In Detmold wird am Bahnhof eine in Klarsichtfolie gewickelte männliche Leiche entdeckt. Unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Hans-Werner Brehm und seines Vorgesetzten Jürgen Feller nimmt die Mordkommission die Ermittlungen auf. Doch damit nicht genug: Ein junger Mann kommt zu ihnen auf die Wache und gibt an, dass er mit seinem Freund Lucas nachts ein Mädchen an einer Bushaltestelle „angemacht“ hat. Plötzlich hätte jemand Lucas niedergeschlagen. Als die Beamten Blut an der Haltestelle sicherstellen, fürchten sie, dass auch Lucas einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein könnte. Ihre Suche konzentriert sich auch auf das nicht aufzufindende Mädchen, dem die beiden jungen Männer nachgestellt haben.
Wenig später wird eine weitere, in Klarsichtfolie verpackte Leiche mit einer Botschaft aufgefunden. Darin werden die Beamten aufgefordert, innerhalb von sieben Tagen Koslowski aufzuspüren, einen untergetauchten, aus dem Polizeidienst ausgeschiedenen privaten Ermittler. Auch wissen sie inzwischen, mit wem sie es zu tun haben, nämlich mit dem aus einer psychiatrischen Anstalt geflohenen Jérome Kasper, der von allen nur der Schlachter genannt wird.
Am 6. November 1946 kommt Karl-Heinz Sadrozinski zur Welt. Bevor er vom Ehepaar Bartsch aufgenommen wird und den Namen Jürgen führt, kümmern sich Krankenschwestern in einer Klinik um ihn. Eine der Schwestern ist auch weiterhin als Kindermädchen für ihn zuständig, darf den Kleinen lediglich versorgen, ihm aber keinerlei Zuwendung zuteil werden lassen. Die Adoptiveltern, die häufig miteinander streiten, überlassen das Kind häufig sich selbst, das in einem dunklen Raum hinter vergitterten Fenstern wohnt und nur selten nach draußen kommt. Das Kindermädchen sieht häufig blaue Flecken an dem Jungen, der ihr Mitleid erregt.
Mit achtzehn Jahren lernt die Gymnasiastin Rita den aus Ghana stammenden Tony kennen und lieben. Doch nach seinem Studium muss er zurück in sein Heimatland und rät ihr, als sie ein Kind erwartet, zur Abtreibung. Obwohl Rita keine Unterstützung seitens ihrer Familie zu erwarten hat, bekommt sie ihren Sohn Benni und nimmt jede Arbeit an, um sich über Wasser zu halten. Sie entschließt sich zur Auswanderung nach Spanien, eröffnet dort eine kleine Bar und hofft, in der neuen Bekanntschaft mit dem Nigerianer Raymond einen Vater für ihren kleinen Benni zu finden. Vierzehn Jahre später steht plötzlich ihre große Liebe Tony vor ihr. Sie schmieden Heiratspläne und sind beide überglücklich, bis Rita die Nachricht von seinem tödlichen Autounfall ereilt.
Der fünfzehnjährige Internatsschüler Óscar Drai nutzt die freie Zeit vor dem Abendessen gerne für einen Gang durch die Gassen von Sarrià, einem Stadtteil von Barcelona. Im September 1979 führt ihn sein Weg trotz Skepsis in eine unheimliche Gegend. Er betritt ein Haus, aus dem Musik zu hören ist, und als sich plötzlich jemand aus einem Sessel erhebt, stürmt er aus dem Zimmer. Erst im Internat bemerkt er, dass er noch eine goldene Taschenuhr in Händen hält, die er im Haus an sich genommen hat. Als er die Uhr zurückbringt, trifft er auf Marina, die Tochter des Besitzers Germán Blau.
Die gewählten Oberhäupter in den italienischen Republiken führten im Mittelalter den Titel eines Dogen. So auch in Venedig, das den Beinamen Serenissima trug. In dem historischen Roman von Stefan Maiwald wird Davide Venier unfreiwillig „Der Spion des Dogen“, nachdem er Opfer eines gegen ihn gerichteten Komplotts wurde, bei dem ihn sogar sein Gondoliere Enrico, wie auch sein Koch Rigoberto und sein ehemaliger Freund Valentino Lucari schwerer Anschuldigungen bezichtigt haben. Das Urteil der Inquisitoren lautet auf zehn Jahre Kerker und die Enteignung des Sohnes eines reichen Kaufmanns.
Philip J. Dingeldey, der davon überzeugt ist, dass „Nürnberg – einfach Spitze!“ ist, beginnt sein Buch mit der Aufzählung von Superlativen. Dazu zählen die älteste Buchhandlung sowie das größte Kino von Deutschland, in dem auch Silvesterpartys gefeiert werden. In Nürnberg steht die älteste Kettenbrücke Europas, die Stadt beherbergt den größten europäischen Figurenbrunnen und einzigartig auf der Welt ist auch ein riesiger Kessel für eine Feuerzangenbowle.
Die 30-jährige Journalistin Claire will gegen den Willen ihres heimlichen Geliebten Jerome, dem Chefredakteur von Le Monde, unbedingt nach Rom reisen, um für ihre Kolumne vor Ort recherchieren zu können. Es heißt, dass dort in einem Viertel eine neue, intakte Völkergemeinschaft entstanden sein soll. Aber auch ihr Vater, Staatssekretär des Verteidigungsministeriums, will ihr die Reise in die einem Pulverfass gleichkommende Stadt verbieten, da er wegen der nach Europa eingereisten Flüchtlingsströme eine Einwanderung von Schläfern sowie die Bildung neuer Terrorzellen fürchtet. Trotz aller Drohungen der beiden Männer verlässt Claire Paris.
In Finnland lebt der elfjährige Nikolas mit seinem Vater Joel, einem Holzfäller, in ärmlichsten Verhältnissen. In ihrem Haus gibt es nur ein einziges Zimmer und ein Loch hinter ihrem Haus dient ihnen als Klo. Nikolas hat keine Geschwister und sein einziger Besitz sind ein Schlitten und eine Steckrübenpuppe, die er von seiner verstorbenen Mutter bekommen hat. Da er am Weihnachtstag geboren wurde, nennt ihn sein Vater auch Weihnacht.
Tim ist fünfundzwanzig Jahre, Student und hat, seit einem denkwürdigen Ereignis mit der Mutter seines ehemaligen Freundes, ein gestörtes Verhältnis zu Frauen. Als er zufällig seinen früheren Klassenkameraden Bullwinkel trifft, gesteht der ihm, ebenfalls noch „Jungfrau“ zu sein. Die beiden sind sich einig, dass ihr erstes Mal etwas Besonderes sein muss und möchten deshalb nicht die Dienste einer Prostituierten in Anspruch nehmen. Auf einer Party lernen sie die zwei Stewardessen Adele und Lisa kennen. Um sie für ein nächstes Treffen gefügig zu machen, versprechen sie den beiden Frauen für die „Flashnight“ eine Droge, die sie umhauen wird.