DDR-Führer von Robert Rückel (Hrsg.)

Reise in einen vergangenen Staat.

DDR-FührerÜber zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung ist die Unwissenheit vieler Bundesbürger über die Geschichte der DDR erschreckend und mit jedem Jahr seit ihrem Untergang scheint sie schöner zu werden. Darum ist das Wissen über das Alltagsleben in der DDR wichtig für das Verständnis dieser Epoche. Der „DDR-Führer“ des DDR-Museums in Berlin lädt den Leser zu einer spannenden Reise in einen vergangenen Staat ein.

Dem Herausgeber Robert Rückel ist es gelungen, durch intensive Zusammenarbeit und gegenseitigen Austausch mit den Historikern Dr. Stefan Wolle und Dr. Jochen Voit sowie dem Journalisten Andreas Menn und der Museologin Kathrin Strohl, einen breit gefächerten Führer durch den untergegangenen Staat DDR zu erstellen. Der Leser erhält einen kurzen Überblick über die Entstehung des Staates und sein Ende, woran letztendlich eine undurchlässige Sperranlage auch nichts ändern konnte. Warum auch im Sozialismus das eigene Auto ein Wunschtraum vieler Menschen war und jung sein in der DDR Wildcampen an der Ostsee hieß, wird in den folgenden Kapiteln geschildert. Während im Westen nach Schnäppchen gejagt wurde, jagte man im Osten nach Mangelware, denn es gab alles zu kaufen, nur nicht immer und überall.

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Mords Idylle von Sabine Hartmann

Sechzehn Kurzgeschichten aus dem Landkreis Hildesheim!

Mords IdylleIn dem Projekt „Leinebergland kriminell“ sind in den Orten Lamspringe, Sibbesse, Elze, Alfeld, Duingen, Delligsen, Gronau und Freden zusammen mit den Menschen, die in dieser Region leben, die sechzehn Kurzkrimis „Mords Idylle“ von Sabine Hartmann entstanden. Durch die bunte Palette der Beteiligten sind die Krimis entsprechend unterschiedlich, wobei sich das Leinebergland als durchaus mörderisch erweist.

Acht Jahre war die Kriminaloberkommissarin Lisa Grundberg nach Abschluss ihrer Ausbildung in ihrer Heimatstadt Kassel tätig und hat sich dann spontan für das Regionalisierungsprojekt Leinebergland der Hildesheimer Polizeiinspektion beworben, um in einem ländlich geprägten Gebiet zu arbeiten. Nun ist sie seit sechs Wochen bei der Polizei Alfeld mit ihrem Kollegen Markus Heitkämper, der in dieser Kleinstadt aufgewachsen ist, im Einsatz. In Alfeld wird nach einer Vernissage eine tote Frau im Treppenhaus des Fagus-Werkes gefunden, die mit einem Hammer erschlagen wurde.

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Opferwissen von Horst Friedrichs

OpferwissenZu ihrem sechsundzwanzigsten Geburtstag gibt die Polizeischülerin Laura Feldmann eine Party und alle im Haus feiern mit, denn sie alle sind Studenten der Polizeiakademie Nienburg. Ihre beste Freundin Kathrin Peters ist aus Hannover angereist und die beiden amüsieren sich prächtig, bis Lauras Exfreund Jonas Winter auf der Party auftaucht, obwohl er nicht eingeladen war. Im Laufe des Abends entschließen sich die Teilnehmer der Party noch zu einem Besuch in einem nahegelegenen Jazzclub, in dem eine Bluesband spielt. Doch dann erhält die ausgelassene Stimmung einen Dämpfer, denn Kathrins Jacke ist verschwunden und eine hektische Suchaktion setzt ein. Die Jacke, in der sich auch Schlüssel zu Lauras Wohnung befinden, bleibt verschwunden. Nachdem die Bluesband die letzte Zugabe gespielt hat, machen sich die Freundinnen zusammen mit Jonas auf den Weg zurück in Lauras Wohnung. Kathrin und Jonas müssen sich eine Schlafcouch im Wohnzimmer teilen, während Laura sich in ihr Schlafzimmer zurückzieht.

Am nächsten Tag wird Kathrin tot in der Wohnung aufgefunden und Jonas und Laura sind verschwunden. Kriminalhauptkommissar Martin Morlock und Kriminalhauptkommissarin Rebecca Scott nehmen die Ermittlungen auf.

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Hängen im Schacht – Krimikurzgeschichten mit Ruhrgebietskolorit

Buchcover der Kriminalgeschichten Hängen im Schacht

Anthologie voller Spannung und Charaktere

Eine Anthologie ist wie eine Schachtel Pralinen – eine bunte Mischung, in der für jeden etwas dabei sein sollte. Deshalb ist Herausgeber H. P. Karr kein Risiko eingegangen: Für die Krimisammlung Hängen im Schacht* hat er ausschließlich erfahrene Autor:innen verpflichtet, die bereits eine treue Fangemeinde besitzen und somit für den Erfolg der Kurzgeschichtensammlung garantieren.

Disco, Dauerkarte & Detektive: Ruhrpott trifft Mord

In Dortmund wird Bonnies Kleid von „die Ohr“ zum Schlüssel für Jo, der sich dadurch mutiger fühlt, als er eigentlich ist. Mit dreiundvierzig darf man noch in die Ü-30-Disco – oder etwa nicht?

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Brennen muss die Hexe von Sven Koch

Brennen muss die Hexe„Brennen muss die Hexe“ ist der zweite Band einer Krimi-Reihe um die Kriminalpsychologin Alex Stietencron, der aber auch ohne Kenntnisse des ersten Romans problemlos gelesen werden kann, da alle wichtigen Hintergrundinformationen in die Handlung eingestreut wurden. Doch leider hat Sven Koch in diesem Roman auch zu viel über den ersten Fall Purpurdrache verraten, so dass dieser Thriller für Leser, die das Buch noch nicht kannten, nun nicht mehr so interessant ist.

In der Nähe von Lemfeld werden in einem Steinkreis, der auch als Hexentanz bekannt ist, die Überreste einer Frauenleiche gefunden. Wie sich zeigt, wurde die Frau qualvoll wie im Mittelalter gefoltert und anschließend bei lebendigem Leib auf einem Scheiterhaufen in dem Druidenkreis verbrannt. Nur einem in der Nacht einsetzenden Regen ist es zu verdanken, dass Teile der Leiche noch erhalten sind. Da es sich bei der Tat offenbar um das Werk eines Ritualmörders handelt, will der Leiter der Sonderkommission Stephan Reineking die Polizeipsychologin Alexandra Gräfin von Stietencron, die die ermittelnden Kriminalbeamten unterstützen soll, in seinem Team mit dabei haben.

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Jack Rodman – Die ganze Wahrheit von Arno Wilhelm

Jack Rodman – Die ganze WahrheitArno Wilhelm – Informatiker, Blogger und Poetry Slammer – hat bereits zwei Gedichtbände geschrieben und nun folgt sein erster Roman. Doch kann es sich bei „Jack Rodman – Die ganze Wahrheit“ nicht um einen gewöhnlichen Roman handeln, denn bereits das Cover ziert ein Foto des fiktiven Musikers Jack Rodman, von dem im Buch weitere Fotos und eine CD mit einigen seiner Songs zu finden sind. Erstaunlich, da doch die Romanfigur erfunden scheint, oder etwa doch nicht? Erfindet vielleicht Arno Wilhelm sich selbst ständig neu?

Eigentlich ist Sven Heller ganz zufrieden mit seinem spießigen Leben. Er wohnt in einer ruhigen Gegend, in der man nicht fürchten muss, dass aggressive, bewaffnete Jugendliche umherziehen. Auch die interessante Arbeit in einem Laden, der sich auf die Reparatur von Technik aller Art spezialisiert hat, macht ihm viel Spaß. Doch seine Freundin Lara, die in einem Plattenladen arbeitet, möchte, dass er sich einen besseren Job sucht und endlich eine andere Wohnung.

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Das Schwert im Stein von Daniel Daub

Das Schwert im SteinObwohl der Titel „Das Schwert im Stein“ vermuten lässt, dass es sich bei dem Roman um eine Neuverfassung der Legende um König Artus handeln könnte, ist diese Annahme jedoch nicht ganz richtig. Denn der Roman endet mit der Geschichte um das sagenumwobene Schwert Excalibur, das angeblich von Merlin geschmiedet und mittels eines Zaubers in einen gewaltigen Stein getrieben wurde. So erzählt der Fantasy-Roman von Daniel Daub vielmehr die Geschichte des noch jungen Merlin und dem Heiligen Gral.

Es sind gefährliche Zeiten, denn nach dem Abzug der Römer aus Britannien zerfällt das Reich in viele kleine Königreiche, die untereinander zerstritten sind. Da hat der zwölfjährige Merlin, der Sohn von Tryffin, dem Herrscher über das Volk der Demetae, eine Vision, in der ein roter Drache einen weißen Drachen im Kampf besiegt. Nur wenige Tage danach erreicht die Nachricht vom Tode des Hochkönigs die Festungsstadt Caer Maridunum.

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Ready Player One von Ernest Cline

Ready Player OneDer katastrophale Klimawandel, eine anhaltende Energiekrise, Hungersnöte, Armut und Krankheit bestimmen das Leben im Jahr 2044. So entflieht der größte Teil der Menschheit täglich in die virtuelle Welt von Oasis, eine Simulation, in der sie ein selbst bestimmtes zweites Leben führen können. Als der Programmierer und Erfinder von Oasis, James Halliday, verstirbt, hat ihn seine virtuelle Welt zu einem der reichsten Menschen gemacht. Doch da er keine Erben hat, verfügt er in seinem Testament: Wer das von ihm in Oasis versteckte Easter Egg als Erster findet, erbt sein gesamtes Vermögen, das auf zweihundertvierzig Milliarden Dollar veranschlagt wird. Das ist allerdings nicht so einfach, denn dazu müssen drei Schlüssel gefunden werden, die drei versteckte Tore öffnen. Die Jagd auf Hallidays Easter Egg beginnt!

Der Wettbewerb wird innerhalb kürzester Zeit ein fester Bestandteil für Millionen Menschen, die ihre gesamte Freizeit darauf verwenden nach Hallidays Easter Egg zu suchen. Auch der Jugendliche Wade Watts, der am Stadtrand von Oklahoma City in einem Trailerpark lebt und keinerlei Perspektiven für die Zukunft hat, verbringt seine gesamte Zeit als Egg-Hunter und beschäftigt sich mit Hallidays Obsessionen für Filme, Comics, Fernsehserien, Computerspiele und die Popkultur der 1980er Jahre.

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Abgebogen von Dirk Juschkat

AbgebogenEs sind keine weltbewegenden Themen, mit denen sich der Lyriker Dirk Juschkat in seiner Gedichtesammlung „Abgebogen“ beschäftigt. Es sind die kleinen Dinge des Alltags, die ihn bewegen. Er selbst hat für sich den Begriff „Depressionslyriker“ geprägt, doch trifft diese Bezeichnung nicht das gesamte Spektrum seines Schaffens. Denn manche seiner hintersinnig-amüsanten Gedichte wie „Lebenslauf“ oder „Wege zwischen Kopf und Bauch“ erinnern an den populären Dichter Eugen Roth, der Menschen und ihre Schwächen unter die Lupe nahm. So dichtet auch Dirk Juschkat mit einem schelmischen Augenzwinkern Verse wie „Beziehungsbeute“ oder „Oh, du schöne Weihnachtszeit!“, die vermutlich einen persönlichen Hintergrund haben. Andere nachdenkliche, melancholische Texte wie „Ein Fleck auf dem Herzen“ oder „Sehnsucht“ scheint er in seiner Seele zu schmieden.

Dirk Juschkat nimmt sich Zeit für seine Kunst, denn moderne Lyrik, das ist nicht sein Metier, seine Gedichte müssen sich reimen und die Worte müssen mit regelmäßiger Wiederkehr klingen.

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TodesDuft von Andreas Schmidt

TodesDuftDie unheimliche Lutterburg in der Nähe von Bodenwerder, in der es angeblich spuken soll, steht im Mittelpunkt des neuen Kriminalromans „TodesDuft“ von Andreas Schmidt. Der Autor hat seinen Wuppertaler Ermittler im Columbo-Trenchcoat, Kriminalhauptkommissar Norbert Ulbricht, wieder einmal in das Weserbergland geschickt, wo der Leser auf alte Bekannte aus Tödlicher Schnappschuss vom Zentralen Kriminaldienst in Hameln trifft.

Eine Gruppe, die sich mit Geistererscheinungen beschäftigt, findet auf der Lutterburg bei Pegestorf einen Toten. Unter ihnen die junge Katharina, die zuvor an einem medizinischen Experiment teilgenommen hat und seitdem in ihren Albträumen von Muthesius verfolgt wird. Muthesius hieß auch der Architekt, der die Häuser an der Lutterburg entworfen hat und in deren Ruinen es spuken soll. Ist es Zufall, dass der Tote ein Arbeitskollege von Katharina war, der im Labor von Symrise in Holzminden gearbeitet hat?

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