Finanzsystem am Abgrund – ein Sachbuch, das Alarm schlägt

Buchcover: Der Crash ist die Lösung von Matthias Weik und Marc Friedrich

Düstere Prognosen und ein Blick hinter die Kulissen der Bankenwelt

Gleich auf den ersten Seiten zeichnen die beiden Ökonomen Matthias Weik und Marc Friedrich in ihrem Sachbuch Der Crash ist die Lösung* ein düsteres Bild der Finanzkrise. Ihre Prognosen aus dem ersten Buch Der größte Raubzug der Geschichte* wurden zu ihrer eigenen Überraschung sogar noch übertroffen.

Den Leser schocken sie, indem sie von einem Währungs- und Notenbankexperiment, einer schleichenden Enteignung in Europa oder einem endgültigen Kollaps sprechen. Die Lehman-Pleite im Herbst 2008 soll – im Gegensatz zu dem, was uns bevorsteht – nur ein Kindergeburtstag gewesen sein. Lediglich der Zeitpunkt könne wegen des fehlenden realwirtschaftlichen Bezugs auch von ihnen nicht vorhergesagt werden.

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Wirtschaftsthriller mit realem Hintergrund: Claudio Canteles „Im Visier der Heuschrecken“

Buchcover: Im Visier der Heuschrecken von Claudio Cantele

Ein bedrohliches Szenario: Staatsbankrott in Lettland

Droht ein Staatsbankrott, sind drastische Maßnahmen unumgänglich – ein umfassender Logistikplan muss greifen. So schildert es Claudio Cantele in seinem packenden Wirtschaftsthriller Im Visier der Heuschrecken* am Beispiel Lettlands: Ausstehende Zahlungen an ausländische Energieversorger führen zur Rationierung von Benzin. Polizei und Feuerwehr genießen Vorrang, wodurch Berufspendler zunehmend Schwierigkeiten haben, zur Arbeit zu gelangen. Für medizinisches Personal werden Kleinbusse bereitgestellt, während Strom nur noch stundenweise zur Verfügung steht – inklusive Ausfällen im Telefonnetz. Auch Beamtengehälter bleiben aus, Unmut macht sich breit, das öffentliche Leben bricht zusammen.

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Rezension: Rattenlinie Bariloche – Fiktion mit realem historischen Schatten

Buchcover: Rattenlinie Bariloche

Kriminalfall mit internationalem Sog

Schnell ist für Hauptkommissarin Verena Mayer-Galotti und ihren Kollegen André Hase klar: Der Sturz von Randolf Bock aus dem fünften Stock eines Berliner Hotels war kein Unfall, sondern Mord. Die Ermittlungen führen die beiden zu Bocks Arbeitgeber sowie zu Paul Kamm und der Table-Dancerin Martha Maaßen, deren Verhalten die Ermittler überrascht.

Eine Fotokappe mit Fingerabdrücken von Ari Kelch, gefunden unter dem Fenster des Toten, bringt Bewegung in den Fall. Bei Kelch wird belastendes Fotomaterial gefunden – er wird vorläufig festgenommen. Doch statt sich weiter als Fotograf auszugeben, behauptet Kelch nun, als Privatdetektiv gearbeitet zu haben, und bietet Mayer-Galotti seine Unterstützung an.

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