Eine ziemlich wahre Geschichte aus Brasilien
In einer ziemlich wahren Geschichte aus Brasilien ist Onkel Flores ein Schneider. Sein Neffe Edinho hat bereits viel von ihm gelernt, während er die Nachmittage bis zur Heimkehr seiner Mutter von der Arbeit bei seinem Onkel verbracht hat. Dieser erzählt ihm viel davon, wie es früher war, als der Fluss Velho Chico noch sauberes Wasser führte und die Lavadeiras, die Wäscherinnen, dort ihre Wäsche waschen konnten. Nachdem Fabriken gebaut wurden und auch Wohnraum für die Arbeiter geschaffen werden musste, wandelte sich das Dorf Pinbauê in eine Stadt.
Dem Neffen fällt auf, dass sein Onkel mit der Zeit nur noch graue Arbeitskleider für die Fabrik näht. Doch irgendwann ändert sich auch das, denn die einheitlichen Arbeitsanzüge werden in einem fernen Land hergestellt.
Mit dreißig Jahren konnte Clara sich endlich ihren Traum erfüllen und mit ihrer Tante Sonja ein Nähcafé im Studentenviertel von Würzburg eröffnen: Während Sonja das Café leitet, bietet Clara als Schneidermeisterin Nähkurse, wie auch von ihr angefertigte Unikate zum Kauf an. Das Besondere an ihrem Konzept ist, neue Teile aus ausrangierter Kleidung zu nähen. Für die Realisierung ihres Traumes haben sich die Frauen verschuldet, doch finden nur wenige Kunden zu ihnen. Das ändert sich jedoch, als Clara auf dem Flohmarkt ein altes Kleid aus Seide mit echten Glasperlen und Pailletten ergattert, was im Schaufenster zum Blickfang wird und Kunden anlockt. 
Eines Tages entdeckt ein Leopard zwischen grün und rot schillernden Bäumen etwas Schwarzes. Dabei kann es sich nur um einen seiner schwarzen Flecken handeln, die er beim Jagen verloren haben muss. Damit den anderen nicht dasselbe widerfährt, macht er sich sofort auf um alle zu warnen. Ein Rabe sieht ebenfalls das Schwarze und hält es für ein Stück von einem Stern. Er fürchtet, der Himmel könnte einstürzen und will alle Waldbewohner über das drohende Unheil informieren. Sein Gekrächze alarmiert wiederum den Fuchs. Dieser sieht das Schwarze auch, weiß aber nicht, was es sein könnte. Vielleicht das Tuch der Prinzessin? Wenn der König sein Heer ausschickt um es zu suchen, muss er unbedingt alle vor seinen Soldaten warnen.
Allein in Deutschland gibt es über eineinhalb Millionen alkoholabhängige Menschen. Doch meist ist es ein langer Weg bis zu dieser Erkenntnis und dem Zeitpunkt, sich die eigene Abhängigkeit einzugestehen und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die sechsunddreißigjährige Lucy Richter in dem Roman
In Hultsjö, einem nur 370 Einwohner zählenden Dorf in der Provinz Småland, kommt ein Volvo mit überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab. Ein dort wohnender Waldarbeiter hört es zweimal knallen und läuft zur Unglücksstelle, wo sich ihm ein grauenhaftes Bild zeigt. Sofort verständigt er den Notruf. Polizeiassistentin Maja Lövgren und ihr Vorgesetzter Göran Berg eilen zur Unfallstelle, wo sie den Fahrer mit eingedrücktem Schädel sowie ein kleines Mädchen und eine Jugendliche vorfinden. Bei der Kleinen handelt es sich um ein an dem Down-Syndrom leidendes schwerverletztes Kind, das mit einem Krankenwagen nach Karlskrona gebracht wird. Für die auf der Rückbank liegende Jugendliche und für den Mann kommt jede Hilfe zu spät.
Achim Tschuly hat als Pyrotechniker eine neue Tätigkeit bei der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung aufgenommen, weshalb er mit seiner Lebensgefährtin Barbara nach Berlin Zehlendorf, im Westteil der Stadt gelegen, gezogen ist. Unlängst hat sich in Tschernobyl die Reaktorkatastrophe ereignet, und um die durch den Regen kontaminierten Kleidungsstücke nicht in die Wohnungen zu tragen, werden sie häufiger gewaschen. Beim Aufhängen der Wäschestücke lernt Achim auf dem Dachboden die mit Volker verheiratete Marion Sebulke kennen. Aus der zufälligen Bekanntschaft entwickelt sich ein Verhältnis, und als Achim etwas Verbotenes zu deren Schwester Sybille über die Grenze nach Ost-Berlin bringen will, ist er sich über die Folgen nicht bewusst.
In einer dicht besiedelten Stadt wohnt im obersten Stockwerk eines Hochhauses der freundliche Hund Mister Oscar. Er beschließt, mit seinem Goldfisch Chips seine Freunde zu besuchen. Bevor es mit dem Zug auf die Reise geht, muss er natürlich einige Dinge einpacken. Bei der Ankunft auf dem Land regnet es. Da Mister Oscar nicht weiß, wie man ein Zelt aufschlägt, hilft ihm Eva dabei. Am darauffolgenden Tag fährt er mit dem Bus in die verschneiten Berge und mit dem Lift geht es auf einen Skihang. An einem anderen Tag trifft sich Mister Oscar mit seiner Freundin Caro an einem See, wo sie eine Bootsfahrt unternehmen. Mit Jojo und Didi geht er im Meer schwimmen. Als er sich mit seinem alten Freund Dougal in einer Stadt trifft, kennt der zum Glück ein nettes Café. Aber auch die schönsten Ferien neigen sich einmal dem Ende zu, und es geht für Mister Oscar und seinen Goldfisch Chips wieder nach Hause.
Fluch und Segen: In der Vorstellung der Menschen, die noch nie im Homeoffice gearbeitet haben, stellt diese Form meist etwas Erstrebenswertes dar, während sich die davon Betroffenen häufig zurück in einen geregelten Berufsalltag sehnen. Mark Spörrle gibt in seinem Buch
Nach einem für Lisa Flanders traumatischen Erlebnis und darauffolgenden Suizidversuch wurde sie in einer Klinik in Boston behandelt und mit dreiundzwanzig Jahren entlassen. Weil ihre Freundin Maude ihr vom Leben ihres Bruders Dave und seiner Frau Agnes auf der Farm Walworth in Wisconsin vorgeschwärmt hat, zieht sie vorübergehend zu ihnen. Agnes und Dave machen sich wie auch sein Bruder Tom und die Kinder Roy und Kevin über sie wegen ihrer unzureichenden bäuerlichen Kenntnisse lustig. Allein zu dem Schamanen Big Wam gewinnt Lisa Vertrauen, wenn sie sich abends zu ihm ans Feuer setzt, wo er rosa-weiße Marshmallows auf Spießen so lange über der Glut dreht, bis sie nach Karamell duften. Obwohl sie glaubte, nie mehr im Leben glücklich sein zu können, schöpft sie in seiner Gegenwart Hoffnung.