Wie der Titel „Wir sind die Kinder der 80er“ bereits vermuten lässt, geht es in diesem Buch von Philip J. Dingeldey um alles, was sich in diesem Jahrzehnt in der Welt ereignet hat, erfunden wurde oder gerade „in“ war. Mädchen spielten nach Recherchen des Autors mit einer Baby Born Puppe, und Jungen liebten Matchbox- und Siku-Autos. Das Rutschauto Bobby Car fand reißenden Absatz und Kinder sahen die Sesamstraße, lauschten den Hexereien von Bibi Blocksberg und lasen neben Büchern von Astrid Lindgren, Die unendliche Geschichte* oder Janoschs Traumstunde*. Für die Schule musste es ein Scout oder Amigo Schulranzen sein, die Poesiealben waren entweder blau oder rosa und beliebte Spiele waren das „Flaschendrehen“ oder die „Reise nach Jerusalem“. Die Geburtstage feierte man gerne bei Burger King oder McDonald’s, die Mädchen gingen zum Ballett und die Jungen spielten Fußball. Auf der Kirmes lockte der Auto-Skooter und leidenschaftlich wurden Figuren aus Überraschungseiern gesammelt.
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In diesem eher ungewöhnlichen Weihnachtsbuch „Weihnachten – Das Fest der Feste“ gibt es zwar auch Weihnachtsgeschichten zu lesen, doch ist es vordergründig eine Interpretation der christlichen Glaubenslehre und eine wissenschaftliche Aufarbeitung derselben, wovon die Anmerkungen am Schluss zeugen. Die Herausgeberin Marita Ellert-Richter stellt verschiedene Religionen, Glaubensrituale, wie auch altgermanische Bräuche vor. In diesem Zusammenhang ist von den Rauhnächten die Rede, die zwölf Nächte umfassen, nämlich die Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag. Daher spricht man in einigen Regionen auch von der Zeitspanne „zwischen den Jahren“.
Unter dem Pseudonym Linda Brent hat die Autorin Harriet Ann Jacobs im Jahr 1861 ihre Autobiografie
Mark Van Strydonck gibt historisch und archäologisch interessierten Lesern in seinem Buch „Von Myotragus zu Metellus“ diesbezüglich umfassende Informationen über die Inselgruppe der Balearen. Seine Ausführungen beginnen mit der Entstehungsgeschichte vor 200 Millionen Jahren und enden bei der heutigen Gebirgsformation. Auf den vier größten Inseln Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera hatten die klimatischen Veränderungen über Jahrtausende natürlich auch Auswirkungen auf die Vegetation, die sich wegen der verschiedenen Winde nicht auf allen Inseln in gleichem Maße vollzogen. Inseltypische Spezies haben sich herausgebildet, die größtenteils wegen fehlender Immunität während der ersten Besiedlung durch die Menschen ausgelöscht wurden. Wann das der Fall gewesen ist, darüber existieren lediglich Hypothesen. Der Autor macht deutlich, wie Umweltfaktoren und Lebensbedingungen einen Einfluss auf die genetische Anpassung der Tiere hatten.
Sowohl das Verfassen, als auch das Lesen dieser Buchbesprechung setzt das Vorhandensein eines vernetzten Nervensystems voraus, mit dessen Entwicklung die Stammzellen bereits während der embryonalen Phase beginnen: Mit unserem Gehirn. Der promovierte Neurobiologe Henning Beck räumt in seinem Buch „Hirnrissig“ mit einer Vielzahl von Mythen auf und will verständlich machen, was die Wissenschaft bisher über dieses spannende Organ in Erfahrung gebracht hat. Erst das Zusammenspiel von Groß-, Zwischen- und Kleinhirn ergibt ein perfektes Ganzes und natürlich geht der Autor auf die einzelnen Hirnzentren ausführlich ein. Sehr anschaulich erklärt er, was bei einer Elektroenzephalographie (EEG) gemessen wird oder was bei der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) geschieht. Der Leser erfährt, dass der Mensch seiner Amygdala, einem Teil des limbischen Systems, bestimmte Abneigungen oder Vorlieben zu verdanken hat, warum das Hirngewebe gefaltet ist und ob ein großes Hirn mehr zu leisten vermag als ein kleines.
Michaela DePrince kommt als Mabinty Bangura 1995 zur Welt. Ihr Vater arbeitet hart und schürft Diamanten, um eines Tages für die Schulgebühren seiner Tochter aufkommen zu können. Doch er wird im Bürgerkrieg von Rebellen umgebracht, als Mabinty vier Jahre alt ist. Mit ihrer Mutter muss sie fortan bei dem ungeliebten Onkel Abdullah wohnen, der die Ersparnisse einbehält und ihnen kaum genug zu Essen gibt. Kurz darauf verstirbt auch die Mutter. Da Mabinty seit ihrer Geburt an der Weißfleckenkrankheit leidet und Abdullah sie deshalb hässlich findet, liefert der herzlose Onkel das Kind in einem Waisenhaus ab, wo die Kinder von der Dorffrau Fatmata gequält werden. Mabinty schließt Freundschaft mit einem Mädchen, das denselben Vornamen hat und sie freut sich, weiter unterrichtet zu werden, wie es zuvor ihr Vater tat.
Hinter der Amyotrophen Lateralsklerose, kurz ALS, verbirgt sich eine Krankheit, die das Nervensystem befällt und in der Regel innerhalb weniger Jahre zum Tod führt. Männer erkranken überdurchschnittlich oft an ALS und auffällig ist die häufige Erkrankung von Fußballspielern. Da über die Ursachen kaum etwas bekannt ist, wurde eine Stiftung zur Bekämpfung der Krankheit ins Leben gerufen. Prominente Personen wie Justin Bieber, Mark Zuckerberg und Bill Gates haben sich zu diesem Zweck bereits medienwirksam mit Eiswasser übergossen. Selbst Angela Merkel und Barack Obama sind aufgerufen, bei der Aktion „Ice Bucket Challenge“ mitzumachen.