Das aufwändig gestaltete und reich bebilderte Cabrio-Buch wurde ohne Zweifel für eine besondere Spezies Autofahrer, den Cabrio-Liebhaber, geschrieben. Die fantastischen Fotos in dem Band „Wem der Himmel offen steht“ lassen sicherlich die Herzen vieler Autoliebhaber höher schlagen und könnten den Blick für die Realität verklären.
Franz-Josef Kortüm ist Vorstandsvorsitzender bei Webasto, einem der führenden Zulieferer von Cabriodächern, und fuhr in den 70er Jahren selbst ein Käfer Cabriolet, das er später wiederentdeckte, zurück erwarb und aufwändig restaurieren ließ. Seine Begeisterung für das offene Fahren hat ihn veranlasst, sich über das berufliche Interesse hinaus dem Thema Cabrio ausführlich zu widmen. Zahlreiche Autoren wie die Bestsellerautorin Gaby Hauptmann, der Journalist Elmar Brümmer oder der Audi-Designer Stefan Sielaff haben ihn dabei unterstützt und ihre ganz persönlichen Geschichten zu diesem Buch beigetragen.
weiterlesenWem der Himmel offen steht von Franz-Josef Kortüm (Hrsg.)
Der Roman „Fast genial“ von Benedict Wells beruht auf der wahren Geschichte der „Samenbank der Genies“, die der millionenschwere Geschäftsmann Robert Graham gegründet hat und aus der 217 hochintelligente Kinder entstanden sein sollen. Graham war von dem Gedanken getrieben, dass die intelligenten Menschen aussterben, während sich die Dummen unaufhörlich reproduzieren!
Mit den Reformen des Sozialgesetzbuches, die unter der Bezeichnung Hartz IV in der Öffentlichkeit bekannt wurden, ist eine Wende in der deutschen Sozialpolitik eingetreten, die eine Verschärfung für Erwerbslose im Hinblick auf die Zumutbarkeit von Arbeitsangeboten und weitere erhebliche Einschränkungen mit sich gebracht haben. Die Zusammenführung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe, die ursprünglich als Vereinfachung gedacht war, ist durch Reformen und Veränderungen kompliziert geworden und hat zu einer Flut von Klagen vor den Sozialgerichten geführt. Mit ihrem Ratgeber „Arbeitslosengeld II · Hartz IV von A-Z“ wollen Renate Kreitz und Thomas Weiß unmittelbar Betroffenen Hilfestellung geben.
Mit einem Epilog „Wie es gewesen sein muss“ beginnt Paulus Hochgatterer seinen Roman „Das Matratzenhaus“. Eine Frau geht mit einem Mädchen eine flache Anhöhe empor. Bevor sie das Haus betreten, ergreift das Mädchen ihre Hand. Zwei Männer und eine Frau unterhalten sich in einer fremden Sprache in der Halle. Sie bekommt von einem der Männer einen Umschlag und lässt das Mädchen los. Sie zählt das Geld aus dem Umschlag und verlässt das Haus, ohne sich umzublicken. Vielleicht lacht sie, vielleicht schreit sie auch.

„Nachtleben“, das klingt aufregend, abenteuerlich, vielversprechend, geheimnisvoll und ein wenig verrucht. Bei dem Wort denken viele an Nachtbars mit leiser Musik. Oder Kneipen, in denen die letzten Gäste herausgekehrt werden, die bereits mit dem Kopf auf dem Tresen liegen. Nachtleben klingt aber auch nach flackernden, blinkenden Lichtern, lauter Musik, tanzenden, singenden Menschen und überfüllten Diskotheken. Über all dies legt sich der Schleier der Dunkelheit, der auch ein Schleier des Vergessens ist. Fast jeder ist schon einmal mittags erwacht, nach einer vom Leben erfüllten Nacht, die so anders war, als der gewöhnliche Alltag.
Alle Jahre wieder… sind Bücher über, mit und um Katzen auf dem Gabentisch von Katzenliebhabern zu finden. So ist auch von der Autorin Andrea Schacht, Verfasserin von diversen Katzengeschichten, pünktlich zu Weihnachten der Roman „Der fliegende Weihnachtskater“ erschienen.
Die Mörderjagd kann spannend und fesselnd sein, doch wie man dabei dem Leser auch noch etwas Wissen über Flora und Fauna vermittelt, zeigt Christian Oehlschläger mit seinem Kriminalroman „Der Waldvogel“. Denn bereits bei dem Titel des Romans handelt es sich nicht, wie man annehmen könnte, um einen Vogel, sondern um einen Schmetterling, der letztendlich entscheidend zur Aufklärung des Falls beiträgt.