Mauritius gilt heutzutage als ein Traumziel vieler Urlauber. Doch einst war die Insel eine britische Strafkolonie, weshalb Antje Allroggen, die zwei Jahre auf der Insel gelebt hat, in ihrem Buch immer wieder einen geschichtlichen Rückblick gibt. An einem Ort, an dem Persönlichkeiten wie François Mitterrand, Nelson Mandela oder Mitglieder des britischen Königshauses gespeist haben, kann sich wohl nicht jeder ein Essen leisten. Aber in dem Buch 111 Orte auf Mauritius, die man gesehen haben muss* ist ja auch nur von Orten die Rede, die man GESEHEN haben muss. Die Autorin hat Überraschendes über die Insel zusammengetragen. Wer denkt schon bei Mauritius ans Party machen? Da werden wohl eher Mallorca oder Ibiza genannt. Tatsächlich lässt man DJs aus Paris und London nach Mauritius einfliegen! Voll auf ihre Kosten, wenn auch in anderer Hinsicht, kommen Surfer in einer Bucht, und die Herzen von Liebhabern ausgefallener Instrumente dürften beim Anblick des Ur-Instrumentes Ravanne höherschlagen.
weiterlesen111 Orte auf Mauritius, die man gesehen haben muss von Antje Allroggen
Hauptkommissarin Hanna Schmiedinger, stellvertretende Leiterin der Traunsteiner Mordkommission, wird zum Haus von Lothar Brinkmeier gerufen. Seine Putzfrau Fatima Huber hat ihn mit seiner Geliebten Anne Bauer tot im Pool gefunden. Als Hanna dort eintrifft, hat die Spurensicherung das unbekleidete Paar bereits neben den Pool gelegt. Wie sich herausstellt, ist Anne mit Florian Bauer verheiratet, dem besten Freund und Geschäftspartner von Lothar. Mit ihrem Kollegen Rainer Talgruber fährt Hanna zu Florian Bauer, um ihm die Nachricht vom Tod seiner Frau zu überbringen. Wie er den Beamten gegenüber gesteht, trifft ihn der Tod seiner Frau nicht so sehr, da er sie unlängst mit Lothar Brinkmeier im Bett überrascht hat.
Viele Ameisenarten sind vom Aussterben bedroht und eine Umsiedlung ist für die meisten sogar gesetzlich vorgeschrieben. Wird beispielsweise eine Autobahn auf einem Gelände erweitert, auf dem Ameisennester aufgespürt werden, kommt Christina Grätz als Ameisenumsiedlerin zum Einsatz. In ihrem Sachbuch
Dem fünfzehnjährige Ben und seinem ein Jahr älteren Bruder Rikki bleiben nur noch die Erinnerungen an eine glückliche Kindheit: Als sie noch nicht wegen Kleinigkeiten von ihrem Vater Frank Martin Digervold mit einem Ledergürtel verprügelt wurden und ihre Mutter Melissa noch gesund war. Um sich gedanklich abzulenken, schnüffeln die Brüder Benzin. Ben, der intelligentere, hat eines Tages die Idee, einen Jahrmarkt zu überfallen. Tatsächlich gelingt es ihm, von Budenbesitzer Tødden die Tageseinnahmen zu erpressen. Als er mit Rikki nach einem Versteck für das Geld sucht, entdeckt er in der Garage seines Vaters Bündel von Geldscheinen, die der Geizkragen offensichtlich gehortet hat. Nach diesem Coup geht Ben davon aus, dass sein krimineller Onkel Rudi ihn als gleichwertig akzeptiert, denn immerhin hat er es mit Tødden aufgenommen. Mit Rikki will er zu ihm, obwohl sein Vater jeglichen Kontakt verboten hat. Die beiden Ausreißer machen sich auf den Weg von Sandnes nach Stavanger in Westnorwegen.
Was sich aus einer Zusammenstellung von „Fundstücken aus den ersten hundert Jahren der Baedeker-Reiseführer“, wie es im Vorwort zum „Handbuch für Schnellreisende“ heißt, bis heute geändert hat, wird kaum deutlicher als an den Ausführungen in einem Band zu Spanien, in dem wegen vorherrschender Hitze von Reisen in den Sommermonaten abgeraten wurde. Die Vorstellung, dass eines Tages zehn- und hunderttausende von Sonnenhungrigen die iberische Halbinsel zu genau jener als unwirtlich geltenden Reisezeit aufsuchen, war für Karl Baedeker offenbar fern jeder Realität.
Für die Erstellung des Bildbandes
Der ehemalige Kripobeamte Nik Pohl wird durch seinen Freund Jon von einer Entführung in Kenntnis gesetzt. Es handelt sich um die vierzehnjährige Greta Grohnert, deren Eltern sehr vermögend sind. Da es für Jon kein Problem darstellt, sich in die polizeilichen Ermittlungen einzuhacken, wissen die beiden, dass es bisher keine Lösegeldforderung gab, was eher ungewöhnlich ist. Zu einer Erpressung passt auch nicht, dass der Fahrer erschossen wurde. 