„Eine Liebesgeschichte“ ist der Untertitel zu Max Urlachers Roman „Rückenwind“, in dem es um die Freundschaft zwischen Anton und Tobias geht, die seit ihren Kindertagen im Sommer 1978 unzertrennlich sind. Obwohl die beiden Freunde sehr unterschiedliche Charaktere sind, helfen sie sich über alle Härten des Lebens hinweg.
Der allein erziehende Vater von Tobias ist Ingenieur und hat kaum Zeit für seinen Sohn. Er hat deshalb eine Zugehfrau eingestellt, die tagsüber auf Tobias aufpassen soll. Doch der verbringt seine Zeit lieber bei Anton, der im Haus seiner Großeltern lebt. Denn während sein Vater auf Baustellen in der ganzen Welt unterwegs ist, arbeitet seine Mutter für eine Organisation in Genf. Und so ist es Opa Fitz, der die beiden Jungen zum Fußballtraining begleitet, mit ihnen heimlich nach dem Kino zu Burger King geht und ihnen in allen Lebenslagen zur Seite steht.
Kelebek ist eine 15-jährige deutsche Türkin, die eine unbeschwerte Kindheit in einer deutschen Kleinstadt verlebt hat. Sie liebt die Blaue Moschee und die Urlaube, die sie mit ihrer Familie am Schwarzen Meer in der Türkei verbringt. Doch seit dem Sommer, als sie ihre erste Regel bekommen hat, muss sie ein Kopftuch tragen, das sie beschützen soll. Ana ist ihre beste Freundin, mit der sie viel Zeit verbringt. Aber wenn Ana und ihre Freundinnen in die Disco gehen, dann kann Kelebek nicht mit ihnen gehen, denn das würden ihre Eltern nicht erlauben. Ana kann das nicht verstehen, da sie Sercan, den Bruder ihrer Freundin, schon oft in der Disco gesehen hat.
Henk Voss will mit seinem ehemaligen Partner Kittel einen Neuanfang wagen und sie gründen eine neue Detektei in Münster, in einer schicken Büroetage direkt am Kreativkai. Während Kittel in Emsdetten eine Fortbildung besucht, erhält Voss von Antje Nebel, einer Mitarbeiterin von Münster Marketing, einen Auftrag. Er soll den verschwundenen Jens Defries finden, der bei den bevorstehenden Reformationsspielen Jan van Leiden darstellen soll. Doch bevor er sich auf die Suche machen kann, muss er Kittels Fall übernehmen.
Paul ist Anfang 40 und soll der neue Vorstandsvorsitzende eines Verlags werden. Doch vorher möchten ihn die Besitzer, die Familie von Beuten, kennen lernen und haben ihn auf ihren Feriensitz nach Mallorca eingeladen. Bereits auf dem Flug lernt er eine der Enkelinnen, die Modefotografin Audrey kennen, mit deren Schwester Iris er kurz vor ihrer Hochzeit mit Timothy eine Affäre hatte.
Gesa Petersen hat ihr Abitur schon fast bestanden, es fehlt nur noch eine mündliche Prüfung, doch kann sie sich auch nicht entscheiden, ob sie Nördrum für immer verlassen möchte. Auf der kleinen Nordsee-Insel betreibt ihre Mutter die Ferienpension „Möwennest“, während ihr Vater als gefragter Orchestermusiker viel auf Reisen ist. Oma Insa ist in der gesamten Republik als die „Wattfee“ bekannt. Mit kinderlosen Paaren macht sie spezielle Wattwanderungen, die der Fruchtbarkeit dienen sollen. Gesa hilft ihrer Mutter in der Pension, so gut sie kann, und ihr Bruder Wilko kümmert sich um den Surfbrettverleih am Strand. Ihre Tante Nele ist die einzige Ärztin auf der Insel und Onkel Onno, der mit einem Beerdigungsinstitut auf dem Festland pleite gegangen ist, sucht mit einem Metalldetektor die Insel nach dem Schatz eines berüchtigten Inselpiraten ab, während der alte Pitt, der schon fast zur Familie gehört, den Urlaubern freundlich zuwinkt und dafür Trinkgelder erhält.