Oliver Seuß, deren Mutter das unerwünschte Kind schon kurz nach der Geburt im Jahr 1989 verlassen hat, wurde daraufhin von seinem Vater Achim in eine Wochenkrippe gegeben. Von allen ungeliebt, galt Oliver stets als Außenseiter. Bereits in der Grundschule fiel seine rasche Auffassungsgabe für Mathematik auf. Zunehmend fühlte er sich von der Verbindung der Klänge von Bach und ein paar Gläsern Bier beflügelt. Als ihm die Direktorin wegen übermäßiger Fehlstunden mit einem Wechsel des Gymnasiums droht, verspricht er, für eine mathematische Olympiade in Montreal alles zu geben. Tatsächlich freut sich die Schule über die mit seinem Erfolg verbundene Auszeichnung, und die Direktorin empfiehlt dem Eigenbrötler ein Studium in Dresden. Dort lässt er sich gehen, vernachlässigt seine Körperhygiene und bleibt ohne Freunde, was nicht ausschließt, dass er nach erfolgreichem Abschluss seines Studiums als „größte mathematische Hoffnung des Landes“ gilt.
Die Forschungslabore öffnen dem Leibniz-Preisträger die Tore. Oliver ist von dem Gedanken besessen, die von Bernhard Riemann im Jahr 1859 aufgestellte Vermutung zu beweisen, „dass sich hinter dem unregelmäßigen Vorkommen der Primzahlen eine höhere Ordnung verberge“.

Die Niederlande, die sich bis heute eine Monarchie leisten, räumen dem Dünenschutz und dem Bau von Dämmen, zu denen auch das von Siggi Weidemann und Ralf Johnen in ihrem 
Für den einundzwanzigjährigen Thomas Engel geht im Jahr 1965 ein Traum in Erfüllung, als sich sein Onkel Kurt Strobel, der zukünftige Direktor des LKA, für ihn stark macht. Nach einem Lehrgang hält er stolz seine Dienstmarke in Händen. Schon nach zwei Tagen wird Engel mit einem Toten auf einer Müllhalde konfrontiert. Obwohl alles für einen Suizid von Willy Frenzel spricht, ist Kollege Drezko anderer Ansicht, denn der Tote sollte von ihm als Zeuge vernommen werden, wozu Drezko allerdings keine näheren Angaben machen will. Engel lernt unterdessen auf einem Konzert der Rolling Stones die neunzehnjährige Peggy kennen, die in einem Fürsorgeheim der Ursulinen lebt.
Die Karlsbrücke und die astronomische Uhr des Altstädter Rathauses sind für viele Menschen der Inbegriff der tschechischen Hauptstadt Prag. Dass die Stadt neben diesen Attraktionen noch mehr zu bieten hat, zeigen Antje Buchholz und Thomas Kirschner in dem
Im Februar 1949 sucht Maria ihren Bruder Siem Coburg auf, der auf einem fahruntüchtigen Boot lebt. Sie bittet ihn, den in einem Rollstuhl sitzenden Tammens in Utrecht aufzusuchen. Wie Coburg von diesem erfährt, hat er seinen schwachsinnigen Enkel Siebold vor drei Wochen in ein Heim geben müssen. Den keine siebzehn Jahre alten Jungen hat Tammens tot zurück bekommen, wobei er wegen der bei seinem Enkel festgestellten Verletzungen nicht an einen natürlichen Tod glaubt. Coburg will seinem Freund gerne den Gefallen tun und sich im Internat Sint Norbertus in Wercke umsehen, da ihm Tammens während seiner Zeit als Widerstandskämpfer Unterschlupf gewährt und sein Enkel Siebold ihm das Leben gerettet hat. 
Kriminalhauptkommissar Tobias Velten arbeitet in der Abteilung Staatsschutz und wird von seiner Chefin Dr. Meyer für einen neuen Einsatz nach Juist geschickt. Bundespräsident Jochen Bramberger will auf der Insel seinen Urlaub verbringen, und aufgrund einer verschlüsselt abgefangenen Nachricht besteht der Verdacht, dass auf ihn ein Attentat verübt werden soll. Da es sich dabei lediglich um einen ins Darknet führenden Tipp gehandelt hat, müsste es im Fall einer real existierenden Bedrohung in den eigenen Reihen einen Maulwurf geben. Dr. Meyer bittet Velten deshalb darum, inoffiziell Ermittlungen gegen das von Svenja Jenner geführte zehnköpfige Team der unmittelbaren Personenschützer zu führen, während ihm selbst die Planung und Konzeption der Sicherheitsmaßnahmen für ein zweites Team obliegt.
Während die Mitglieder der Senioren-WG in dem Kriminalroman