Günner Mambrallek: So isset! von Volker Kosznitzki

Günner Mambrallek: So isset!In bestem Ruhrpott-Deutsch schreibt Volker Kosznitzki Geschichten über Günner Mambrallek, der sich als bekennender Gewerkschafter den Titel eines Dipl.-Cholerikers zugelegt hat. Obwohl Günner an seinem Wohnort die Innenstadt nicht gefällt, ist er stolz auf das „Berchbaumuseum“. Verheiratet ist er mit „Lissbett“, die ihm sogar Vorschriften macht, wie er zu pinkeln hat. Vergeblich sucht er in einem Biergarten bei ein paar „Pilskes“ Entspannung, zieht sich einen Bandscheibenschaden zu, als er gegen Wildtauben vorgehen will und kommt einem Zeitschriftenwerber bei einer Urkundenfälschung auf die Schliche. Günner versteht nicht, wieso die „Verschönerung“ eines Wahlplakats Sachbeschädigung sein soll, hält nur eine Abgeordnetendiät für eine wahre Diät, wird von einer früheren Schulkollegin über „Traumfänger“ aufgeklärt und sammelt Erfahrungen als Patient im Krankenhaus.

Volker Kosznitzki gibt in dem Buch „Günner Mambrallek: So isset!“ Ruhrpott-Geschichten zum Besten, von denen einige eher zum Heulen sind, als zum Lachen.

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Das schnelle Geld von Claudio Cantele

Das schnelle GeldDie Welt des Aktienmarktes bleibt auch für Experten unkalkulierbar und selbst sie können bei Spekulationen eine böse Überraschung erleben, die sie ein Vermögen kosten kann. Der Wirtschaftskrimi von Claudio Cantele handelt von einflussreichen Personen, die „Das schnelle Geld“ machen wollen.

Der frühere Banker Flavio Contarini trifft auf einer Beerdigung in Wien seinen alten Freund Vincent Sobieski, der die Beratungsfirma F&M überprüfen soll, die Risikopositionen über Zweckgesellschaften auf die Cayman Inseln auslagert. Wegen zu großer Risiken und Unsicherheiten kann er kein positives Urteil abgeben und so vertraut er Flavio Contarini an, dass er seitdem erpresst wird. Contarini ahnt zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass er von Tancredi Falconari und Violetta Moretti auf die gleiche Weise wie sein Freund erpresst werden soll, denn bei einer Briefübergabe wird er, wie zuvor Sobieski, unbemerkt fotografiert. Die Fotos könnten als Beweis für eine Bestechung ausgelegt werden und Contarini soll Einfluss auf das Urteil seines Freundes nehmen.

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Immer wieder das Meer von Nataša Dragnić

Immer wieder das MeerDer Roman „Immer wieder das Meer“ von Nataša Dragnić zeichnet die Lebenswege von drei Schwestern aus Piombiono in der Toscana nach. Die 18-jährige Roberta Alessi ist im Jahr 1984 mit Marcello verlobt, verliebt sich jedoch in Florenz in den aus Lucca stammenden Dichter Alessandro Lang. Die beiden führen eine Fernbeziehung und Alessandro meldet sich selten. Als er Roberta nach sechs Jahren immer noch nicht heiraten will, schneidet sie sich aus Enttäuschung selbst die langen Haare und beendet das Verlöbnis. Ihre um eineinhalb Jahre jüngere Schwester Lucia hat zwar mit ihren 22 Jahren Fabio als Freund, ist aber trotzdem sexuellen Abenteuern nicht abgeneigt. Immer, wenn Alessandro in Florenz ist, treffen sie sich, allerdings vorerst rein freundschaftlich, wobei sie ihm ihren wahren Namen verschweigt.

Im Jahr 1995 lebt und arbeitet Nannina, mit 19 Jahren die jüngste der drei Schwestern, in München und lernt Georg kennen, der allerdings verheiratet ist. Roberta hat nach ihrem Medizinstudium eine Stelle in den Vereinigten Staaten angenommen, da sie ein Verhältnis zwischen Alessandro und Lucia vermutet.

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Russische Freunde von Barbara Lutz

Russische FreundeUnter dem Stichwort „Geldwäsche“ erfährt man auf Wikipedia, dass die Zahl der ungelösten Fälle von nur 26 im Jahr 2004 auf 814 im Jahr 2011 gestiegen ist und dass nach einer Schätzung aus dem Jahr 1999 zwischen zwei und fünf Prozent des globalen Weltbruttoinlandsprodukts aus illegalen Quellen stammen sollen. Barbara Lutz hat sich in ihrem Kriminalroman „Russische Freunde“ den Machenschaften illegaler Finanzgeschäfte gewidmet.

In die Wohnung von Juri Salnikow, einem in Bern lebenden russischen Studenten, wird eingebrochen. Ilka Kovacs, die sich mit Aushilfsjobs über Wasser hält, wohnt genau unter ihm und entdeckt in einer Abstellkammer des Hausflurs einen Koffer von Juri. Sie nimmt einen sich darin befindlichen USB-Stick in düsterer Vorahnung an sich, da Juri verschwunden ist. Eine Woche später wird auch in ihre Wohnung eingebrochen, doch wird außer dem Koffer nichts entwendet.

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Voltaires Arschbacken von Johannes Witek

Voltaires ArschbackenDer Journalist Nikolaus Peternella soll im Auftrag seines Verlages den Schriftsteller Wolfgang Maria Peter interviewen. Er verabschiedet sich von seiner Lebensgefährtin und seiner Nemesis, dem Hautarzt Dr. Eigenstuhler, und reist mit dem Zug nach Bad S. Von der Idylle der Berge und Seen ist er angetan und hat im Haus Seeblick ein Zimmer.

Peternella besucht den Schriftsteller auf Mariaplan, doch das Interview verläuft nicht wie erwartet. Im Frühstücksraum der Pension trifft Peternella auf seinen alten Studienkollegen, der ebenfalls eine Reportage schreiben soll. Zufällig wohnt sein Interviewpartner Alois Prrhrrwcz, ein berühmter Bildhauer und Nazikommunist, auch auf Mariaplan. Bei einem weiteren Treffen mit dem Schriftsteller Peter erfährt Peternella, dass dieser seinen Nachbarn nicht ausstehen kann und Peter überredet Peternella, auf die Blumenbeete des verfeindeten Nachbarn Prrhrrwcz Kuhmist zu verteilen.

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Nochmal tanzen von Maja Peter

Nochmal tanzenDie ehemalige Turniertänzerin Alice Maag hat vor zwei Jahren ihre Tanzschule Ballero aus Altersgründen aufgegeben. Sie tauscht häufig Mails mit ihrem früheren Tanzpartner Martin, den sie über fünfzig Jahre kennt, der schwul ist und heute mit seinem Freund Pong in Thailand einen kleinen Laden betreibt. Alice hört im Radio regelmäßig das Wunschkonzert, denn sie möchte gerne „Nochmal tanzen“. Unerwartet meldet sich Alexander Seibt ein Hörer, der ihren Musikgeschmack teilt. Nachdem Alice über den Radiosender zu ihm einen Kontakt herstellen konnte, setzt sie sich in einen Zug um ihn zu treffen.

Während der Fahrt trifft Alice auf die Gymnasiastin Fleur, deren Eltern sich getrennt haben und die alleine bei ihrer Mutter lebt. Fleur machen die Probleme in der Schule zu schaffen und sie möchte unbedingt die Aufnahmeprüfung an der Kunsthochschule bestehen. Alice erzählt Fleur von ihrem Date, was diese angesichts des Alters von Alice sehr verwundert.

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Die Totengräber von Bernd Udo Schwenzfeier

Die TotengräberEin unbekannter Anrufer rät dem Journalisten Jan Breuer, in vier Todesfällen zu recherchieren und dabei mit äußerster Vorsicht zu agieren. Schnell sucht Jan im Zeitungsarchiv und erfährt, dass es sich bei den Toten um Männer handelt, die sich an Minderjährigen vergangen haben. Doch wurden sie mangels Beweisen von Richter Schreiber freigesprochen und kamen kurze Zeit später auf mysteriöse Weise ums Leben. Neben seinem Vorgesetzten Helge Helmbrecht und dem Chefredakteur Felix Breitenbach vertraut sich Jan auch seinem Freund, Kriminalhauptkommissar Alexander Schrader an. Als dieser von den Zusammenhängen erfährt und hört, dass Jan alleine weitere Nachforschungen im Umfeld der toten Täter plant, rät er ihm dringend davon ab, wenn er nicht mit seinem Leben spielen will. Doch Jan möchte unbedingt als Reporter Karriere machen, schlägt sämtliche Warnungen in den Wind und weckt „schlafende Hunde“.

Staatsanwalt Robert Seibold gefällt die Weigerung von Richter Schreiber nicht, in einigen Fällen kein Hauptverfahren zu eröffnen und fordert mit den beteiligten Staatsanwälten in einer Resolution die Versetzung des Richters in den vorzeitigen Ruhestand.

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Apokalypse von Daniel Daub

ApokalypseAm 4. Oktober 2017 stürzen die Kurse an den Börsen in bis dahin nicht gekannte Tiefen. Eine Panik bei den Anlegern ist nicht mehr abzuwenden, woraufhin die Aktienmärkte geschlossen werden und der Handel eingestellt wird. Nach weltweiten Konjunkturprogrammen der Regierungen scheint die Wirtschaftskrise zunächst überwunden zu sein, bis im Dezember die größte wirtschaftliche Depression der Menschheitsgeschichte eintritt. Die Währungen verlieren ihre gesamte Kaufkraft und eine Welle von Staatsbankrotten, gefolgt von Firmenpleiten, setzt ein. Der moderne Kapitalismus entwickelt sich zurück zur Tauschwirtschaft, in der nur noch reale Güter und Edelmetalle wie Gold, Silber oder Platin akzeptiert werden. Durch die Nahrungsmittelknappheit kommt es zu Revolten und die Staaten sehen sich veranlasst, das Kriegsrecht auszurufen. Die Paramilitärische Eingreiftruppe „Eurogendfor“ schießt in den Notstandsgebieten in die Menge der revoltierenden Hungernden, und die Regierungen schlagen alle Aufstände nieder.

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Mit Erbsen auf Soldaten von Barbara Schilling

Eine Freundschaft zwischen Fußball und Fliegeralarm!

Mit Erbsen auf SoldatenBei der Geburt von Egon im April 1933 stirbt seine Mutter Anna und der kleine Junge wird von einer Pflegemutter zur nächsten gereicht. Das ändert sich erst, als sich sein Vater mit Annemarie vermählt, die sich liebevoll um Egon kümmert. Seine Leidenschaft gilt dem Fußballspiel sowie dem Verein Hertha BSC Berlin und er träumt davon, einmal in letzter Minute ein entscheidendes Tor zu schießen. Egon mag anfangs den neu hinzugezogenen Jungen Karl-Heinz, kurz Kalle, gar nicht. Doch dann muss er notgedrungen mit ihm in einer Mannschaft spielen. Langsam freunden sich die beiden an, kleben Sammelbilder der Fußballstars in Alben ein, sehen den Mädchen scheu hinterher und schießen „Mit Erbsen auf Soldaten“. Eines Tages erreicht Egons Vater der Gestellungsbefehl.

Der Krieg beschert ewigen Hunger und beim Blick in den leeren Kühlschrank träumt Egon von Sonntagsbraten und Eierkuchen mit Blaubeeren. In Trümmern sucht er nach Essbarem und teilt das Wenige noch mit seinem Kumpel Heinrich und seiner Familie, denen es noch schlechter geht.

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Ost – Nord – West von Barbara Endres

Ost - Nord - WestMit dem dritten Teil, dem autobiografischen Roman „Ost – Nord – West“, schließt Barbara Endres ihren Lebensbericht ab. In der Verkörperung von Eva zieht sie mit ihrem Mann Michael von Hellingen nach Köln zurück, wo sie auf Freunde stößt, die sie seit Jahrzehnte aus den Augen verloren hat. Die erwachsenen Töchter Sandra und Anni sind in Norddeutschland geblieben und besuchen mit ihren Familien gelegentlich die Eltern in Köln. So auch zum Karnevalsumzug, zu dem sie die vier Enkelkindern mitnehmen. Nach dem Tod ihres Bruders Rolf ist ihr Elternhaus in Klappendorf verkauft worden. Eva hängt häufig alten Erinnerungen nach, an die frühen Kindheitstage in Pollin, an die Flucht, oder wenn sie nur einen Blick aus der neuen Wohnung auf den Rhein wirft, wo ihr Vater ihr das Schwimmen beibrachte.

Der Leser erfährt, wie das erste Weihnachtsfest und der Jahreswechsel in der neuen „alten“ Heimat gefeiert wurden. Eva verbringt mit Michael den Hochzeitstag in Venedig, sie gehen zu Konzerten und den Kölner Lichtern (dem größten musiksynchronen Feuerwerk Deutschlands), sie beschreibt ihren Tagesablauf im Alltag und stellt ihre Bilder aus, wobei sie auch einzelne Werke verkaufen kann.

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