel voller Erlebnisse und Beobachtungen rund um Krankheit und Tod. Mal berichtet er von modernen medizinischen Errungenschaften, dann wieder führt er in vergangene Zeiten und abgelegene Dörfer, in denen schnelle Hilfe kaum zu erwarten war. Ein Kapitel überrascht mit einer unerwarteten Wendung, ein anderes nähert sich fast philosophisch dem Innenleben eines Patienten, der kurz vor einer Operation steht.

Routine, Anonymität und die Sprache der Medizin

Ohne es ausdrücklich zu benennen, kritisiert Zelter die zunehmende Anonymität in Krankenhäusern. Alles scheint in routinierte Abläufe gegossen, die Menschlichkeit droht zu verblassen. Mit spitzer Feder nimmt er die Sprache der Ärzte aufs Korn und zeigt, wie widersprüchlich medizinische Einschätzungen ausfallen können, je mehr Fachleute man konsultiert.

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Höhenflug abwärts von Jana Frey

Höhenflug abwärtsIn ihrem Jugendbuch „Höhenflug abwärts“ berichtet Jana Frey von der 15-jährigen Marie. Sie besucht die 9. Schulklasse und Leon war ihr Freund, so lange sie sich erinnern kann. Immer haben sie alles gemeinsam gemacht. Als Leon eines Tages nur noch Augen für die neue Schülerin Friederike hat, bricht für Marie eine Welt zusammen. Erst jetzt wird ihr klar, dass sie in Leon verliebt war und Verzweiflung macht sich in ihr breit. Sie hasst sich und verändert ihr Äußeres, indem sie ihre Haare abschneidet. Sie geht auf eine Party und lässt sich eine erste Pille geben, gegen die sie sich zuvor immer gewehrt hat. Alles sieht plötzlich so gut aus und sie fühlt sich glücklich. Obwohl ihr später klar wird, dass es sich um eine Droge gehandelt haben muss, nimmt sie eine weitere Pille. Ihre Freunde versichern ihr die Harmlosigkeit. Um mit ihrem Minderwertigkeitskomplex und ihrer, wie sie glaubt, schlechten Figur klar zu kommen, konsumiert sie weitere Drogen, die sie nun nur noch gegen Bezahlung bekommt. Ohne Drogen hat sie nur noch ein „Scheißleben“.

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Durchgebrannt von Kristina Dunker

DurchgebranntIn dem Jugendbuch „Durchgebrannt“ von Kristina Dunker empfängt die krebskranke Sarah im Krankenhaus Besuch. Es ist ihr 18. Geburtstag und ihre Verwandtschaft will ihr gratulieren. Auch ihr vier Jahre jüngerer Bruder Florian kommt notgedrungen mit. Denn eigentlich wollte er gerade heute mit seinen Freunden vom Sportverein in ein holländisches Zeltlager fahren. Während des Krankenbesuches verschlechtert sich der Gesundheitszustand seiner Schwester. Florian rennt überstürzt aus dem Zimmer und beschließt kurzerhand durchzubrennen.

Mit einer gefälschten Einverständniserklärung und gestohlenem Geld kann er seinen Trainer überzeugen, ihn doch noch mit ins Zeltlager zu nehmen. Seinen Freunden gegenüber prahlt Florian damit, dass er von zu Hause ausgerissen ist. Das imponiert ganz besonders Ricarda, die Florian sowieso schon mochte und die er anhimmelt. Es werden erste Küsse ausgetauscht und Florian fühlt sich so glücklich, wie schon lange nicht mehr.

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