Emma Carow wurde mit neunzehn Jahren von ihrem Kommilitonen Uwe Marquardt vergewaltigt und hat daraufhin eine polizeiliche Ausbildung eingeschlagen. Heute ist sie Fallanalystin beim LKA Berlin mit dem Spezialgebiet Serientäter. Uwe Marquardt hat eine siebenjährige Haft abgesessen und Emma in einem von ihm veröffentlichten Buch um Verzeihung gebeten. Als sich die beiden in einer Talkshow gegenübersitzen, äußert Emma zur Bestürzung der Moderatorin, dass er wieder vergewaltigen wird.
Von Polizeipräsident Falner erhält Emma den Auftrag, Briefe auf ihre Echtheit zu überprüfen. Dabei handelt es sich scheinbar um Hilferufe von in Polen festgehaltenen und vergewaltigten Frauen. Während die Vizepräsidentin des Verbandes schlesischer Heimatvertriebener glaubt, dass die Frauen von Deutschen entführt werden, die Polen hassen, lassen anonym eingegangene Briefe an die Polizeibehörde Breslau vermuten, dass sich jemand einen Scherz erlaubt.

In dem Roman
David liegt ohne Erinnerungsvermögen auf der Intensivstation. Um herauszufinden, wer er ist, startet er in einer Zeitung einen Aufruf. Da er keine Besuche empfangen darf, bitten die behandelnden Psychologen seinen ehemaligen Freund Jon, ihm einen Brief zu schreiben, der Aufschluss darüber geben soll, wer David ist. Außerdem schreiben ihm seine frühere Freundin Silje, die wie ihn und Jon ein gemeinsames Interesse an Kunst, Kultur sowie am Komponieren verband, und ebenfalls sein Stiefvater Arvid, der als Pfarrer gearbeitet hat und inzwischen im Krankenhaus dem Tod entgegensieht.
Nachdem sein Freund bei einem Einsatz in Afghanistan ums Leben kam, hat Jan Storm, ehemaliger Soldat einer Eliteeinheit der Bundeswehr, in Brodersby an der Ostsee einen Neuanfang gewagt und sich als Landarzt niedergelassen. Nichts Böses ahnend, ruft ihn eines Morgens seine Tante Liz an, weil sie ihren Lebenspartner Felix vermisst. Augenblicklich ist Jan alarmiert, denn Felix ist nicht nur sein Freund, sondern auch sein krebskranker Patient. Wie sich herausstellt, hat sich Felix einer Gruppe von Tierschützern angeschlossen und wird bei dem Versuch, Wildgänse zu retten, durch einen Schuss leicht verletzt. Doch aus der Position der Jäger kann der Schuss unmöglich gekommen sein. Es muss jemand gezielt auf Felix geschossen haben. Oder galt der Schuss gar nicht ihm?
Die Kriminalbiologin Karen Hellstern wird mit ihrer besten Freundin Kriminalhauptkommissarin Alexis Hall und deren Partner Oliver Zagorny zu einer halb verwesten Leiche auf eine Halbinsel des Rheins in Mannheim gerufen. Auffällig ist ein bei der Toten liegendes Medaillon mit einer in Harz gegossenen Spinne. Während Karen meint, der Tod müsse vor zwei Jahren eingetreten sein, ist sich Rechtsmediziner Naumann sicher, dass es schon drei Jahre sein müssen. Weitere von Karen durchgeführte Untersuchungen wegen dieser zeitlichen Differenz ergeben, dass die Tote bei Hochwasser an den Fundort gespült worden sein muss. Außerdem bestätigt sich Karens anfängliche Vermutung, dass Spinnengift den Tod verursacht hat. 
Sein erster Auftrag führt den Versicherungsdetektiv Peter Hogart von Wien nach Prag, wo eine Ausstellung anlässlich des 365. Todestages eines Malers in der Prager Nationalgalerie stattfand. Doch bei einem Brand sind dreizehn seiner Ölporträts vernichtet worden. Die Kunstexpertin und Brandsachverständige Alexandra Schelling ist von der Versicherung vor vier Wochen beauftragt worden, den Fall in Prag zu untersuchen. Ihr Gutachten hat ergeben, dass es sich bei den durch den Brand verloren gegangenen Gemälden um Fälschungen gehandelt hat. Doch bevor sie wieder nach Wien zurückkehren kann, ist sie spurlos verschwunden. Der Auftrag für Hogart lautet sie zu finden, wofür er aber nur vier Tage Zeit hat. Dann muss die Versicherung zahlen.
Um dem Leser ein Verständnis davon zu vermitteln, was eine industrielle Revolution ist, haben Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee die für diese Epoche wichtigste Erfindung der Dampfmaschine zum Ende des 18. Jahrhunderts gewählt. In dem Maße, wie seinerzeit erstmals auf Muskelkraft verzichtet werden konnte, hat das zweite Maschinenzeitalter mit der Entwicklung der Computer für einen Impuls unserer Geisteskraft gesorgt, wobei die Autoren einen ähnlich starken Knick wie im ausgehenden 18. Jahrhundert voraussagen. Computer werden sich weiter entwickeln, die digitale Revolution hat bereits eingesetzt und wir befinden uns in „The Second Machine Age“.