Pädagogisch ist es sinnvoll, wenn schon den Kleinsten Grenzen aufgezeigt werden, denn nur so kann ihnen bewusst werden, dass sie von ihren Eltern geliebt werden. Lässt man ihnen alles durchgehen, entwickelt sich das Gefühl, dem anderen egal, nicht wichtig genug zu sein. Grenzen müssen gesteckt werden, doch sie müssen genau definiert werden, dürfen nicht „schwammig“ sein. Das Kind muss wissen, was es darf und was nicht. Und genau dafür gibt es Regeln, die das Sachbilderbuch Wir sind füreinander da* von Louise Spilsbury zu Beginn erklärt. Am Beispiel eines neuen Spieles wird erläutert, wie wichtig Regeln sind, und auch zu Hause, in der Familie, in der Schule oder im Schwimmbad geht es nicht ohne Regeln, wobei nicht überall dieselben gelten.
Nachdem den Kindern die unterschiedlichsten Regeln vor Augen geführt wurden, werden sie im Weiteren mit den Konsequenzen vertraut gemacht, wenn Regeln gebrochen werden. Sie erfahren, dass Regeln nicht nur für Kinder, sondern ebenso für Erwachsene gelten, beispielsweise im Straßenverkehr, und dass auch ihnen bei Nichtbefolgung empfindliche Strafen drohen.
Luna ist Köchin in dem von ihrem Bruder Lorenzo geführten Restaurant La Piccola in München. Ungewollt wird sie schwanger, zu einer Zeit, als sie für Diamantino, den Küchenchef des Restaurants, nichts mehr empfindet. Nach einer Fehlgeburt wird sie noch unzufriedener. Sie weiß nicht was sie will, ist niedergeschlagen und gefällt sich selbst nicht. Bei einem Besuch ihrer Mutter Isabell Kreutzner in Mittenwald erfährt Luna, dass ihr Vater, den sie seit dem Tag ihres Schuleintritts nicht mehr gesehen hat, ihr gerne den Namen seiner Mutter Battisti gegeben hätte. Isabell überreicht ihrer Tochter eine Sechzehntelvioline, Lunas Kindergeige, deren Inschrift den Namen Anna Battisti ziert. Luna soll eine Reise ins italienische Cremona, wo die Geige von ihrer Großmutter angefertigt wurde, unternehmen und so ihre Wurzeln aufspüren.
Mit einer Rundreise zu den Färöern startet der Bildband Simple Travel von Jens Bey und Yvonne Weik, der 35 überraschende Trips durch Europa vorstellt, wobei weniger klassische, als vielmehr Urlaubsziele für Individualisten präsentiert werden. Wer glaubt, für weißen Sand in die Karibik reisen zu müssen, wird in Nordirland, nur wenig abseits der vorgeschlagenen Route, eines Besseren belehrt. Erstaunlich ist auch, dass es in Polen bis zu 40 Meter hohe Wanderdünen gibt, denn wer vermutet dort Dünen solchen Ausmaßes? Oder wer denkt bei einem Fjord an Montenegro? 
Mehr oder weniger aus Langeweile gehen die zwischen sieben und dreizehn Jahre alten Geschwister Varya, Daniel, Klara und Simon Gold im Jahr 1969 zu einer Wahrsagerin, von der behauptet wird, dass sie sogar das Todesdatum weissagt. Obwohl die Kinder einerseits wissen, dass niemand ihren Todeszeitpunkt vorhersagen kann, hat keiner von ihnen den angekündigten Tag aus seinem Gedächtnis gelöscht. Als Varya und Daniel später das Elternhaus für ein Studium verlassen haben, kommen die Geschwister zur Beerdigung ihres Vaters Saul wieder in New York zusammen. Allen ist klar, dass Klara, die es in die Welt zieht, sich nicht um ihre Mutter Gertie kümmern wird. Das soll neben der Übernahme der väterlichen Schneiderei Simons Aufgabe werden. Doch sein größter Wunsch ist es, seine schwule Veranlagung in San Francisco auszuleben und so folgt er als erst Sechzehnjähriger seiner Schwester Klara in den Westen von Amerika.
Urlauber besuchen in der Regel eine Weltstadt, wenn es die dortigen Baudenkmäler sowie weitere touristische Attraktionen zu besichtigen gilt oder auch, um einer Musicalaufführung beizuwohnen. Um keine Sehenswürdigkeit zu verpassen, gibt es eine Vielzahl Reiseführer auf dem deutschen Buchmarkt. Was jedoch den Reiseführer Action Cities – Städtetrips für Mutige von Marco Polo von ihnen unterscheidet, ist die Auswahl der Highlights, die den Leser bereits bei der Lektüre die Luft anhalten lassen. Ausgewählt wurden zwölf Städte weltweit. So verspricht Amsterdam auf einer Schaukel Schmetterlinge im Bauch, die garantiert über das Maß aus Kindheitserinnerungen hinausgehen. Das Trainingscamp Muay Thai in Bangkok gewährt Einblicke in den Kampfsport, und in London kann man in Begleitung eines Guides in wasserfester Kleidung mit einem Boot über die Themse fahren – nein, hüpfen ist der passendere Ausdruck!
Eine Reihe von Autoren/innen haben an der Entstehung des Reisebildbandes
Was Kreta außer Sommer, Sonne und Strand noch zu bieten hat, zeigt der ADAC Reiseführer Kreta – Urlauben wie die Götter von Klio Verigou. Nach einem kurzen Abriss, der einen ersten Eindruck über die Insel vermittelt, erhält der Leser einen Überblick über die im Buch vorgestellten Sehenswürdigkeiten: Die kulturellen Hinterlassenschaften der Minoer, deren hochentwickelte Kultur gegen 1450 v. Chr. ein plötzliches und bis heute nicht enträtseltes Ende fand; einzigartige Strände und imposante Schluchten; was die kretische Küche bietet sowie Informationen zu Museen, verträumten Dörfern und weitere nützliche Hinweise.
Unlängst kam Torsten Hantsch, Verwaltungsangestellter der Kurklinik in Bad Gruntz, aus dem Urlaub zurück, als er bei seinem Chef Albrecht Gieseking schon einen neuen Urlaubsantrag einreicht. Allerdings ahnt Hantsch nicht, dass Gieseking bereits von Hauptkommissar Triller über diesen Hintergrund informiert wurde: Während des Urlaubs auf Amrum fand Hantsch einen Feuerlöscher mit sechs Kilogramm Kokain. Wenn er den Schnee verkaufen könnte, so seine Überlegungen, macht er sich mit Sonja auf den Malediven ein schönes Leben. Aus Sorge, sein Chef könnte seine Pläne durchkreuzen, versteckt er den Feuerlöscher hinter einer Hütte im nachbarschaftlichen Garten.
Atalanta plagt fast jede Nacht derselbe Alptraum, in dem sie sich von einem mysteriösen Mann mit gelben Augen verfolgt fühlt. An ihrem siebzehnten Geburtstag wird ihr Traum sehr real: Eine Hand greift nach ihrem Arm und tatsächlich zeugt später ein Hämatom davon. Als ihre Freundinnen berichten, dass Amalinta während eines Traumes in einer ihnen unbekannten Sprache gesprochen hat und es im Zimmer eiskalt wurde, während sie jedoch geglüht hätte, entschließt sich Amalinta, eine Traumdeuterin in Wien aufzusuchen. Sie verfasst eine letzte Nachricht an ihre Familie und entsorgt daraufhin ihr Handy im Müll.