
Ein Mörder im Livestream: Spannung pur aus Arlesheim und Rostock
Der alleinerziehende Ermittler Jonas Uplegger ist bereit, sich neu zu verlieben und seine Kollegin Barbara Riedbiester kämpft mit ihrer Alkoholsucht. Im packenden Kriminalroman Mörder im Chat* von Frank Goyke stehen die beiden vor einer außergewöhnlichen Herausforderung: Sie müssen einen psychisch gestörten Mörder identifizieren – ohne ein nachweisbares Opfer.
Mord per Webcam: Stephan Hagner als Zeuge eines digitalen Albtraums
In seinem Heimatort Arlesheim nahe Basel wird der Informatiker Stephan Hagner unfreiwillig Zeuge eines schockierenden Vorfalls: Per Webcam sieht er, wie sich ein maskierter Mann von hinten der 23-jährigen Studentin Miriam aus Rostock nähert – offensichtlich mit dem Ziel, sie mit einer Machete zu töten.
weiterlesenMörder im Chat – Ein Fall, der unter die Haut geht
Getreu dem Zitat „Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen“ hat auch Mikka Bender viel über „Die All-inclusive-Lüge“ zu enthüllen. Denn da der Begriff rechtlich nicht geschützt ist, sollte man genau darauf achten, was das jeweilige Hotel darunter versteht. Darüber hinaus haben die spitzfindigen Tourismusunternehmen, die in seinem Buch allesamt nicht gut wegkommen, ähnlich wie bei Arbeitszeugnissen eine eigene Sprache entwickelt. Um späteren Regressansprüchen zu entgehen, sind die Katalogbeschreibungen bewusst verklausuliert. Denn wer macht sich schon zu Hause Gedanken über scheinbar positive Aussagen wie „nur fünf Minuten zum Strand“ oder „relativ ruhig gelegen“? Der Autor hat sie für den Leser „übersetzt“, erklärt, was unter einem „Wohnbeispiel“ zu verstehen ist und auch, nach welchen Kriterien die Sterne in verschiedenen Ländern vergeben werden.
Insgesamt haben sich fünfzehn namhafte Autoren in vierzehn Geschichten Gedanken über „Die schlimme Zeit zwischen Aufstehen und Hinlegen“ gemacht, woraus eine Anthologie gleichen Titels entstanden ist. Ihre schriftstellerische Kreativität hat in einer der Geschichten zu einem Mord im Skiurlaub geführt und in einer weiteren einen Jogger eine Leiche finden lassen. Manch ein Protagonist simst lieber als zu telefonieren und ein unter Onaniezwang leidender Professor landet in einer Nervenklinik. Der Leser erfährt etwas über einen Schriftsteller, der vor zwölf Uhr mittags keine Anrufe entgegen nimmt, trotzdem aber nicht faul ist und ebenso wie seine Berufskollegen süchtig den Verkaufsrang bei Amazon beobachtet. Ein Familienvater baut für den Weltuntergang heimlich einen Bunker und ein Autor muss seinem Lektor absagen, weil er im Urlaub statt der erhofften Ruhe störende Animationsprogramme über sich ergehen lassen muss. Manche Menschen haben Probleme mit der Wiedererkennung von Gesichtern und andere können sich keine Geheimnummern merken, was im einen Fall zu Verwicklungen und im anderen zu bösen Überraschungen geführt hat.
Das Buchprojekt „Viele brauchen Erfahrung, wir haben sie…“ ist nach einer Idee von Wolfgang Sternkopf entstanden, der das Buch auch herausgegeben hat. Die Texte zum Thema „50plus“ sollten jedoch nicht allein von Schriftstellern geschrieben werden und so wurden über die Initiative „Best Ager“ in vielen Städten des Ruhrgebiets Besucher der Job-Clubs für das Projekt gewonnen. In vier Workshops an insgesamt zwölf Abenden haben die Teilnehmer mit professioneller Hilfe der Autoren Eva von der Dunk, Brigitte Werner, Renate Queke, Ulrich Breitbach und Josef Krug Texte erarbeitet und bei einer der nächsten Zusammenkünfte vorgestellt. Der Fotograf Uwe Jesiorkowski hat dies in Bildern festgehalten und Klaus Poetsch hat einige Karikaturen zur Auflockerung der Texte beigetragen. Am Ende ist der Name Programm, denn Dr. Stefan Lob hat das Nachwort zu dem Buch verfasst.
Es ist noch nicht lange her, dass Nikolai, der zweite Sohn des Teufels, von Isabelle in die Hölle geschickt wurde. Seitdem ist es ruhiger geworden im Zirkel und Isabelle hat ausnahmsweise so etwas wie Freizeit. Beruflich läuft es bei ihr besser als je zuvor, denn ihre Kräfte als Hexe wachsen stetig. Seit einigen Monaten hat sie eine Beziehung mit Maddox, einem Reaper des Zirkels mit magischen Fähigkeiten und Erfahrungen in der Hölle. Denn auch er ist ein Sohn des Teufels, der sich jedoch für einen anderen Weg entschieden hat als sein Vater und dafür in der Hölle mit Folter, Entbehrungen und ewigen Qualen bezahlen musste. Die beiden treffen sich regelmäßig und wollen eine gemeinsame Urlaubsreise nach Mexiko unternehmen.
Frauen müssen auch heute noch einen Spagat machen, wenn sie ihr Familienleben mit einer Berufstätigkeit vereinbaren wollen und darüber hinaus werden sie oftmals noch geringer bezahlt wie ihre männlichen Kollegen. In Deutschland wurden sie erst ab 1908 zum Studium zugelassen und die Frage, was angeboren oder anerzogen ist, sorgt immer noch für Diskussionsstoff. Das Buch „Frauen, die denken, sind gefährlich und stark“ ist eine Geschichte der Emanzipation, denn durch den kriegsbedingten Frauenüberschuss nach dem 1. Weltkrieg mussten die Frauen „ihren Mann stehen“, woraus ein gestärktes Selbstbewusstsein resultierte. Die Emanzipation hat erst durch diesen Krieg einen ungeahnten Vorschub erfahren, wie Stefan Bollmann schreibt.
Eine Fernsehmoderatorin wird in dem Roman „Boxenstopp“ von Christiane Neudecker für ein Event in Portugal gebucht, wo kaufwilligen Händlern der P7, das neueste Modell von Schneyder Motors, auf der Rennstrecke in Estoril vorgestellt wird. Obwohl die Moderatorin auf die Annäherungsversuche von Dr. Kilian Kaysert, dem Vorsitzenden von Schneyder Motors, nicht eingeht, lässt er nicht locker. Denn er ist gewohnt, immer alles zu bekommen, was er will und ist davon überzeugt, dass alles einen Preis hat. Auch Frauen! Als die Moderatorin vom Leiter des Produktmarketings hört, dass sie nun dem Boss gehören soll und dieser gewohnheitsmäßig nie für etwas eine Begründung abgibt, nimmt sie das nur ungläubig zur Kenntnis. Allerdings hat sie die Macht von Kaysert und die Drohung, dass ihre Schonzeit vorbei ist, gehörig unterschätzt!
Frau Lange ist Wandas Lehrerin und möchte mit den Kindern einen Ausflug machen. Natürlich werden sich die Schüler über das Ziel nicht sofort einig, doch schließlich fällt die Entscheidung auf den Wildpark. Etwas Geduld müssen die Kinder aber noch mitbringen, denn der Ausflug startet erst in einer Woche.
„Zechenbrand“ ist der zweite Buer-Krimi von Margit Kruse mit der taffen Hobbyermittlerin Margareta Sommerfeld, die inzwischen von der Verkäuferin in der Süßwarenabteilung bei Hertie in ein Geschäft für Damenoberbekleidung gewechselt hat. Ihre leidenschaftliche Beziehung mit Karol aus dem Roman