Wer Glück hat, stirbt als Erster!
Brandon hat zehn Jugendfreunde aus seiner Highschoolzeit in einen Bungalow auf einem Felsplateau, hoch oben über den Wäldern von New Jericho, zu einer Halloween Revival Party eingeladen. Es soll eine Reise in das Jahr 1986 werden, in dem sie sich vor über dreißig Jahren am 31. Oktober zu Halloween das letzte Mal getroffen haben. Die ehemaligen Mitschüler sind in ihren Kostümen angereist und freuen sich auf ein Wiedersehen. Bereitwillig überlassen sie den Hausangestellten im Pförtnerhaus ihre Handys, die sie zur Aufbewahrung in einen Safe packen. Oben im Bergbungalow angekommen, warten sie in einer mächtigen Halle auf ihren Gastgeber, der kurze Zeit später auf der Galerie an der Längsseite des Hauses erscheint, um die Anwesenden, wie damals in den Achtzigern, mit einer Showeinlage zu begrüßen. Mit einem Seil ergreift er den riesigen Kronleuchter in der Mitte der Halle und schwingt bei ohrenbetäubender Musik mit Flammeneffekten über ihre Köpfe hinweg. Langsam schwebt er mit dem Leuchter zum Boden und wird im gleichen Augenblick von einem schweren Kasten erschlagen, der aus der Decke bricht.
Der Leiter der neu gegründeten Neunten Berliner Mordkommission für außergewöhnliche Fälle, Jerusalem Schmitt, kurz Jay genannt, wird von seinem Stellvertreter Marcel telefonisch über einen Mord informiert. Beide fahren daraufhin zur Seniorenresidenz Gregorhof, in der eine Bewohnerin erstickt aufgefunden wurde. Lediglich die im Zimmer hinterlassenen Zeilen alter Volkslieder deuten darauf hin, dass ein Mörder den Ermittlern eine Botschaft hinterlassen wollte. Obwohl Jay und seine Kollegen fieberhaft an der Entschlüsselung der Liederverse arbeiten, die ihnen immer neue Rätsel aufgeben, und natürlich auch sämtliche Hausbewohner befragen, kann sich Jay nur schwer auf den Fall konzentrieren.
Detective Sergeant Kate Linville vom Scotland Yard muss sich um das Haus ihres verstorbenen Vaters im nordenglischen Scalby kümmern und mietet deshalb ein Zimmer bei dem Ehepaar Deborah und Jason Goldsby. Als Deborah mit ihrer vierzehnjährigen Tochter Amelie zum Einkaufen fährt und nur eine knappe halbe Stunde im Supermarkt verbringt, ist Amelie bei ihrer Rückkehr spurlos verschwunden. Deborah und Jason bitten Kate, mit ihnen zur Polizei zu gehen. Dort trifft Kate auf Detective Chief Inspector Caleb Hale, den sie von einem früheren Fall kennt.
Während einer Taufe stürmt ein Mann auf die promovierte Rechtsmedizinerin Sofie Rosenhuth zu und berichtet von einer aufgefundenen Leiche. Wie sich herausstellt, handelt es sich dabei um den bereits vorbestraften Franz Auerbach, dem ein Stich mitten ins Herz das Leben kostete. Dr. Elke Falk und ihr Obduktionsgehilfe Stefan Moosbichler, auch Spike genannt, können keine vom Mörder hinterlassenen DNA-Spuren sicherstellen. Dafür finden Hauptkommissar Joe Lederer von der Mordkommission München und seine frühere, von ihm geschiedene Frau Sofie in der Wohnung des Opfers Heiligenfiguren sowie drei Glasgefäße mit je einem Totenkopf samt einer Inschrift. Zufällig kennt Sofie die darauf genannte Person R. König, da sie mit ihrer gläubigen Tante Vroni schon bei dem Trödler war. Mit seinem Kollegen Mick Lorenz fährt Joe zu ihm und hofft auf weitere Hinweise.
Im Nachkriegsalltag des Jahres 1920 wird Wien von bitterer Armut und politischen Unruhen geprägt. Während die Kriminalbeamten der Abteilung „Leib und Leben“ den spektakulären Mord an dem allseits beliebten Stadtrat Richard Fürst untersuchen, müssen der kriegsversehrte Inspektor August Emmerich, der von seinen Kollegen als Krüppel belächelt wird, und sein Assistent Ferdinand Winter, der seit einem schweren Unfall den linken Arm nicht mehr belasten darf, langweilige Schreibarbeiten erledigen. Nachdem Emmerich und sein Assistent für ihren Vorgesetzten Oberinspektor Gonska einen abstrusen Fall, in dem angeblich die Dreharbeiten zu einem neuen Film mit einem Fluch belegt wurden, zu dessen Zufriedenheit erledigt haben, erlaubt er ihnen im Fall Richard Fürst verdeckte Ermittlungen anzustellen, obwohl die Kollegen inzwischen einen Tatverdächtigen verhaftet haben. Emmerich ist sicher, dass der Kriegsveteran Josef Navratil nicht der Mörder des Stadtrats sein kann, doch ihm bleiben nur zweiundsiebzig Stunden Zeit, den Mordfall aufzuklären.
Kaiserin Anna von Österreich-Tirol hat im Jahr 1617 den Bau der Kapuzinergruft in Wien, Grabstätte von 138 Habsburgern, testamentarisch angeordnet. An diesen Ort eilt die Journalistin Sarah Pauli vom „Wiener Boten“ in dem Kriminalroman von Beate Maxian, nachdem sie in ihrem Büro die Nachricht der Landespolizeidirektion gelesen hat. Es heißt, dass sich eine Kassiererin in der Gewalt eines oder mehrerer Geiselnehmer befindet, Anwohner und Hotelgäste evakuiert wurden und die Innenstadt weiträumig gemieden werden sollte. Mit ihrem Kollegen Simon beobachtet Sarah, wie das Sondereinsatzkommando Cobra die Gruft stürmt und schnell sickert durch, dass drei Menschen den „Tod in der Kaisergruft“ gefunden haben. Sarah kann die frei gelassene Kassiererin Maja Petrovic für ein Gespräch gewinnen, die mitansehen musste, wie der Täter zwei Menschen und im Anschluss sich selbst erschossen hat. Da Sarah ihr eine Praktikumsstelle in Aussicht gestellt hat, darf sie die Informationen für eine exklusive Story verwenden, was ihr Bewunderung bei den Kollegen einbringt.
Ina Maurer macht mit ihrem Ehemann und den beiden Kindern in St. Peter-Ording Urlaub. Plötzlich sieht sie den Mann, der vor fast zwanzig Jahren ihre erst sechzehn Jahre alte Schwester Nelly umgebracht hat. Sie verfolgt den Mann, doch verliert sie seine Spur und geht daraufhin zur Polizei. Kriminalhauptkommissar Theo Krumme kann mit Hilfe seiner Kollegen Holger Mannsen und Patrizia Reichel sowie der Auswertung von Überwachungskameras die Identität des Mannes feststellen. Die Beamten statten ihm einen Besuch ab und stellen erstaunt fest, dass es sich bei dem Gesuchten um einen von allen Gemeindemitgliedern respektierten Pastor handelt. Auch Krummes Vorgesetzter kennt den Pastor und glaubt an seine Unschuld. Doch Ina besteht darauf, dass er der Mörder ihrer Schwester ist, den sie an seiner Narbe auf der Stirn erkannt haben will. Auf der anderen Seite sagt Inas Ehemann, dass sie sich in den vergangenen Jahren schon mehrmals sicher war und es sogar Verleumdungsklagen der zu Unrecht Beschuldigten gegeben hat. Während die DNA-Probe noch ausgewertet werden muss, besucht Krumme einen Kollegen, der seinerzeit die Ermittlungen an dem Mord an Nelly leitete.
Am Strand von Espiguette werden zwei angeschossene und blutüberströmte Jugendliche, sowie eine Frau mit einer Kopfverletzung aufgefunden. Außer einer Waffe finden Officier Bernadette Lascallet und ihr Kollege Thibaut Daubry einen Ehering mit einer Gravur. Wie sich herausstellt, handelt es sich bei den Jugendlichen um Sophie und ihren Freund Yann, den Capitaine Émile Foncelle von der Police Nationale in Montpellier als den Sohn des Chefs Directeur Jacques Labachard identifiziert. Die beiden jungen Leuten sind vorerst nicht vernehmungsfähig, denn Yann kämpft um sein Leben und Sophie liegt im Koma. Als die Frau im Krankenhaus erwacht, kann sie sich an nichts erinnern und weiß weder ihren Namen, noch ihre Herkunft. Leider meldet sich auch niemand, der sie kennt, nachdem ein Foto von ihr veröffentlicht wurde.
Oberkommissarin Helene Christ von der Kriminalpolizei Flensburg wird von ihrem Kollegen Nuri Önal ein Leichenfund in der Feldmark bei Estoft gemeldet. Als beide am Fundort eintreffen, erfahren sie vom Dorfpolizist Mommsen, dass es sich bei dem Toten um den bei allen Dorfbewohnern unbeliebten Bauern und Jäger Enno Brodersen handelt. Der Gerichtsmediziner stellt fest, dass dieser bereits vor drei Tagen mit einem Schuss in die Brust getötet wurde, was auch den von ihm ausgehenden starken Geruch und die „Blutmöwen“ erklärt, die sich bereits über die Leiche hergemacht haben. Die weiteren Ermittlungen ergeben, dass es sich bei der Tatwaffe um das Gewehr von Enno Brodersen handelt, das neben ihm gefunden wurde. Wie Kay Nissen von der Spurensicherung feststellt, wurden Latexhandschuhe beim Abfeuern der Waffe benutzt, weshalb die Ermittler einen Unfall ausschließen und von Mord ausgehen.
Junggeselle Fellinger bekommt in seiner Eigenschaft als Hygienekontrolleur eines Tages einen anonymen Anruf: Beim Chinesen Peking würde etwas mit einer schwarzen Soße nicht stimmen. Fellinger stattet dem Peking einen Besuch ab und nimmt eine Probe der Soße. Bei der Gelegenheit schaut er in den Kühlraum und entdeckt zu seinem Entsetzen einen am Haken hängenden Hund. Sein kriminalistischer Spürsinn ist geweckt und er fährt zu Helga Poschinger, weil er vermutet, dass sie die Besitzerin des toten Tieres ist. Als er die Frau nicht antrifft und in ihrem Garten überfallen wird, ruft er die Polizei.