Silver Linings – Ein tragikomischer Roman über Hoffnung, Erinnerung und zweite Chancen

Buchcover: Silver Linings von Matthew Quick

Pat Peoples – Rückkehr aus der Psychiatrie und ein Ziel vor Augen

Als der 34-jährige Pat Peoples auf Betreiben seiner Mutter aus der Psychiatrie entlassen wird, verfolgt er nur ein Ziel: Er möchte seine Frau Nikki zurückgewinnen. Seiner Ansicht nach befinden sie sich lediglich in einer vorübergehenden Auszeit. Weil sie Männer mit gut entwickeltem Oberkörper mag, hat Pat „an dem schlimmen Ort“, wie er die Psychiatrie nennt, ein intensives Sportprogramm absolviert und ist nun topfit. Er liest ihre Lieblingsbücher, die ihm seine Mutter aus der Bibliothek besorgt, und folgt seiner neuen Lebensphilosophie: lieber nett sein, als Recht zu haben. Alles nur, um endlich der Mann zu werden, den Nikki verdient hat.

Familie, Football und eine vergessene Vergangenheit

Doch seine Familie steht einer Wiedervereinigung mit Nikki skeptisch gegenüber. Die Mutter hat die Hochzeitsfotos von den Wänden entfernt und behauptet, sie seien wegen der wertvollen Rahmen gestohlen worden.

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Zwölf Frauen, zwölf Grenzmomente – Einblick in Nadine Kegeles „Annalieder“

Buchcover: Annalieder von Nadine Kegele

Schwestern, Erwartungen und ein Pailettenkleid

Helene wollte ihrer kleinen Schwester Anna nur ihren Freund Mats vorstellen, weil sie auf beide stolz war. Sie konnte nicht ahnen, dass sie Gefallen aneinander finden. Gestern Abend und heute in der Früh hat sie nichts gegessen, damit ihr Pailettenkleid gut sitzt. Eigentlich hat sie Glück, nicht in Annas Haut zu stecken, in ihrem weißen Kleid. „Anna sein“ und elf weitere Geschichten werden von Nadine Kegele in Annalieder* jeweils aus der Perspektive einer weiblichen Protagonistin erzählt.

Körper, Schmerz und fragile Begegnungen

Eine Frau greift in „Die Farbe Blut“ nach dem Duschgel und schneidet sich dabei mit dem Rasierer in die Brustwarze. Sie ist unsicher, ob sie zu ihrem praktischen Arzt oder zu ihrem Gynäkologen gehen soll.

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Wellers Zorn von Birgit Lohmeyer

Wellers ZornAuch in dem zweiten Ostseekrimi von Birgit Lohmeyer begegnet der Leser dem Wismarer Bewährungshelfer Uwe Weller. Doch steht der in dem Roman „Wellers Zorn“ selbst im Mittelpunkt des Geschehens und gerät dabei in einen Konflikt zwischen seinen moralischen Grundsätzen und persönlichen Interessen.

Nach einer zwölfeinhalbjährigen Haftstrafe wegen Totschlags steht Wolfgang Zorn seit neun Monaten bei Uwe Weller unter Führungsaufsicht. Er ist für Weller ein angenehmer Klient, der alle schweren Körperverletzungen einschließlich seiner letzten Tat unter starkem Alkoholeinfluss begangen hat. Doch nun nimmt er an einem Anti-Gewalttraining teil und ist bemüht die Finger vom Alkohol zu lassen. Nach einem brutalen Mord an einer Wismarer Studentin vernehmen Beamte der Kripo Schwerin Wolfgang Zorn in seiner Wohnung, obwohl gegen ihn nicht mehr vorliegt als seine Vorstrafen.

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Mörder im Chat – Ein Fall, der unter die Haut geht

Buchcover: Mörder im Chat von Frank Goyke

Ein Mörder im Livestream: Spannung pur aus Arlesheim und Rostock

Der alleinerziehende Ermittler Jonas Uplegger ist bereit, sich neu zu verlieben und seine Kollegin Barbara Riedbiester kämpft mit ihrer Alkoholsucht. Im packenden Kriminalroman Mörder im Chat* von Frank Goyke stehen die beiden vor einer außergewöhnlichen Herausforderung: Sie müssen einen psychisch gestörten Mörder identifizieren – ohne ein nachweisbares Opfer.

Mord per Webcam: Stephan Hagner als Zeuge eines digitalen Albtraums

In seinem Heimatort Arlesheim nahe Basel wird der Informatiker Stephan Hagner unfreiwillig Zeuge eines schockierenden Vorfalls: Per Webcam sieht er, wie sich ein maskierter Mann von hinten der 23-jährigen Studentin Miriam aus Rostock nähert – offensichtlich mit dem Ziel, sie mit einer Machete zu töten.

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Viele brauchen Erfahrung, wir haben sie… von Wolfgang Sternkopf (Hrsg.)

Gedanken… 50plus!

Viele brauchen Erfahrung, wir haben sie...Das Buchprojekt „Viele brauchen Erfahrung, wir haben sie…“ ist nach einer Idee von Wolfgang Sternkopf entstanden, der das Buch auch herausgegeben hat. Die Texte zum Thema „50plus“ sollten jedoch nicht allein von Schriftstellern geschrieben werden und so wurden über die Initiative „Best Ager“ in vielen Städten des Ruhrgebiets Besucher der Job-Clubs für das Projekt gewonnen. In vier Workshops an insgesamt zwölf Abenden haben die Teilnehmer mit professioneller Hilfe der Autoren Eva von der Dunk, Brigitte Werner, Renate Queke, Ulrich Breitbach und Josef Krug Texte erarbeitet und bei einer der nächsten Zusammenkünfte vorgestellt. Der Fotograf Uwe Jesiorkowski hat dies in Bildern festgehalten und Klaus Poetsch hat einige Karikaturen zur Auflockerung der Texte beigetragen. Am Ende ist der Name Programm, denn Dr. Stefan Lob hat das Nachwort zu dem Buch verfasst.

„Gedanken… 50plus“ ist auf dem Cover von „Viele brauchen Erfahrung, wir haben sie…“ zu lesen, doch das Buch kann nicht halten, was der Titel verspricht. „Übung, Erfahrung, Fähigkeiten, Weitblick, Wissen, Menschenkenntnis, Praxis …“ sind einige der Begriffe einer Schlagwortwolke auf dem Cover und genau zu diesen Themen erwartet der Leser nun Beiträge der über Fünfzigjährigen, die solche Fähigkeiten besitzen.

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HexenLust 2 von Sharon York

HexenLust 2Es ist noch nicht lange her, dass Nikolai, der zweite Sohn des Teufels, von Isabelle in die Hölle geschickt wurde. Seitdem ist es ruhiger geworden im Zirkel und Isabelle hat ausnahmsweise so etwas wie Freizeit. Beruflich läuft es bei ihr besser als je zuvor, denn ihre Kräfte als Hexe wachsen stetig. Seit einigen Monaten hat sie eine Beziehung mit Maddox, einem Reaper des Zirkels mit magischen Fähigkeiten und Erfahrungen in der Hölle. Denn auch er ist ein Sohn des Teufels, der sich jedoch für einen anderen Weg entschieden hat als sein Vater und dafür in der Hölle mit Folter, Entbehrungen und ewigen Qualen bezahlen musste. Die beiden treffen sich regelmäßig und wollen eine gemeinsame Urlaubsreise nach Mexiko unternehmen.

Doch was dann passiert, ist für Isabelle unfassbar, denn am Tag der Abreise erscheint Maddox in einem erbärmlichen Zustand am Flughafen und beendet ihre Beziehung. Ihre beiden Freundinnen Ira und Bianca überreden sie den geplanten Urlaub in Mexiko stattdessen zusammen mit ihnen zu verbringen.

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Zechenbrand von Margit Kruse

Zechenbrand„Zechenbrand“ ist der zweite Buer-Krimi von Margit Kruse mit der taffen Hobbyermittlerin Margareta Sommerfeld, die inzwischen von der Verkäuferin in der Süßwarenabteilung bei Hertie in ein Geschäft für Damenoberbekleidung gewechselt hat. Ihre leidenschaftliche Beziehung mit Karol aus dem Roman Eisaugen fand ein jähes Ende, als sich dieser nach seinem beruflichen Aufstieg in eine Affäre mit seiner Sekretärin gestürzt hat und Margareta ist wieder einmal solo. Deshalb verbringt sie viel Zeit bei ihrem Bruder, der in einer alten Zechensiedlung in Hassel neben der stillgelegten Zeche Bergmannsglück lebt. Die Gebäude der ehemaligen Zeche sollen abgerissen werden, denn auf dem Gelände will die Wessel Rohr & Co.KG aus Dortmund eine neue Produktionsstätte errichten. Eine Bürgerinitiative der Anwohner möchte die historischen Gebäude erhalten, um dort eine Begegnungsstätte einzurichten.

An einem Samstagnachmittag ist Margareta in die Hasseler Zechensiedlung bei ihrem Bruder Gisbert, der sie wieder einmal verkuppeln will, zum Grillen eingeladen. Als das Grillfeuer bereits erloschen ist, kommen Kevin, der Sohn des Nachbarn Norbert Koslowski, und seine Kumpels aus dem Stadion zurück, um mit einem Kasten Bier den Sieg von Schalke 04 an einem Lagerfeuer auf dem ehemaligen Zechengelände zu feiern.

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SehnSucht von Alexa McNight

SehnSuchtEinen Hauch von „Sex And The City“ hat es schon, wenn sich Muriel mit ihren Freundinnen Emma, Janis und Anne an jedem dritten Sonntag zum Brunch, den jeweils eine von ihnen im Wechsel ausrichtet, trifft. Oder, wenn das Quartett zusammen bei seinen nächtlichen Freitagstouren durch die Diskotheken zieht. Aber ein „Mr. Big“ ist für Muriel in dem Roman „SehnSucht“ von Alexa McNight zunächst noch nicht in Sicht.

Nach dem Tod ihres Mannes Noah, der nach nur sechs Jahren Ehe an einem Gehirntumor gestorben ist, hat Muriel Jones in New Orleans alles verkauft und das Übrige verschenkt oder entsorgt. Sie hat geglaubt, durch eine neue Stadt und einen neuen Job könnte sie ihr altes Leben hinter sich lassen. Doch auch nach zwei Jahren Chicago als Journalistin bei dem Männermagazin KINGz ist sie noch immer eine Fremde in dieser Stadt. Nicht bei allen Lesern ist ihre ungeschminkte Kolumne, in der sie mit Irrtümern aufräumt und die Fakten auspackt, beliebt. Neben Fanpost erhält sie auch E-Mails mit Beschimpfungen, von denen sie ganz entspannt einige auswählt, um sie mit einer Erwiderung zu veröffentlichen.

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Eythra – Am Rande der Großstadt von Werner Klötzer

Eythra - Am Rande der GroßstadtEythra, im südlichen Raum von Leipzig gelegen, war bereits mehr als tausend Jahre alt, als die beiden Orte Eythra und Bösdorf der Zerstörung durch die Braunkohlebagger zum Opfer vielen. Der aufwändig gestaltete Textbildband „Eythra – Am Rande der Großstadt“ von Werner Klötzer und seinem Autorenteam möchte den Leser auf eine Zeitreise in vergangene Jahrzehnte mitnehmen und Erinnerungen bei all denen wecken, die Eythra und Bösdorf noch aus eigenem Erleben kennen. Aber auch der jüngeren Generation soll ein Stück Heimatgeschichte vermittelt werden.

Nach einem Vorwort von Holger Schulz, dem Bürgermeister der Stadt Zwenkau, lädt Werner Klötzer den Leser zu einem Spaziergang durch die „Weiße Mark“ ein. Danach erinnert er an die Geschichte der Kirchen und ihre Glocken sowie die „Rittergüter und ihre Herrensitze“ in Eythra und Bösdorf. Rudolf Binsack berichtet über das Schicksal seiner Familie während des Zweiten Weltkriegs und von dem Unrecht, das ihnen nach der Bodenreform widerfahren ist und das sein Vater bis zu seinem Tode nicht verwunden hat.

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„Tote Leiche“ von Tino Hemmann – Sachsen-Krimi mit Tiefgang und gesellschaftlichem Blick

Buchcover des Kriminalromans Tote Leiche

Ein rätselhafter Fall beginnt mit einem Kinderdiebstahl

Kaum beginnt der fünfte Fall für Kriminaloberkommissar Holger Hinrich, liegt bereits eine tote Leiche im Fokus – ein makabrer Auftakt, der neugierig macht. Der elfjährige Oliver Dreh ist aus dem Kinderheim Wiesenthal geflohen und wird in Dresden festgenommen, nachdem er eine Bratwurst gestohlen hat. Nur kurz zuvor hatte er seinem drogenabhängigen Bruder Jan zuliebe einen Laptop aus einem Auto entwendet.

Zurück im Heim, lernt Oliver seinen neuen Mitbewohner Elias kennen – einen sechsjährigen Jungen, dessen Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen. Elias entwickelt eine enge Bindung zu Oliver. Als die beiden sich eines Tages früher von der Schule auf den Heimweg machen, werden sie von zwei Männern in einem schwarzen Fahrzeug entführt.

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