Das Haus der grauen Mönche – Das Mündel von Jan Zweyer

Das Haus der grauen Mönche – Das MündelDer historische Roman „Das Haus der grauen Mönche – Das Mündel“ von Jan Zweyer ist Auftakt einer Trilogie, deren zweiter Teil im Herbst 2015 und der letzte im Frühjahr 2016 erscheinen werden. Er handelt von einer Zeit, als die Kirche noch eine weitreichende Macht besaß, Heilpflanzen eine alleinige Schmerzlinderung versprachen und Ehen zum Zwecke einträglicher Geschäftsverbindungen von den Eltern besiegelt wurden.

Im ersten Teil der Trilogie fordert Herzog Johann ein Darlehen von den Benediktinermönchen, wobei Bruder Bartholomäus im Gegenzug ein Grundstück fordert, das allerdings dem Bauern Linhardt gehört, der es vom Vater des Herzogs zum Dank für die Rettung seines Lebens erhielt. Linhardt und seine Frau Ursell stehen dem Geschäft damit im Weg. Der Gardehauptmann des Herzogs, Philip von der Schadeburg, lauert deshalb mit seinen Männern dem Paar auf. Während Linhardt die Ehre seiner Frau retten will, wird er ermordet.

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Allein kann ja jeder von Jutta Profijt

Allein kann ja jeder von Jutta ProfijtDie ausgeflippte und immer noch der Hippiekultur nachhängende Rosa hat wie ihr Nachbar Robert ihr Haus verkauft, um mit ihm gemeinsam in eine neue Eigentumswohnung auf den Kaiserstern zu ziehen, was sie ihrer geschiedenen Tochter Ellen allerdings verschwiegen hat. Die wird von ihrem Exmann mehr oder weniger vor die Tür gesetzt und fährt zu Rosa, weil sie zusammen mit Tochter Kim bei ihr unterkommen will. Doch Rosa findet gerade Robert tot in seiner Wohnung auf, was für sie aber nicht der einzige Schock bleibt: Auf dem Kaiserstern erkundigt sie sich über die Baufortschritte und stellt fest, dass noch gar nicht mit dem Bau begonnen wurde, obwohl sie bereits neunzig Prozent der Kaufsumme bezahlt hat. Wie es aussieht, hat sich der Geschäftsführer der Baufirma, Achim Weiterscheid, mit dem Geld abgesetzt. Rosa sieht ein, dass sie nicht zu ihrer Tochter Ellen kann, die selbst bald obdachlos ist. Die wiederum fällt aus allen Wolken, als sie von der Tochter des toten Nachbarn vom Verkauf des Hauses ihrer Mutter erfährt.

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Dünenkiller von Sven Koch

DünenkillerVon der Besatzung der im April 2007 aufgefundenen Luxusjacht Kaz II, die Erwähnung in dem Kriminalroman Dünenkiller von Sven Koch findet, fehlt bis heute jede Spur. Genauso, wie dieses „Geisterschiff“ führerlos im Wasser trieb, entdecken Nordseefischer in dem Roman eine Jacht. Als sie an Bord gehen, finden sie das Deck voll mit Blut und neben drei verbrannten Leichen eine schwer verletzte Frau.

Die Sonderkommission für Organisierte Kriminalität und Schwerverbrechen unter der Leiterin Ceylan Özer in Wilhelmshaven ist mit den Ermittlungen beauftragt. Wie ihre Kollegen Tjark Wolf, Femke Folkmer, Fred und der Forensiker Steevens stellt sich Ceylan die Frage, wie die Frau als einzige das Massaker überleben konnte. Zu allem Unglück hat der Regen die meisten Spuren verwischt und das ausgeschaltete GPS gibt ihnen weitere Rätsel auf. Nachdem die Identität der Toten geklärt ist, finden sie heraus, dass alle drei als Banker an einem gemeinsamen millionenschweren Offshore-Windparkprojekt gearbeitet haben und dass eine Kopenhagener Firma die Jacht gechartert hat.

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Falsche Veilchen von Jaromir Konecny

Falsche VeilchenNachdem Leon unschuldig in einer Jugendstrafanstalt einsitzen musste, konnte er eine Arbeit in einem Blumenladen bei André und Camilla Samper finden. Am meisten interessiert sich Leon aber für ihre Tochter Laura, die ihn mit ihren Freunden aus betuchten Elternhäusern bekannt macht. Als alle zu einem Wochenendausflug in ein Golfclubhaus am Starnberger See eingeladen werden, ist Leon davon wenig begeistert. Die Jungen sorgen auch gleich bei der erstbesten Gelegenheit dafür, dass Leon einen peinlichen Auftritt hat.

Leon wird hellhörig, als er von Lauras Exfreund Dirk erfährt, dessen Vater das Haus gehört, dass in der nächsten Woche die Golfmeisterschaften stattfinden und deshalb im Tresor eine halbe Million Euro in bar liegt. Bei Arbeiten bittet Hausmeister Sergej ausgerechnet Leon um seine Hilfe, wobei er natürlich überall seine Fingerabdrücke hinterlässt. Unglücklicherweise ist es auch Leon, der Sergej schwer verletzt in der folgenden Nacht findet. Für Hauptkommissar Steinherz kann nur Leon der Schuldige sein, zumal er bereits wegen eines Tresorraubes inhaftiert war.

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Zwischen Fröschen, Fruchtbarkeit und Frustration: Ein Urlaub voller Überraschungen

Buchcover des Romans Wie Buddha in der Sonne

Der letzte Versuch vor dem vierzigsten Geburtstag

Seit acht Jahren ist Frida mit Henning verheiratet und freut sich auf den bevorstehenden Urlaub, der für sie die letzte Chance darstellt, vor ihrem vierzigsten Geburtstag noch ein Kind zu bekommen. Die nächsten zwei Wochen wollen sie im Larishang Paradise Resort in Südostasien verbringen – ein Traumurlaub in einem Bungalow mit eigenem Whirlpool und privatem Badesteg zum kristallklaren Wasser.

Doch die Vorfreude wird jäh getrübt: Nach einer Zwischenlandung in Bangkok kommen sie endlich am Ziel an – und erfahren, dass kein Bungalow für sie frei ist. Stattdessen werden sie in der abgelegenen Villa Coconut untergebracht, in der es muffig riecht und staubig ist. Und damit nicht genug: In der Villa wohnen auch zwei weitere Paare, die Frida bereits am Heimatflughafen unangenehm aufgefallen sind.

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Frank Einstein – Die Entführung der Roboter von Jon Scieszka

Frank Einstein – Die Entführung der RoboterFür sein Alter ist Frank Einstein ein Genie. Während seine Eltern in der Antarktis weilen, experimentiert er mit seinem langjährigen Freund Watson in der von seinem Großvater Grampa Al zu einem Wissenschaftslabor umfunktionierten Garage in Midville. Frank will unbedingt den diesjährigen Wissenschaftspreis gewinnen. Aus einem Sammelsurium ausrangierter Sachen baut er einen Roboter zusammen, der jedoch durch einen Blitz zerstört wird. Plötzlich hört Frank die Stimme eines Roboters, der sich Klink nennt und der sich selbst neu zusammengesetzt hätte. Kurz darauf gesellt sich Klank, ein weiterer Roboter mit künstlicher Intelligenz zu ihnen. Und natürlich kommt auch Watson aus dem Staunen über die Roboter nicht mehr heraus.

Doch dann droht T. Edison mit seinem Schimpansen Mr. Chimp, der sich mittels Zeichensprache verständlich macht, den Fortgang der weiteren Arbeiten im Wissenschaftslabor zu durchkreuzen. Denn wenn Frank Einstein den Wissenschaftspreis nicht erhält und Grampa Al seine Rechnungen nicht begleicht, gehört T. Edison das Gebäude. Noch ahnt Frank nicht, dass er längst von seinem Feind überwacht wird, der es auf seine Roboter abgesehen hat.

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Das Kaninchenrennen von Boris Koch

Das KaninchenrennenTim Köhler hat gerade seinen zehnten Geburtstag gefeiert und lebt mit seinen Großeltern in Niederrhode, nachdem er seine Eltern als Kleinkind vorzeitig verloren hat. In dem kleinen Dorf kann Das Kaninchenrennen auf eine alte Tradition blicken, die auf eine Sage aus dem Jahr 1628 mit strengen Regeln zurückgeht. Alle zehnjährigen Jungen und Mädchen nehmen an dem Rennen teil, und auch Tim trainiert dafür fleißig mit seinem Opa. Für Tim steht besonders viel auf dem Spiel, weil sein Vater nicht an dem Rennen teilnahm und deshalb nur der „Kneifer“ genannt wurde. Opa Köhler hat diese Beschimpfung bis heute nicht verschmerzt und will Tim unbedingt als Sieger sehen.

Am Tag des „Beschnupperns“ kommen alle Kinder in die „Singende Villa“, um dort die Rennkaninchen anzusehen. Jeder darf sich sein Wunschtier aussuchen. Doch Tim hat Pech und kommt zu spät. Er hofft auf die Unterstützung seiner Freunde Carsten und Bene, aber die lassen ihn im Stich. Seine größten Feinde, Arno, der Sohn des Bürgermeisters, und dessen bester Kumpel Jakob Alexander Grützmacher, sorgen mit dem städtischen Züchter Willi Hieber dafür, dass sich Tim den Ställen nicht mehr nähern darf.

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Die weiße Mafia von Frank Wittig

Wie Ärzte und die Pharmaindustrie unsere Gesundheit aufs Spiel setzen!

Die weiße MafiaBereits in seinem Vorwort des Buches Die weiße Mafia spricht Frank Wittig von mafiösen Strukturen innerhalb der Medizin. Zur Erklärung führt er Bereiche an, in denen die Medizin nicht nur nicht hilft, sondern sogar schadet. Ein verblüffendes Ergebnis hat eine Studie im Zusammenhang mit der Knorpelglättung am Knie erbracht. Demnach ist dieser Eingriff genau so unnötig wie die viel zu häufige Entfernung der Gebärmutter. Symptomlosen Patienten wird ein Stent eingesetzt, der nur dem Arzt Geld einbringt. Denn bekommt dieser Mensch tatsächlich eines Tages Probleme mit seinem Herzen, kassiert die Klinik ein zweites Mal: Jetzt mit einem sinnvollen Bypass. Auch der in Deutschland häufigste medizinische Eingriff an der Bandscheibe hat meistens nur für den Chirurg einen Vorteil, Operationen werden konservativen Behandlungen vorgezogen. Und mit einem Lockvogel konnte der Beweis erbracht werden, dass Bohrer sogar an nicht kariösen Zähnen angesetzt werden. Dass alles haben wir einer Überversorgung zu verdanken, die dem Menschen mehr schadet als nutzt.

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Bis zum Hals von Bruno Jonas

Bis zum HalsIn zehn Kurzgeschichten stellt Bruno Jonas in seinem Buch Personen vor, denen sprichwörtlich das Wasser bis zum Hals steht. In Rückblicken erzählen die Ich-Erzähler von ihren Sorgen und Problemen und lassen ihrem Unmut freien Lauf. So erleidet in einer Geschichte beispielsweise der junge Journalist Timo während eines Golfturniers einen Herzinfarkt und landet ausgerechnet auf der Intensivstation eines Professors, den er einst des Plagiats bezichtigt hat.
Der Landtagsabgeordnete Wolfgang Höfling ist wie das Fähnlein auf dem Turme ein angepasster Mensch und stimmt sogar gegen seine eigene Überzeugung. Bei der Landtagswahl muss er eine herbe Niederlage einstecken und macht gute Miene zum bösen Spiel.

Vor zwei Jahren hat Dimitri Papadakis seine Taverne in München aufgegeben, um auf einer griechischen Insel ein Hotel zu führen. Mit seiner genialen Idee der Handwerksferien, wobei er Arbeitern aus Deutschland Urlaub gegen Arbeit versprochen hat, kann er dem Land zum Aufschwung verhelfen, wofür er zum Staatspräsidenten auf Lebenszeit gewählt wird.

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Kurz bevor das Glück beginnt von Agnès Ledig

Kurz bevor das Glück beginntSeit zwei Jahren geht die erst zwanzigjährige Julie Lemaire nun schon ihrer Arbeit als Kassiererin in einem Supermarkt nach. Sie hasst ihren Job und vor allem ihren Chef Chasson, der seine Angestellten schikaniert, Liebesdienste einfordert und mit Kündigungen droht. Doch für ihren fast dreijährigen Sohn Ludovic, den sie Lulu nennt, tut sie alles. Von ihren Eltern verstoßen, hatte Julie nur das Abitur machen können und musste auf ein geplantes Studium verzichten. Heute hat sie nicht einmal genug Geld, um ihren Sohn in der Mittagspause zu besuchen und kann sich auch kein Telefon leisten.

Eines Tages steht ein Kunde an ihrer Kasse an, dem ihre Niedergeschlagenheit auffällt. Paul Moissac, der selbst erst kürzlich von seiner Frau verlassen wurde, will Julie aufmuntern und lädt sie zum Essen ein. Julie reagiert misstrauisch und kurz angebunden. Zunächst lehnt sie das Angebot ab, lässt sich dann aber doch umstimmen.

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