Babyleicht erklärt: Physik von Judith und Marcus Weber

Babyleicht erklärt: PhysikVon Natur aus sind kleine Kinder wissbegierig und fragen ihren Eltern nicht selten „Löcher“ in den Bauch. Erst, wenn sie zur Schule kommen und Lernen für viele von ihnen zu einer Pflichtübung wird, verlieren sie das Interesse und die Lust daran. Judith und Marcus Weber haben sich mit dem Kinderbuch Babyleicht erklärt: Physik* die Neugier der Kleinen zu Nutze gemacht. Sie geben darin Antworten auf Fragen, die vielleicht nur im Unterbewusstsein von Kindern schlummern und wenn sie, wie mit den erklärenden Texten der Autoren, auf die Sachverhalte gestoßen werden, sollte es sie zum Nachdenken anregen.

Die zwei Protagonisten sind der Affe Toffi und seine Freundin Meg, ein Koala-Weibchen, das etwas älter als Toffi ist und besonders viel über physikalische Zusammenhänge weiß.

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Elmar feiert Weihnachten von David McKee

Elmar feiert WeihnachtenOb zu Hause, im Kindergarten oder im Förderunterricht in der Schule, kaum ein Kind kennt nicht den bunten Elefanten Elmar von David McKee, der diese liebenswerte Figur kreiert hat. Die Kinder kennen mittlerweile die Freunde von Elmar, haben mit ihm Musik gemacht und eine Menge Abenteuer erlebt. In dem Bilderbuch Elmar feiert Weihnachten* wird Elmar von dem Elch daran erinnert, dass heute Nacht der Weihnachtselefant kommt, den die Kleinen vielleicht sogar einmal selbst sehen können, wenn sie ihn nicht stören. Mit den Elefantenkindern trägt Elmar zunächst einen Weihnachtsbaum nach Hause und verspricht ihnen unter der Voraussetzung, dass sie „keinen Mucks“ machen, für die Nacht eine große Überraschung.

Gemeinsam wird der Baum geschmückt und die Geschenke werden daruntergelegt, die der Weihnachtselefant abholen und in der Welt verteilen soll. Endlich ist es so weit: Elmar lädt die Geschenke auf den Schlitten und die kleinen Elefanten beobachten alles aus ihrem Versteck. Natürlich sollen auch sie nicht leer ausgehen, und so legt Elmar neben jeden schlafenden kleinen Elefanten ein zurückgelegtes Geschenk vom Weihnachtselefant.

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Das Biedermeier-Spielzeughaus von Therese und Hubert Siegmund

Das Biedermeier-SpielzeughausEin ganz ungewöhnliches Werk haben Therese und Hubert Siegmund mit dem Bilderbuch Das Biedermeier-Spielzeughaus* geschaffen. Bilderbücher, die ohne Text auskommen, sind zwar nichts Besonderes und es gibt sie in Hülle und Fülle, womit gerade die Kleinsten einen ersten Zugang zu einem Buch überhaupt gewinnen. Was aber dieses Werk von allen anderen unterscheidet ist, dass es sich zu einer Wohnstube aufklappen lässt, die typisch für die Wohnsituation der Jahre um 1840 ist und als Biedermeier bezeichnet wird.

Anstelle der Möglichkeit zum Blättern zeigt sich in dem großformatigen Buch nach dem Aufklappen mittig die Front eines Spielwarengeschäftes von Julius Siegmund, zur rechten im Erdgeschoss ein Kinderzimmer und darüber eine Küche, deren drei Seiten von vorne betrachtet werden können, während die eine Seite der „Wand“, je nach Betrachtungswinkel, die Fensterfront von außen gesehen darstellt, an die sich ein Garten anschließt.

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Die Sommergäste – Eine charmante Bilderbuchgeschichte über unerwartete Gesellschaft

Buchcover des Kinderbuchs Die Sommergäste

Ein ungewöhnlicher Sommerbeginn

Ein allein lebender Mann wird zu Sommerbeginn durch laute Rufe geweckt. Als er die Ursache entdeckt – drei laut schnatternde Gänse – ahnt er bereits, dass es mit der morgendlichen Ruhe vorbei ist. Sämtliche Versuche, die Gänse zu verscheuchen, misslingen. Schließlich bleibt ihm nichts anderes übrig, als ihre Anwesenheit den Sommer über zu dulden.

Früher als sonst hält der Herbst Einzug, doch die Gänse brechen immer noch nicht auf. Offensichtlich ist ihnen nicht klar, dass sie bei ihm nicht überwintern können. Aber wie soll er ihnen das begreiflich machen?

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Nie mehr Oma-Lina-Tag? von Hermien Stellmacher

Nie mehr Oma-Lina-TagWie kann einem Kind eine Ewigkeit erklärt werden, wenn es sich schon nichts unter einer Stunde, einem Tag oder gar einem Monat vorstellen kann? Genau darum geht es aber, wenn jemand verstorben ist, denn dieser Abschied ist endgültig, für immer. Welche Worte können einem Kind begreiflich machen, dass es einen geliebten Menschen nie mehr sehen kann? Hermien Stellmacher nimmt Eltern und Erziehern mit ihrer Bilderbuchgeschichte Nie mehr Oma-Lina-Tag?* diese Last von den Schultern, indem sie schon für die Kleinsten eine tröstende Geschichte geschrieben hat:

Jeden Mittwoch wird Jasper von seiner Nachbarin, die für ihn Oma Lina ist, von der Schule abgeholt und gemeinsam backen sie Pfannkuchen. Deshalb ist der Mittwoch auch Jaspers Lieblingstag. Doch eines Tages holt ihn seine Mutter von der Schule ab, weil Oma Lina am Nachmittag ins Krankenhaus muss.

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Wir sind füreinander da von Louise Spilsbury

Wir sind füreinander daPädagogisch ist es sinnvoll, wenn schon den Kleinsten Grenzen aufgezeigt werden, denn nur so kann ihnen bewusst werden, dass sie von ihren Eltern geliebt werden. Lässt man ihnen alles durchgehen, entwickelt sich das Gefühl, dem anderen egal, nicht wichtig genug zu sein. Grenzen müssen gesteckt werden, doch sie müssen genau definiert werden, dürfen nicht „schwammig“ sein. Das Kind muss wissen, was es darf und was nicht. Und genau dafür gibt es Regeln, die das Sachbilderbuch Wir sind füreinander da* von Louise Spilsbury zu Beginn erklärt. Am Beispiel eines neuen Spieles wird erläutert, wie wichtig Regeln sind, und auch zu Hause, in der Familie, in der Schule oder im Schwimmbad geht es nicht ohne Regeln, wobei nicht überall dieselben gelten.

Nachdem den Kindern die unterschiedlichsten Regeln vor Augen geführt wurden, werden sie im Weiteren mit den Konsequenzen vertraut gemacht, wenn Regeln gebrochen werden. Sie erfahren, dass Regeln nicht nur für Kinder, sondern ebenso für Erwachsene gelten, beispielsweise im Straßenverkehr, und dass auch ihnen bei Nichtbefolgung empfindliche Strafen drohen.

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Ich bin still von David Ouimet

Von einem Mädchen, das seine Stimme findet

Ich bin stillEs gibt Menschen, die sich lieber zurückziehen und still verhalten. Für ihre Mitmenschen gelten sie als schüchtern oder introvertiert. Nur selten kommen sie aus sich heraus und erheben ihre Stimme. Genau so ergeht es einem kleinen Mädchen in dem Bilderbuch Ich bin still* von David Ouimet. Es ist manchmal still, weil es sowieso niemand versteht, wenn es spricht. Aus der Kleinen spricht Verzweiflung, weil sie nicht weiß, wie sie sein soll. Sie hört auch nicht immer zu, wenn andere etwas sagen, weil ihre Gedanken leicht abgelenkt werden und abschweifen. Am liebsten möchte sie davonfliegen.

Erst der Griff zu einem Buch und dem Besuch einer riesigen Bibliothek gibt ihr das Gefühl, auch irgendwie dazuzugehören. Beim Lesen schöpft sie neuen Mut und stellt fest, dass sie gar nicht so viel anders ist wie die anderen und auch gar nicht so klein, wie sie immer meinte. Endlich blickt sie voller Pläne in die Zukunft und will ganze Städte erbauen, in denen es nicht still sein wird, auch wenn sie es jetzt noch manchmal ist.

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Die Savannenkicker von Regi Widmer

Die SavannenkickerIn der Savanne, dem Übergang vom tropischen Regenwald zu einer Wüste, fragt der Löwe unter einem Affenbrotbaum, wer mit ihm Fußball spielen möchte. Wie zu erwarten, sind „Die Savannenkicker“, bestehend aus Antilope, Gepardin, Giraffe, Hyäne, Warzenschwein, Zebra, Nashorn, Erdmännchen und Gnu sofort begeistert. Alle machen sich auf den Weg zum Fußballplatz. Der Löwe, der ins Tor geht und davon überzeugt ist, dass er keinen Ball ins Netz gehen lässt, erhält sofort einen Dämpfer, als das Warzenschwein richtig zielt.

Widerwillig spielt der Löwe weiter. Als die Giraffe zum Kopfball ansetzt, muss die Hyäne darüber lachen. Übermütig hält sie sich am Hals der Giraffe fest. Für den Löwe ist das ein klares Foul, weil es gegen die Regeln verstößt.

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Das große, bunte Buch von Krokodil und Giraffe von Daniela Kulot

Das große, bunte Buch von Krokodil und GiraffeDer Sammelband „Das große, bunte Buch von Krokodil und Giraffe“ von Daniela Kulot vereinigt vier Bilderbücher, die aufeinander aufbauen. In „Ein kleines Krokodil mit ziemlich viel Gefühl“ hat sich das Krokodil verliebt. Nur leider in eine viel größere Giraffe, die ihn immerzu übersieht. So ersinnt das Krokodil allerhand Ideen, um die Aufmerksamkeit seiner Angebeteten zu erregen. Leider ist das Krokodil vom Pech verfolgt, bis ein Unglück die beiden doch noch zusammenführt.

In der Fortsetzung „Das kleine Krokodil und die große Liebe“ möchte das Paar zusammenziehen. Zunächst ziehen sie in das kleine Häuschen des Krokodils, was natürlich für die Giraffe viel zu klein ist. So ziehen sie in das Haus der Giraffe um, doch reicht das Krokodil nicht einmal an den viel zu großen Tisch. Schließlich entwerfen und bauen sie ihr eigenes Haus, nämlich ein Schwimmbecken.

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Das große Buch der großen Maschinen von Minna Lacey

Das große Buch der großen MaschinenFrüh übt sich, was ein Meister werden will! Dieses Sprichwort hat bis heute von seiner Aktualität nichts eingebüßt. In einem speziell für Kinder herausgegebenen Buch macht der Usborne Verlag sie quasi von Kindesbeinen an mit Funktionsweisen und technischen Zusammenhängen vertraut. „Das große Buch der großen Maschinen“ richtet sich an Kindergartenkinder ab drei Jahre und weckt mit zunehmendem Verständnis ihre Neugier. Die vielen Erläuterungen bieten auch noch Vierzehnjährigen interessante Details und es gibt für kaum ein Buch eine so breit gestreute Altersempfehlung eines Verlages.

Das im Großformat erhältliche Buch präsentiert auf großzügigen, farblichen und detailgetreuen Illustrationen von Gabriele Antonini eine Vielzahl von Maschinen. Exakte Bezeichnungen der einzelnen Maschinenteile weisen mit Pfeilen auf die entsprechenden Bauteile und Ergänzungen erklären ihre Funktionsweise. Die von Minna Lacey stammenden Texte können kleinen Kindern vorgelesen werden, bis sie selbst in der Lage sind, die Texte zu lesen.

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