Wer möchte nicht gerne gestreichelt werden? Doch in Zeiten sozialer Kälte, in der alles zur Ware wird und der damit einhergehenden Isolierung der Menschen, nehmen sich viele nicht mehr die Zeit für die kleinen Gesten ihrer Zuneigung. Da erscheint die Idee eines Streichelinstituts gar nicht mehr so absurd.
Nach dem Philosophiestudium geht es für den orientierungslosen Sebastian mit der eigenen Promotion nicht voran, stattdessen verfasst er Dissertationen für andere. Während eines Sommerurlaubs ersinnt er mit seiner Freundin Anna die Idee das Streicheln professionell zu betreiben, denn für Anna ist Sebastian ein sensationeller Streichler, der damit reich werden könnte. Die Idee zu einem Streichelinstitut entsteht. Die erste Regel: Nicht unterhalb der Gürtellinie und kein Sex.
Unter dem klangvollen Namen Severin Horvath will Sebastian einige Monate später das bahnbrechende Geschäftskonzept in der Mondscheingasse in Wien umsetzen.
Poetry Slammer Arno Wilhelm hat seinen ersten Gedichtband veröffentlicht. „Schlicht & Ergreifend“ hat der Autor sein schmales Paperbackbuch genannt und mit Slamtexten und Gedichten aus Beobachtungen des Alltags gefüllt. Die er in fünf Kapitel aufgeteilt und mit einem Vorwort versehen hat.
Nichts kann sie trennen, die Zwillingsbrüder Nomarac und Ronor, denn sie halten zusammen wie Pech und Schwefel in Annette Eickerts Fantasywelt Zanthera, in der die Raukarii, Iyana und Menschen leben und der Feuergott Zevenaar verehrt wird.
Die Tour de France hat ihn zu einem der erfolgreichsten Teamchefs des Radsports gemacht. in seinem Buch „Die Kunst zu siegen“ lässt Johan Bruyneel die Momente Revue passieren, die ihm besonders im Gedächtnis geblieben sind. Er erläutert, was zum Siegen wirklich notwendig ist und wie man eine Niederlage in einen Sieg verwandelt.
Er war ein dicker Junge, wie er in der zweiten Lebenshälfte sportlich, aber eben doch kein Superläufer wurde, erzählt Lothar Koopmann mit selbstkritischem Witz in seinem Buch „Mission Marathon“. Bereichert wird das Werk durch die humorvollen Zeichnungen des Karikaturisten Thomas Plaßmann, die den Protagonisten in verschiedenen skurrilen Situationen zeigen.
Nach einer Routineuntersuchung bei ihrem Gynäkologen erfährt Simone, dass sie mit dem tödlichen Virus Skar infiziert ist. Das Virus kann weder vom Körper abgewehrt werden, noch gibt es ein wirksames Medikament dagegen. Da das Virus beim Geschlechtsverkehr vom Mann auf die Frau übertragen wird, verdächtigt Simone ihren Freund Paul, mit dem sie seit einigen Jahren zusammenlebt, sie infiziert zu haben. Es kommt zu Spannungen in ihrer Beziehung, und ihre Liebe scheint zu zerbrechen. Als Simone von einem Virologen erfährt, dass Skar ausschließlich von nekrophil veranlagten Männern übertragen werden kann, trennt sie sich endgültig von Paul.
„Sport ist Mord“ sagt der Volksmund und in Bernd Franzingers neuem Kriminalroman „Zehnkampf“ wird dieses Motto für einige Sportler zur Realität.
Esther Rudloff wäre gerne Polizistin geworden, eine Kripobeamtin in Zivil mit einer respekteinflößenden Knarre. Doch bei der Sportprüfung versagt sie kläglich, und so macht sie eine Ausbildung zur Sozialversicherungsangestellten. Nach der Ausbildung arbeitet sie vierzehn Jahre bei einer Krankenkasse. Als sich die Gelegenheit bietet, kündigt sie ihren sicheren Job, um als Versicherungsdetektivin auf Probe für die dubiose Detektei Tozduman Securities in Wattenscheid zu arbeiten. Sie träumt davon, irgendwann einmal einen Mörder zu überführen.
Bereits vor zehn Jahren haben die drei Freundinnen Eva, Eliza und Sibylle während ihres Studiums festgelegt, welche Kriterien ein Mann erfüllen muss. Doch inzwischen haben sie sich damit abgefunden, dass sie Kompromisse eingehen müssen. Sibylle konnte sich bereits von zwei Ehemännern zu günstigen Konditionen scheiden lassen. So steht sie ihren Klienten nicht nur als Image- und Stilberaterin, sondern auch in Scheidungsangelegenheiten zur Seite. Während Sibylle in einem luxuriösen Penthouse wohnt, können sich Eva, mit dem Schreiben einer Kolumne, und Eliza, als freiberufliche Übersetzerin, gerade über Wasser halten.
Ein Geheimtipp unter den wohlhabenden Berlinern ist der kleine Ort Tannenwalde am Pfauensee in der Nähe von Wandlitz, der nur zwanzig Autominuten von der Berliner City entfernt ist. Wer genug Geld hat, kann hier ein Grundstück am See erwerben und lässt sich einen Prachtbau errichten. Die Fabrikantin Marlene Bernshausen hat eine Menge Geld und so zieht sie mit ihrem Mann Manuel und ihren zwei Kindern in dieses Kleinod.