Der Feinripp Macho von Hans Umschaden

Der Feinripp MachoAls eine Ergänzung seiner ersten musikalischen Veröffentlichung und als „erweiterte Mitschrift“ seines Live-Programms sieht UMBO Hans Umschaden sein Buch „Der Feinripp Macho“, wie das Nachrichtenportal Rhein-Neckar, zu berichten weiß. Der in Los Angeles studierte Musiker stellt darin ausgesuchte Songtexte der letzten Jahre in deutscher und englischer Sprache vor, wobei er jeweils die Entstehungsgeschichte voranstellt. Unausweichlich gibt der in einem österreichischen Dorf in Kärnten geborene, jedoch in Deutschland lebende Künstler dabei Autobiografisches zum Besten.

Hans Umschaden berichtet von ersten Lebenserfahrungen zum Weihnachtsfest als Kind, von denkwürdigen, sein Leben verändernden Tagen, wie auch dem Ausgang einer Grillparty, als der in sexueller Hinsicht noch völlig unerfahrene Sechzehnjährige seine Briefmarkensammlung präsentiert.

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Wir Kinder der 60er & 70er Jahre – Aufgewachsen in Gelsenkirchen von Margit Kruse

Wir Kinder der 60er & 70er Jahre - Aufgewachsen in GelsenkirchenEs sind die Nachkriegsjahre, die uns den wirtschaftlichen Aufschwung gebracht haben und vielfach als Wirtschaftswunder bezeichnet werden. In dieser Zeit ist auch Margit Kruse groß geworden und hat ihre Erinnerungen in dem Buch „Wir Kinder der 60er & 70er Jahre – Aufgewachsen in Gelsenkirchen“ festgehalten. Sie schreibt von der Wohnsituation in der ehemaligen Bergarbeiterstadt, in der extra für die unter Tage Beschäftigten Zechensiedlungen erbaut wurden. Familienausflüge führten in die nahe Umgebung, nach Schloss Berge, an den Kanal oder in den Zoo. Was zu Weihnachten auf den Wunschzetteln der Kinder stand, weiß sie noch genauso wie die Dinge, die in eine Schultüte gehörten.

Die Autorin erinnert sich an den ersten Kinobesuch, die erste Tanzveranstaltung und erste Küsse, wobei durch Flaschendrehen ausgelost wurde, wer wen küssen darf oder muss! Die Jugendlichen griffen zur ersten Zigarette, fieberten dem ersten Moped oder später Auto entgegen, fuhren zum ersten Mal alleine in den Urlaub und durften mit 18 Jahren endlich zur Wahlurne. Sie weiß von Freibadbesuchen zu berichten und von einem Autokino, das es nur in wenigen Städten gab.

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Mascha, du darfst sterben von Antje May

Wenn der Tod Erlösung ist!

Mascha, du darfst sterbenEs kann jeden von uns treffen: Durch einen Arbeitsunfall, einen unglücklichen Sturz oder einen Verkehrsunfall kann das Gehirn so stark in Mitleidenschaft gezogen werden, dass es irreparable Schäden davonträgt. Wer im Wachkoma liegt, kann keine Entscheidungen mehr treffen. Das kann man nur, so lange man noch gesund und im Besitz der geistigen Kräfte ist. Ob man unter Umständen jahrelang nur an Maschinen angeschlossen lediglich am Leben erhalten werden möchte oder nicht, sollten nicht nur ältere Menschen, die sich schon mit ihrem Tod auseinandergesetzt haben, sondern gerade auch junge Leute in einer Patientenverfügung schriftlich fixieren. Entsprechende Muster gibt es beispielsweise in Mappen wie Vorsorge für den Notfall von Dr. Ludwig Kroiß und Brüne Soltau, wodurch den Angehörigen ein Schicksal, wie es Antje May widerfahren ist, erspart bleibt.

Antje May ist alleinerziehende Mutter ihres neunzehnjährigen Sohnes Raphael und ihrer Tochter Mascha. Über die Karnevalstage will die Siebzehnjährige zu ihrer Freundin fahren. Auf dem Weg zur Bushaltestelle, die direkt vor ihrer Haustür liegt, wird sie im Februar 2009 von einem Auto angefahren. In der Neurochirurgie diagnostiziert man ein schweres Schädel-Hirn-Trauma.

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Ich dreh gleich durch! von Anna Maria Sanders

Tagebuch eines ADHS-Kindes und seiner genervten Leidensgenossen!

Ich dreh gleich durch!Eltern, deren Kinder an ADHS leiden, einer Aufmerksamkeitsdefizit- /Hyperaktivitätsstörung, die durchaus auch noch Erwachsene betreffen kann, haben es nicht leicht und sind nicht zu beneiden. Die Betroffenen selbst leiden unter der bei ihnen gestörten Weiterleitung von Signalen zwischen den Nervenzellen. Anna Maria Sanders, bei deren Sohn ADHS diagnostiziert wurde, ist es ein Anliegen, mit einigen diesbezüglichen Vorurteilen aufzuräumen und hat deshalb das Sachbuch „Ich dreh gleich durch!“ geschrieben. Zunächst nennt sie Zahlen und Fakten zu diesem häufigsten kinderpsychiatrischen Krankheitsbild, bei dem die Ärzte zunehmend Medikamente verordnen. Sie geht auf die Ursachen nach dem aktuellen wissenschaftlichen Stand ein, bevor sie eine imaginäre Familie mit einem an ADHS erkrankten Kind in Form von Tagebucheinträgen zu Wort kommen lässt:

Der elfeinhalbjährige Max Bergmann besucht die erste Klasse eines Gymnasiums und schreibt in sein Tagebuch, das er am 1. Weihnachtstag 2014 bekommen hat, wie ungerecht er sich häufig behandelt fühlt. Als er mit seinen Eltern und seinem Bruder in den Skiurlaub fährt, kommt es am Skilift zu allerhand Pannen.

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Der Zauber meines viel zu kurzen Lebens von Kate Gross

Der Zauber meines viel zu kurzen LebensKate Gross, die mit nur sechsunddreißig Jahren an Darmkrebs verstarb, hat im Angesicht des bevorstehenden Todes ihre Autobiografie „Der Zauber meines viel zu kurzen Lebens“ geschrieben. Nach eigenen Angaben ist sie in Dubai am Persischen Golf aufgewachsen und viel in der Welt herumgekommen. Während ihrer Schul- und Studienzeit leidet sie zwar unter Verdauungsproblemen, doch misst sie ihnen keine große Bedeutung bei. Im Jahr 2004 lernt sie ihren späteren Ehemann Billy kennen und zieht zu ihm nach Cambridge. Kate Gross ist Mitte dreißig, beruflich als Vertraute von Premierminister Tony Blair auf der Erfolgsleiter oben angekommen und freut sich mit ihrem Mann über die Geburt ihrer Zwillinge. Das Paar verbringt mit den beiden Jungen eine kurze, aber glückliche Zeit.

Als sie plötzlich unter Übelkeit leidet, dem ein lang anhaltendes Erbrechen folgt, geht Kate Gross im Oktober 2012 ins Krankenhaus, direkt im Anschluss nach einem langen Flug. Dort diagnostizieren die Ärzte einen Tumor, der bereits ihr Lymphsystem passiert und Metastasen in der Leber ausgebildet hat, was eine sofortige Operation erforderlich macht.

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Karneval am Titicacasee von Ulrich Brinkhoff

Karneval am TiticacaseeUlrich Brinkhoff, der in den Jahren von 1963 bis 1971 als Botschafter für das Auswärtige Amt Bonn tätig war, stellt mit seinem Reisebericht „Karneval am Titicacasee“ den letzten Teil seiner Trilogie vor. Mit seiner Frau SooRyun mietet er in Bolivien einen Bungalow, wo sich das Paar Katzen, Hühner und Lamas hält. Sein Auto muss er wegen des geringen Sauerstoffanteils in der Luft mit einem speziellen Vergaser ausstatten lassen, denn auch Flugzeuge können nur mit besonderen Triebwerken die hoch gelegene Stadt La Paz anfliegen. Immer wieder berichtet er von durch Erdrutsche versperrten Straßen, und häufig fährt das Paar mit dem Auto auf den Chacaltaya bis zum Plateau auf 5202 Metern, was sonst nirgendwo auf der Welt möglich wäre. Wie der Autor zu berichten weiß, war der Berg im Gegensatz zu heute damals noch von einem Gletscher überzogen.

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Das Unvorstellbare wagen von Wolfgang Kulow

Mein Leben als Extremsportler!

Das Unvorstellbare wagen„Das geht nicht!“, ist ein Ausspruch, den Wolfgang Kulow noch nie gelten ließ, denn er wollte in seinem Leben stets „Das Unvorstellbare wagen“. In seiner Autobiografie, die er in Zusammenarbeit mit Iris Hadbawnik geschrieben hat, bekennt der an der Ostsee aufgewachsene Extremsportler freimütig, dass er sich immer nur wirklich frei im Wasser, in der Wüste oder in den Armen einer schönen Frau gefühlt hat. Schon als junger Mann sucht er die Herausforderung und übernimmt nach Feierabend gefährliche Arbeiten am Rumpf der Fischerboote.

Obwohl er seine junge Frau und sein Kind dadurch vernachlässigt, beginnt er mit dem Training für einen Triathlon, dem diverse Ultra-Triathlons folgen. Er nimmt am Race Across America teil, bei dem zunächst 4800 km mit dem Rad und anschließend 420 km laufend zurückgelegt werden müssen. Ob dabei nun fünfzigtausend Höhenmeter, oder wegen dauernd veränderter Streckenverläufe „nur“ vierzigtausend bewältigt werden müssen, dürfte wohl kaum noch eine Rolle spielen, da die Anforderungen ohnehin enorm sind.

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Becoming Steve Jobs von Brent Schlender und Rick Tetzeli

Vom Abenteurer zum Visionär!

Becoming Steve JobsDie beiden Journalisten Brent Schlender und Rick Tetzeli arbeiten seit ihrer gemeinsamen Zeit bei dem Magazin Fortune schon seit vielen Jahren zusammen. Für ihre Biografie Becoming Steve Jobs* haben sie drei Jahre lang recherchiert und zahlreiche Freunde und Weggefährten des Mitbegründers von Apple interviewt, um ein tieferes Verständnis für die Persönlichkeit hinter der Legende Steve Jobs zu vermitteln. Nach ihrer Ansicht wird in den zahlreichen, bisher veröffentlichten Biografien ein falsches Bild gezeichnet, das bereits in den achtziger Jahren immer wieder in der selben Weise verbreitet wurde.

Fast fünfundzwanzig Jahre lang hat Brent Schlender für seine Berichte im Wall Street Journal und im Magazin Fortune zahlreiche Gespräche mit Steve Jobs geführt. Im Prolog des Buches berichtet er über die erste Begegnung, die 1986 in der Zentrale von NeXT Computer in Palo Alto stattfand. Zu diesem Zeitpunkt war Jobs einunddreißig Jahre alt und bereits weltberühmt, er galt als Superstar der Hightech.

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Zwischen Terror und Frieden: Die bewegende Lebensgeschichte von Zak Ebrahim

Buchcover der Autobiografie Der Sohn des Terroristen

Herkunft und familiärer Hintergrund

Zak Ebrahim wurde 1983 in Pittsburgh im Bundesstaat Pennsylvania geboren. Er ist der Sohn eines ägyptischen Ingenieurs und einer amerikanischen Lehrerin, die zum Islam konvertierte. Sein Vater, El-Sayyid Nosair, verübte am 5. November 1990 ein Attentat auf den Rabbi Meir Kahane und war später aus dem Gefängnis heraus an der Planung des ersten Bombenanschlags auf das World Trade Center beteiligt. Die Autobiografie Der Sohn des Terroristen* entstand unter Mitwirkung des Journalisten Jeff Giles und basiert auf einem Vortrag, den Zak Ebrahim 2014 auf einer TED-Konferenz hielt.

Die Nacht des Attentats

Als Zak sieben Jahre alt ist, wird er um elf Uhr abends von seiner Mutter geweckt – angeblich habe es einen Unfall gegeben. In letzter Zeit bleibt sein Vater oft bis spät in die Nacht in der Moschee in Jersey City.

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Vom Bauernlümmel aus dem tiefsten Hochsauerland zum Millionär und zurück! von Paul Büchel

Vom Bauernlümmel aus dem tiefsten Hochsauerland zum Millionär und zurück!Im Alter von sechsundachtzig Jahren schreibt der 1925 in Fredeburg, Hochsauerland, geborene Paul Büchel in nur dreißig Stunden seine Autobiographie Vom Bauernlümmel aus dem tiefsten Hochsauerland zum Millionär und zurück!*, wobei er, wie es ihm gerade einfällt, beliebige Zeitsprünge macht. Er stellt das Leben der zur damaligen Zeit zumeist kinderreichen Familien in Punkto Kleidung, Speisen sowie fehlendes Bad und Heizung vor, wobei seine Eltern wegen eines tödlichen Unfalls seines Vaters im Jahr 1936 nur sieben Kinder bekommen. Es ist von seiner Schulzeit, bei der noch Schläge an der Tagesordnung waren, die Rede, von Kinderlandverschickung, einer Lehre zum Industriekaufmann und den ertragenen Schikanen bei der Hitlerjugend und Luftwaffe, zu der er mit achtzehn Jahren eingezogen wird. Paul Büchel ist einer der Kamikazeflieger, leidet in der Kriegsgefangenschaft unter Krätze und schwimmt nach seiner Freilassung wegen der gesprengten Brücken täglich durch den Rhein. In Königswinter lernt er seine spätere, aus Gelsenkirchen-Schalke stammende Frau kennen, die er 1950 heiratet und mit der er drei Kinder bekommt.

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