Reise in einen vergangenen Staat.
Über zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung ist die Unwissenheit vieler Bundesbürger über die Geschichte der DDR erschreckend und mit jedem Jahr seit ihrem Untergang scheint sie schöner zu werden. Darum ist das Wissen über das Alltagsleben in der DDR wichtig für das Verständnis dieser Epoche. Der „DDR-Führer“ des DDR-Museums in Berlin lädt den Leser zu einer spannenden Reise in einen vergangenen Staat ein.
Dem Herausgeber Robert Rückel ist es gelungen, durch intensive Zusammenarbeit und gegenseitigen Austausch mit den Historikern Dr. Stefan Wolle und Dr. Jochen Voit sowie dem Journalisten Andreas Menn und der Museologin Kathrin Strohl, einen breit gefächerten Führer durch den untergegangenen Staat DDR zu erstellen. Der Leser erhält einen kurzen Überblick über die Entstehung des Staates und sein Ende, woran letztendlich eine undurchlässige Sperranlage auch nichts ändern konnte. Warum auch im Sozialismus das eigene Auto ein Wunschtraum vieler Menschen war und jung sein in der DDR Wildcampen an der Ostsee hieß, wird in den folgenden Kapiteln geschildert. Während im Westen nach Schnäppchen gejagt wurde, jagte man im Osten nach Mangelware, denn es gab alles zu kaufen, nur nicht immer und überall.
In dem Projekt „Leinebergland kriminell“ sind in den Orten Lamspringe, Sibbesse, Elze, Alfeld, Duingen, Delligsen, Gronau und Freden zusammen mit den Menschen, die in dieser Region leben, die sechzehn Kurzkrimis „Mords Idylle“ von Sabine Hartmann entstanden. Durch die bunte Palette der Beteiligten sind die Krimis entsprechend unterschiedlich, wobei sich das Leinebergland als durchaus mörderisch erweist.
Zu ihrem sechsundzwanzigsten Geburtstag gibt die Polizeischülerin Laura Feldmann eine Party und alle im Haus feiern mit, denn sie alle sind Studenten der Polizeiakademie Nienburg. Ihre beste Freundin Kathrin Peters ist aus Hannover angereist und die beiden amüsieren sich prächtig, bis Lauras Exfreund Jonas Winter auf der Party auftaucht, obwohl er nicht eingeladen war. Im Laufe des Abends entschließen sich die Teilnehmer der Party noch zu einem Besuch in einem nahegelegenen Jazzclub, in dem eine Bluesband spielt. Doch dann erhält die ausgelassene Stimmung einen Dämpfer, denn Kathrins Jacke ist verschwunden und eine hektische Suchaktion setzt ein. Die Jacke, in der sich auch Schlüssel zu Lauras Wohnung befinden, bleibt verschwunden. Nachdem die Bluesband die letzte Zugabe gespielt hat, machen sich die Freundinnen zusammen mit Jonas auf den Weg zurück in Lauras Wohnung. Kathrin und Jonas müssen sich eine Schlafcouch im Wohnzimmer teilen, während Laura sich in ihr Schlafzimmer zurückzieht. 
„Brennen muss die Hexe“ ist der zweite Band einer Krimi-Reihe um die Kriminalpsychologin Alex Stietencron, der aber auch ohne Kenntnisse des ersten Romans problemlos gelesen werden kann, da alle wichtigen Hintergrundinformationen in die Handlung eingestreut wurden. Doch leider hat Sven Koch in diesem Roman auch zu viel über den ersten Fall
Arno Wilhelm – Informatiker, Blogger und Poetry Slammer – hat bereits zwei Gedichtbände geschrieben und nun folgt sein erster Roman. Doch kann es sich bei „Jack Rodman – Die ganze Wahrheit“ nicht um einen gewöhnlichen Roman handeln, denn bereits das Cover ziert ein Foto des fiktiven Musikers Jack Rodman, von dem im Buch weitere Fotos und eine CD mit einigen seiner Songs zu finden sind. Erstaunlich, da doch die Romanfigur erfunden scheint, oder etwa doch nicht? Erfindet vielleicht Arno Wilhelm sich selbst ständig neu?
Obwohl der Titel „Das Schwert im Stein“ vermuten lässt, dass es sich bei dem Roman um eine Neuverfassung der Legende um König Artus handeln könnte, ist diese Annahme jedoch nicht ganz richtig. Denn der Roman endet mit der Geschichte um das sagenumwobene Schwert Excalibur, das angeblich von Merlin geschmiedet und mittels eines Zaubers in einen gewaltigen Stein getrieben wurde. So erzählt der Fantasy-Roman von Daniel Daub vielmehr die Geschichte des noch jungen Merlin und dem Heiligen Gral.
Der katastrophale Klimawandel, eine anhaltende Energiekrise, Hungersnöte, Armut und Krankheit bestimmen das Leben im Jahr 2044. So entflieht der größte Teil der Menschheit täglich in die virtuelle Welt von Oasis, eine Simulation, in der sie ein selbst bestimmtes zweites Leben führen können. Als der Programmierer und Erfinder von Oasis, James Halliday, verstirbt, hat ihn seine virtuelle Welt zu einem der reichsten Menschen gemacht. Doch da er keine Erben hat, verfügt er in seinem Testament: Wer das von ihm in Oasis versteckte Easter Egg als Erster findet, erbt sein gesamtes Vermögen, das auf zweihundertvierzig Milliarden Dollar veranschlagt wird. Das ist allerdings nicht so einfach, denn dazu müssen drei Schlüssel gefunden werden, die drei versteckte Tore öffnen. Die Jagd auf Hallidays Easter Egg beginnt!
Es sind keine weltbewegenden Themen, mit denen sich der Lyriker Dirk Juschkat in seiner Gedichtesammlung „Abgebogen“ beschäftigt. Es sind die kleinen Dinge des Alltags, die ihn bewegen. Er selbst hat für sich den Begriff „Depressionslyriker“ geprägt, doch trifft diese Bezeichnung nicht das gesamte Spektrum seines Schaffens. Denn manche seiner hintersinnig-amüsanten Gedichte wie „Lebenslauf“ oder „Wege zwischen Kopf und Bauch“ erinnern an den populären Dichter Eugen Roth, der Menschen und ihre Schwächen unter die Lupe nahm. So dichtet auch Dirk Juschkat mit einem schelmischen Augenzwinkern Verse wie „Beziehungsbeute“ oder „Oh, du schöne Weihnachtszeit!“, die vermutlich einen persönlichen Hintergrund haben. Andere nachdenkliche, melancholische Texte wie „Ein Fleck auf dem Herzen“ oder „Sehnsucht“ scheint er in seiner Seele zu schmieden.
Die unheimliche Lutterburg in der Nähe von Bodenwerder, in der es angeblich spuken soll, steht im Mittelpunkt des neuen Kriminalromans „TodesDuft“ von Andreas Schmidt. Der Autor hat seinen Wuppertaler Ermittler im Columbo-Trenchcoat, Kriminalhauptkommissar Norbert Ulbricht, wieder einmal in das Weserbergland geschickt, wo der Leser auf alte Bekannte aus