In einem Kindergarten ist die Krippengruppe für unter Dreijährige neu eingerichtet worden, weshalb auch das Grundstück im Garten vergrößert werden muss. Doch stellt sich für die Erzieherin Dilara die Frage, mit welchen Sachen dort sowohl ihre Kleinen, wie auch die älteren Kinder der anderen Gruppe spielen können. Als Badu hört, dass Dilara die Krippis, wie die Krippenkinder genannt werden, schon mitentscheiden lassen will, wundert er sich. Wie können die etwas entscheiden, wenn einige sogar noch gefüttert werde müssen? Mit seinem Freund Leon begleitet er die Gruppe zu einem Spielplatz. Zum Erstaunen aller interessieren sich die Kleinen am meisten für einen Haufen bunter Kieselsteine, die sie dort entdeckt haben.
Badu bittet Anja, die Erzieherin seiner Gruppe, mit ihnen auch einen Ausflug zu machen. Zufällig kommen sie an einer Baustelle mit vielen aufgeschichteten Steinen vorbei. Zu ihrer Freude hat der Bauarbeiter dafür keine Verwendung mehr und schenkt ihnen die Steine. Es dauert nicht lange, da packen alle mit an und schleppen den Steinhaufen zum neuen Gartengrundstück.
weiterlesenLeon und Jelena – Eine Baustelle für die Krippis von Rüdiger Hansen und Raingard Knauer
Einen ersten Überblick über die Insel verschafft bereits das aufklappbare Cover des Reiseführers „InselTrip Gran Canaria“ von Dieter Schulze, worauf eine kurze Vorstellung seiner vier Lieblingsorte folgt. Da die Insel mehr als nur Dünenstrände im Süden zu bieten hat, empfiehlt der Autor Erkundungen entweder mit dem Bus, oder ins Inselinnere mit einem Mietauto, wobei er auch Tourenvorschläge macht. Vielleicht wäre an dieser Stelle der Hinweis angebracht, dass die Fahrt unvermittelt ins zerklüftete Gebirge auf kurvenreiche Pässe führt, was nicht jedem Autofahrer liegt. Ein Pass, so ist zu lesen, markiert die Wetterscheide. Die höchste Erhebung der Insel liegt immerhin auf fast zweitausend Metern und während es nördlich davon häufiger regnet und kühl ist, verwöhnt der Süden alle Sonnenanbeter.
Im Nachkriegsalltag des Jahres 1920 wird Wien von bitterer Armut und politischen Unruhen geprägt. Während die Kriminalbeamten der Abteilung „Leib und Leben“ den spektakulären Mord an dem allseits beliebten Stadtrat Richard Fürst untersuchen, müssen der kriegsversehrte Inspektor August Emmerich, der von seinen Kollegen als Krüppel belächelt wird, und sein Assistent Ferdinand Winter, der seit einem schweren Unfall den linken Arm nicht mehr belasten darf, langweilige Schreibarbeiten erledigen. Nachdem Emmerich und sein Assistent für ihren Vorgesetzten Oberinspektor Gonska einen abstrusen Fall, in dem angeblich die Dreharbeiten zu einem neuen Film mit einem Fluch belegt wurden, zu dessen Zufriedenheit erledigt haben, erlaubt er ihnen im Fall Richard Fürst verdeckte Ermittlungen anzustellen, obwohl die Kollegen inzwischen einen Tatverdächtigen verhaftet haben. Emmerich ist sicher, dass der Kriegsveteran Josef Navratil nicht der Mörder des Stadtrats sein kann, doch ihm bleiben nur zweiundsiebzig Stunden Zeit, den Mordfall aufzuklären.
Das Buch „Padermorde“, das von Maren Graf herausgegeben wurde, ist eine Anthologie weihnachtlicher Kurzkrimis um die Pader, dem in Paderborn entspringenden Fluss. Der Leser wird Zeuge eines weihnachtlichen Gansessens, wobei die Vorstellungen einer Frau und ihrer Schwiegertochter über den Verlauf in eine völlig andere Richtung gehen. Drei Ordensschwestern stellen sich bei einem Gläschen Likör den Ablauf eines Mordes vor, eine Gruppe von Freunden macht sich Gedanken über eine Reise nach Manhattan, als plötzlich der Notarzt gerufen werden muss, und im Jahr 1781 geht ein Bäckergeselle über Leichen.
Das Weihnachtsfest steht vor der Tür, und so haben zwei Paare beschlossen, für vier Tage in das abgelegene Elternhaus von Viviane im Frankenwald zu ziehen. Sie will die Feiertage ein letztes Mal dort mit ihrer Freundin Hella, deren Ehemann Christian und seinem Bruder Torsten, ihrem neuen Freund, verbringen, bevor sie das Haus ihrer verstorbenen Eltern verkauft. Doch die erwartete Harmonie und Besinnlichkeit stellt sich nicht ein. Stattdessen wachsen die Spannungen. Christian will sich nach zehnjähriger Ehe von Hella trennen, die zu einer Perfektionistin geworden ist. Sein Bruder Torsten gilt als Frauenheld und genießt zwar den Sex mit Viviane, missbraucht sie allerdings für seine Pläne und willigt deshalb auch in eine Ehe mit ihr ein. Für ihn hat die Übernahme des väterlichen Busunternehmens oberste Priorität. Seinem Bruder erzählt er von der Bedingung, die an das Erbe geknüpft ist, was den Konflikt weiter verschärft.
Wer mag schon ausgerechnet in den Flitterwochen eine „Reise nach Orkney“, einem aus siebzig kleinen Inseln bestehender, etwas nördlich von Schottland im Atlantik gelegener Archipel, unternehmen? Doch genau dorthin zieht es den sechzigjährigen Prof. Richard Stevens auf Wunsch seiner vierzig Jahre jüngeren frisch vermählten Frau, die alle für seine Tochter halten. Während er eigentlich weiter an einem Buch über volkstümliche Märchen schreiben wollte, verbringt er die Tage damit, seine Frau zu beobachten, die draußen aufs Meer blickt. Sie träumt nachts immer wieder davon, dass die Flut kommt, dass das Wasser sie holt und sie ertrinken könnte. 