Während Kriminalhauptkommissarin Tanja Terholte von der Mordkommission Münster gerade einen Fall löst, wird sie mit ihrem Kollegen Jens Förster zu einem neuen Fall gerufen: Ausgerechnet in ihrem Wohnort Horstmar hat Landwirt Lothar Wenninghoff in seinem Schweinestall menschliche Überreste entdeckt, die seinen Schweinen zum Fraß vorgeworfen wurden. Kurz darauf findet auch Jürgen Holthefe in seinem Garten Leichenteile. Als der Tierarzt Dr. Stratmann vermisst gemeldet wird, müssen die Ermittler davon ausgehen, dass es sich bei den Leichenteilen um seine Überreste handelt.
Tanja, die auf dem mit ihrem Bruder Rudi gemeinsam bewirtschafteten Hof im Nebenerwerb eine Rinderzucht betreibt, weiß sich keinen anderen Rat und bittet Rudi um Unterstützung. Er ist nicht nur Schlachter und betreibt im Ort eine Metzgerei, sondern interessiert sich zudem für Anatomie und Forensik.
weiterlesenDie Kommissarin und der Metzger – Auf Messers Schneide von Bent Ohle
Die Privatermittlerin Margareta Sommerfeld will mit ihrer Mutter Waltraud, ihrem Partner Thomas Scheffel, Hauptkommissar beim Polizeipräsidium Buer, und seiner Mutter Eleonore die Weihnachtstage in einem Ferienhaus im sauerländischen Bödefeld verbringen. Bereits auf der Fahrt, einen Tag vor Heilig Abend, stellt Margareta fest, dass die beiden Mütter, die sich erst im Auto kennengelernt haben, nicht gut miteinander auskommen. Zwischen Waltraud, die nach dem Ende einer Beziehung depressiv geworden ist und der Witwe Eleonore knistert es gewaltig.
Um für die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage etwas Besonderes auf den Tisch zaubern zu können, besucht die Privatdetektivin Katinka Palfy einen Kochkurs der italienischen Superköchin Caro Terento. Während des Kurses bricht unvermittelt eine Kursteilnehmerin zusammen und verstirbt. Von ihrem Lebensgefährten Hardo, einem Polizeihauptkommissar, erfährt Katinka, dass Mutterkorn die Ursache war. Wenig später ereignet sich im Kochkurs ein weiterer Todesfall, der dieses Mal auf eine Vergiftung mit Nikotin zurückzuführen ist. Unterdessen erfährt Katinka, dass Claudius Gefell, ein Konkurrent von Caro Terento, der sich auf fränkische Rezepte spezialisiert hat, von seinen Buchverkäufen nicht leben kann und seine Gewürze sowohl an Ständen, als auch im Internet verkauft. Ist er für die Morde verantwortlich? Oder gar Caro selbst, um mehr Publicity für ihre Kochkurse zu bekommen?
In Hamburg wurde am 16. Februar 1962 seitens der Behörden zwar vor einer Sturmflut für die gesamte Nordseeküste gewarnt, doch niemand hatte es für möglich gehalten, dass die Katastrophe für die Hansestadt so ein verheerendes Ausmaß annahm, dass sich sogar der spätere Bundeskanzler Helmut Schmidt über bestehende Gesetze hinweggesetzt hat, um der Bevölkerung rasche Hilfe zuteilwerden zu lassen. Vor dem Hintergrund dieser Flutkatastrophe hat Kathrin Hanke den Kriminalroman
Am Heiligabend wird im Luzerner Männliturm, einem der neun Türme der Museggmauer, ein kleines Mädchen mit lockigen blonden Haaren aufgefunden, das mit einem Engelskostüm bekleidet ist. An den Mauern des Turms sind überall mystische Symbole zu finden, die mit Blut aufgemalt wurden. Das Mädchen wurde offenbar mit einem Schlafmittel betäubt, um sie in einem Bett aus Stroh zu drapieren. Obwohl die Kleine unverletzt ist, weigert sie sich beharrlich zu sprechen, denn eine Hexe mit roten Haaren hat es ihr verboten. Die leitende Ermittlerin Barbara Amato und ihr Kollege Cem Cengiz stehen vor einem Rätsel.
Unlängst kam Torsten Hantsch, Verwaltungsangestellter der Kurklinik in Bad Gruntz, aus dem Urlaub zurück, als er bei seinem Chef Albrecht Gieseking schon einen neuen Urlaubsantrag einreicht. Allerdings ahnt Hantsch nicht, dass Gieseking bereits von Hauptkommissar Triller über diesen Hintergrund informiert wurde: Während des Urlaubs auf Amrum fand Hantsch einen Feuerlöscher mit sechs Kilogramm Kokain. Wenn er den Schnee verkaufen könnte, so seine Überlegungen, macht er sich mit Sonja auf den Malediven ein schönes Leben. Aus Sorge, sein Chef könnte seine Pläne durchkreuzen, versteckt er den Feuerlöscher hinter einer Hütte im nachbarschaftlichen Garten.
In Hultsjö, einem nur 370 Einwohner zählenden Dorf in der Provinz Småland, kommt ein Volvo mit überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab. Ein dort wohnender Waldarbeiter hört es zweimal knallen und läuft zur Unglücksstelle, wo sich ihm ein grauenhaftes Bild zeigt. Sofort verständigt er den Notruf. Polizeiassistentin Maja Lövgren und ihr Vorgesetzter Göran Berg eilen zur Unfallstelle, wo sie den Fahrer mit eingedrücktem Schädel sowie ein kleines Mädchen und eine Jugendliche vorfinden. Bei der Kleinen handelt es sich um ein an dem Down-Syndrom leidendes schwerverletztes Kind, das mit einem Krankenwagen nach Karlskrona gebracht wird. Für die auf der Rückbank liegende Jugendliche und für den Mann kommt jede Hilfe zu spät.
Lester Sharp arbeitet im Fundbüro der Londoner Verkehrsbetriebe und katalogisiert die Fundstücke, die in Bahnen, Bussen, Haltestellen oder Stationen gefunden wurden. Für die Registrierung muss er eine kurze Beschreibung vornehmen und die Daten in ein Computerprogramm eingeben. Über tausend Gegenstände kommen an einem durchschnittlichen Tag zusammen, die nach einer Frist von drei Monaten versteigert werden. Bei Handys, Taschen und Geldbörsen ist die Abholrate verhältnismäßig hoch, sehr persönliche Einzelstücke bleiben in der Obhut des Fundbüros. Im Laufe der Jahre hat jeder Angestellte eine gewisse Zuneigung zu bestimmten Einzelstücken entwickelt. Lester stuft sein persönliches Interesse an einem Fundstück auf einer Skala von null bis zehn ein. Er hat eine Schwäche für medizinische Instrumente und Hilfsmittel.
Tereza Berger hat in Camaret-sur-Mer auf der bretonischen Halbinsel Crozon vor einem Jahr die Buchhandlung DEJALU in der Villa Wunderblau eröffnet. Anlässlich eines bevorstehenden Konzertes an der Hafenmole, bei dem der aus Nonnen bestehende Bergamotten-Chor sowie der Superstar Armelle auftreten werden, soll Tereza auf Bitten von Sœur Nominoës für das Fernsehteam kochen. Obwohl sie gerade genug Ärger mit einem übergelaufenen Abwassertank in ihrer Villa und beleidigenden Schmierereien an ihren Schaufenstern hat, nimmt sie die Herausforderung an. Als sie sich auf dem schmalen Küstenweg zum Kloster aufmacht, stößt Tereza auf eine Leiche. Ihr fällt sofort das Kruzifix mit Triskel bei dem Toten auf, weil auch die Nonne Sœur Nominoës ein solches trägt. Wie sich herausstellt, handelt es sich bei dem Toten um den Marineadmiral Bernard Sonnett, der in Kürze seinen 95. Geburtstag feiern wollte und der zum Granit-Ritter geschlagen werden sollte. Commissaire Gabriel Mahon geht von einem tragischen Unfall aus, den Bernards Sohn Alain Sonnett tief bestürzt zur Kenntnis nimmt.