Wird der Sieger über Seuchen und Säbelzahntiger zum Opfer der Überbevölkerung?
In seinem Buch „Experiment Mensch“ stellt Daniel Knop die Frage, ob der Mensch selbst seine Lebensgrundlage zerstört. Um das zu erklären, holt er weit aus und führt zunächst die Pest an, eine der großen Seuchen. Dann leitet er zu den verschiedenen Korallenarten über, die an vielen Stellen immer wieder zum besseren Verständnis herangezogen werden. Der Autor gibt Beispiele von Pflanzen und Tieren, die eine Symbiosegemeinschaft eingegangen sind, obwohl es sich auf den ersten Blick um einen Parasiten zu handeln scheint. Um die Notwendigkeit für ein soziales Miteinander zu begründen, führt er exemplarisch Versuche an Rentieren und Affen an und erklärt schließlich, zu welchem Zweck Sprache dient. Sie war für unsere Verständigung eine grundlegende Voraussetzung und macht uns unsere eigene Existenz bewusst. Woraus wiederum die Angst vor dem Tod erwächst und die Frage nach dem Sinn des Lebens resultiert.
Der Autor veranschaulicht den Weg vom Homo erectus zum Homo sapiens. Der Hang zur Gruppenbildung war und ist typisch für den Menschen und zeigt sich heute in der großen Akzeptanz von Facebook. Als nun unsere Vorfahren zum sesshaften Leben übergingen und Viehaltung betrieben, musste die Viehzucht eine Konsequenz sein.
In dem Jugendroman „iBoy“ von Kevin Brooks lebt der 16-jährige Tom Harvey mit seiner recht resoluten Großmutter in Südlondon. Die Siedlung, Crow Town, besteht aus Hochhäusern mit je dreißig Stockwerken und die Treppenhäuser dienen der Drogeneinnahme, dem Sex oder dem Zusammenschlagen von Leuten. Ein ungeschriebenes Gesetz in Crow Town ist, dass man nicht mit der Polizei redet, wenn man nicht tot aufgefunden werden will.
Urmila Chaudhary schreibt in ihrer Autobiografie „Sklavenkind“ über ihr Schicksal, das sie als Kind erleiden musste. Gemäß der Tradition in Nepal wird sie als 6-jährige von ihrem Bruder als Kamalari, als Sklavenkind, verkauft. Ausgerechnet an einem Feiertag, an dem sie ihre Eltern besuchen darf. Denn wegen der ärmlichen Verhältnisse muss sie bei ihrer Schwester in einem Nachbardorf wohnen. Der Bruder begleitet sie noch ein Stück, dann muss Urmila alleine mit den Männern gehen, die sie abholen. Sie ist von nun an die Leibeigene von Sita, der sie als Geschenk überreicht wird. Urmila muss für Sita und ihre Familie in Kathmandu arbeiten, wo sie von Heimweh geplagt wird: Statt des Vogelgezwitschers hört sie nur Motorenbrummen. Für eine aus sechs Erwachsenen und sechs Kindern bestehende Familie muss sie von fünf Uhr morgens bis spät nachts putzen, waschen und kochen – einfach alle in einem Haushalt anfallenden Arbeiten verrichten. Das Versprechen, sie zur Schule zu schicken, wird nicht eingelöst und sie weint viel. Als sie nach vier Jahren endlich für einen Tag nach Hause zu ihrer Familie darf, erkennt ihre Mutter sie nicht einmal mehr.
Wer die hügelige Gegend um Jena kennt, kann sich eine Vorstellung davon machen, was es heißt, „100 Kilometer zu Fuß um Jena“ zurück zu legen. Das genau hat nämlich Sven Müller getan und seine gesammelten Eindrücke in seinem Erlebnisbericht niedergeschrieben. Es handelt sich hierbei um eine Ultralangstrecke, bei der das Ziel in maximal 26 Stunden erreicht sein muss und es werden nicht mehr als 850 Teilnehmer zugelassen.
Peter Pfannroth ist einer von fünfundzwanzig Schuhputzern in Alfred Weidenmanns Jugendkrimi „Gepäckschein 666“. Tag für Tag sitzt er neben Emil Schlotterbeck und wartet auf Kundschaft. Mit den Einnahmen unterstützt er seine Mutter, die als Näherin arbeitet und sogar noch einen Untermieter aufnehmen muss, um über die Runden zu kommen.
Auch als Schauspieler und Schriftsteller braucht man jemand, der sauber macht. Und Max Urlacher hat die weltbeste Putzfrau gefunden. Zugegeben – sie ist ein wenig beleibt, aber alles andere stimmt! In seinem neuesten Buch „Die Putzi Diaries“ plaudert Max aus dem Nähkästchen, wie er Marianne Schneider überzeugen konnte, bei ihm zu putzen. Schließlich sucht sie sich ihren Arbeitgeber aus und putzt nicht bei jedem! Seitdem sie für seine häusliche Sauberkeit sorgt, muss er mit einem gelben Duschvorhang vorlieb nehmen, obwohl er diese Farbe hasst. Er muss es hinnehmen, dass sie seine Kondome in einer selbst gebastelten Schachtel verstaut und seine Pornovideos mit der Tarnung Luis Trenker versieht. Außerdem hält sie so manchen Haushaltstipp für ihn bereit und erteilt ihm Nachhilfe in der Gewürzküche. Zur Abwechslung sitzt er mit seiner Putzi bei einem Auftritt von Roland Kaiser in der ersten Reihe, bekommt eine exklusive Führung durchs Museum oder besucht mit ihr eine Theatervorstellung, in der alle Darsteller nackt sind. 
Im Mittelpunkt des Romans „Ich bin behindert, und Du?“ von Harald Jelinek steht Hannes Fortwill, der unter spastischen Anfällen leidet. So weit er zurückdenken kann, stand er schon als Kind wegen seiner Behinderung im Abseits. Er wollte seine Anfälle wenigstens unter Kontrolle halten können, so dass nicht jeder gleich seine Behinderung bemerken würde. Natürlich hätte er auch gerne mal ein Mädchen angesprochen, doch dazu fehlte ihm der Mut. Dies musste seinen Träumen vorbehalten bleiben. 
Mathilda und Trudi sind beste Freundinnen. In den Sommerferien will Trudi mit ihrer Mutter und deren Lover Jens nach Rimini in den Urlaub fahren. Doch bei dem Gedanken daran fühlt sich Trudi wie das fünfte Rad am Wagen. Bei einem Marktbesuch mit ihrer Freundin kommt ihr die Idee, Mathilda nach Italien mitzunehmen. Statt sich zwei Wochen am Pool zu langweilen, will sie die Ferien lieber mit ihr in der Nähe des Hotels auf einem Campingplatz verbringen. Mathilda ist begeistert, denn ihr Freund Jonas hatte sie vor einer Woche eiskalt per SMS abserviert und der Urlaub wäre genau das Richtige gegen ihren Liebeskummer.