Das Buch für Geschwisterkinder!
Emma macht mit ihren Eltern und ihrem Bruder Ben Urlaub an der Ostsee. Die Familie fährt mit dem Auto los und wie es wohl häufig genug in der Praxis vorkommt, haben sich Mutter und Vater gegenseitig aufeinander verlassen und etwas zu Hause vergessen, was sie unbedingt brauchen. Während der langen Fahrt wird natürlich auch ein Rastplatz angefahren. Mutter hat von zu Hause eine Kühltasche mit Proviant mitgenommen und nachdem die Kinder gesättigt sind, dürfen sie noch auf den Spielplatz. Am Urlaubsort genießt die Familie einen ersten Strandtag und sie machen während des Aufenthalts einen Ausflug mit einem Schiff nach Dänemark. Ausgerechnet auf dem Schiff fängt Ben plötzlich an zu zucken, kippt zur Seite und wird ohnmächtig. Er hat einen Krampfanfall, obwohl er dagegen Medikamente einnimmt. Doch zum Glück ist Emma in seiner Nähe und weiß sofort, wie sie sich richtig verhält und wie sie reagieren muss.

Es ist die Zeit der letzten Kriegstage. Rudi Littke ist vierzehn Jahre und wird von Lehrer Breuer unterrichtet, der ein Nazi-Getreuer ist und seine sadistische Neigung gerne an den Schülern auslässt. Weil Rudi seine Eltern belauscht hat, während sie über den heimlich abgehörten BBC-Sender Kenntnis von dem bevorstehenden Einmarsch der Alliierten erhalten haben, gibt er im Unterricht nicht die von Breuer erwartete Antwort. Als der Junge blutend nach Hause kommt, sucht sein couragierte Vater Heinrich den Lehrer auf und stellt ihn zur Rede. Doch sein mutiger Einsatz hat zur Folge, dass er für die letzten Kriegstage die Flucht in den Berg ergreifen muss. In dieser Stunde kann er sich auf seine Kumpel Alfred Simon und Werner Matischak verlassen, die, wie er, Bergleute sind und ihn unter Tage in still gelegten Strecken verstecken.
Die Gymnasiastin Delia Sommer will sich auf ein Abenteuer mit einem ihr unbekannten Mann einlassen. Als Treffpunkt ist das Gelände des Ehrenfriedhofs im Deutsch-Französischen Garten in Saarbrücken vereinbart. Doch für die junge Frau endet der verheißungsvolle Abend tödlich, da der Unbekannte für sie eine „Blutige Mondscheinsonate“ zelebriert. Während Anna Bechtel eine Besuchergruppe in die Parkanlage führt, wird die mit zahlreichen Messerstichen übersäte Leiche entdeckt. Zu den Besuchern gehört der Fotograf Dimitri Wagner und die Journalistin Susanne Kleber, die über ein großes Projekt mit einem geplanten Wasserspielplatz auf dem Gelände schreiben soll, für das es EU-Fördergelder geben soll. Zunächst werden die Kriminalkommissare Andrea Peperding und Monika Blech mit der Aufklärung des Mordes betraut, während Lukas Baccus und Theo Borg vom Schreibtisch aus agieren. Die Fäden laufen bei Kriminalrat Hugo Ehrling und Staatsanwalt Helmut Renske zusammen. Doch es dauert nicht lange, bis in dem Garten eine weitere junge Frau grausam zugerichtet aufgefunden wird und die Ermittler suchen fieberhaft nach Gemeinsamkeiten der Morde.
Nachdem der Schriftsteller Johannes Bernhard bereits einen Bestseller gelandet hatte, gelang es ihm nicht mit den beiden darauf folgenden Romanen diesen Erfolg zu wiederholen und seit der Trennung von seiner Frau Jennifer hat er keine Zeile mehr geschrieben. Nach der Scheidung, durch die er sein Haus und seine Tochter Emily an seine Exfrau verliert, nimmt er an einer Art Eingliederungsprogramm für Langzeitarbeitslose vom Arbeitsamt teil. Denn für einen Akademiker, der nach dem Studium nie in seinem Beruf gearbeitet hat, bietet der Arbeitsmarkt nur wenig Chancen. Seine Vorgesetzte im Rathaus, Frau Pfefferkorn-Schmidt, hegt eine tiefe Abneigung gegen ihn und macht ihm das Leben schwer. Er lässt jedoch alle Schikanen über sich ergehen, denn er braucht den verdammten Job, der vorerst auf achtzehn Monate befristet ist. Hinzu kommt, dass er als studierter Volkswirt für die Tätigkeit hoffnungslos überqualifiziert ist. Allerdings kann er sich mangels Alternativen vorstellen bis zur Rente im öffentlichen Dienst zu bleiben.
Seine Mutter hat der 24-jährige Pax Tate schon als Kind verloren und lebt nun auf großem Fuß von ihrem Treuhandfond, dessen Alleinerbe er ist. Seinen Vater Paul, der als Anwalt in Chicago arbeitet, sieht er nur sehr selten. Von seinem Haus mit Privatstrand und eigenem Boot genießt Pax die beste Aussicht auf eine Bucht am Michigansee. Sein Leben hat er bisher nur mit Drogen und Barschlampen, wie er sie nennt, verbracht. Nach dem Liebesdienst einer Nutte, deren Drogenabhängigkeit Pax für seine Befriedigung ausnutzt, wird er von der 23-jährigen Mila Hill bewusstlos, in seinem Erbrochenen liegend, auf einem Parkplatz aufgefunden. Nach Wiederbelebungsversuchen landet er im Krankenhaus, wo er nach vier Tagen wieder zu sich kommt. Mila besucht ihn dort und stellt sich als seine Retterin vor. So sehr sich Pax auch bemüht, aber diese Frau geht ihm nicht mehr aus dem Kopf.
Der unter dem Decknamen „Ameise“ agierende Anatolij Sorokin vom Sondereinsatzkommandos in Leipzig erhält den Auftrag, einen Mann in Zadar aufzuspüren, der einen terroristischen Anschlag mit einem Boden-Luft-Lenkwaffensystem in Sachsen planen soll. Durch die Zusammenarbeit von NSA und BND ist lediglich sein Deckname „Pilot“ bekannt. Sorokin soll sich von seiner Frau und seinen drei Kindern begleiten lassen, damit der Auftrag wie eine Urlaubsreise aussieht, den er seiner Familie natürlich verschweigen muss. An seinem vermeintlichen Urlaubsort erfährt die Ameise, dass es sich bei dem Gesuchten um Todor Coric handelt, der vor zwanzig Jahren als 9-Jähriger von dem serbischen Soldaten Stokan Vujasinović verschleppt wurde, nachdem seine Eltern bei einem Luftangriff der NATO in Udbina ums Leben kamen. Stokan, dem unzählige Morde an Bosniaken und Kroaten sowie begangene Kriegsverbrechen in Srebrenica nachgewiesen werden, hat Todor seitdem für seine Ziele benutzt und ihn zu einem skrupellosen Mörder geformt. Noch ahnt Sorokin nicht, dass sein blinder Sohn Fedor, der sich dank Klicksonar, einer Form der menschlichen Echoortung, weitgehend frei bewegen kann, bereits auf dem Flug von Leipzig nach Zadar neben Stokan gesessen hat.
Während Ashtanga-Yoga, welches hauptsächlich Körperhaltungen und Atemkontrolle beinhaltet und Bikram-Yoga, dessen Übungen in einem heißen Raum bei etwa 35 bis 40 Grad praktiziert werden, zu den dynamischen Yogastilen gehören, ist Yin-Yoga ein passiver Übungsstil, der sich zum Ausgleich anbietet. Dabei werden die Stellungen ohne, oder mit nur geringer Muskelanspannung ausgeführt und drei bis fünf Minuten gehalten. Durch das Verweilen in einer Haltung ist Yin-Yoga ideal, um den Körper zu entspannen.
Der ehemalige Angehörige einer russischen Spezialeinheit, Anatolij Sorokin, der inzwischen einem Sondereinsatzkommando in Leipzig angehört, reist mit seinem Sohn Fedor als Tourist nach Moskau. Fedor kam vor vierzehn Jahren in Russland blind zur Welt und Sorokin flüchtete damals mit dem Säugling vor dem Geheimdienst, der zuvor seine Frau ermordet hat. Vater und Sohn wollen in Moskau Jekaterina Ruslanowna Wolkowa treffen, die vom Präsidentenberater Boris Jewgenij Jerchow durch einen Unfall in betrunkenem Zustand früh zur Witwe gemacht wurde. Ihr Schweigen erkauft er sich mit monatlichen Zahlungen. Seit drei Monaten sind die jedoch überfällig und Jekaterina weiß nicht mehr, wovon sie die Miete zahlen soll. Sie will der Presse vom Unfalltod ihres Mannes berichten. Doch Boris Jerchow hat das längst in Erfahrung gebracht und lässt ihr Wohnhaus durch Daniel Leopidowitsch Schestakow und Olga Antonowna Nowikowa vom Geheimdienst beschatten. Unglücklicherweise nähern sich in diesem Moment Anatolij Sorokin und Fedor dem Haus. Sie fallen den beiden Geheimdienstlern auf und der blinde Junge wird von ihnen verschleppt.
In Leipzig wird der neunjährige Igor, Sohn von Sergei Michailowitsch Smirnow, wie sein Kindermädchen Anja durch einen Schuss in den Hinterkopf getötet. Sein Vater ist ein bedeutender Wirtschaftsfunktionär und hält sich zur Zeit des Mordes in Moskau auf, wo er an der Ausschreibung eines Russia Towers beteiligt ist. Als Hans Rattner, der Leiter der Mordkommission, von seinen Verbindungen nach Russland erfährt, bittet er Anatolij Sorokin um Unterstützung, der in Leipzig Angestellter eines Sonderkommandos ist, doch vor zwölf Jahren als Angehöriger der Polizei-Spezialeinheit OMON aus Magnitogorsk in Russland floh. Seine junge Frau Galina kam damals unter mysteriösen Umständen ums Leben und er wollte seinen erst ein paar Wochen alten Sohn Fedor in Leipzig in Sicherheit wissen. Wegen der extrem bleihaltigen Luft, die das Erbgut vieler Eltern zerstört hat, wurde Fedor blind geboren und bewegt sich mit Hilfe einer erlernten Echoortung. Als nun Anatolij Sorokin die beiden Ermordeten sieht, erkennt er in Igor den besten Freund seines Sohnes Fedor.