
Die Einsiedlerin im Wald – Maria Steiners abgeschiedenes Leben
Die 72-jährige Maria Steiner lebt seit Jahrzehnten allein in einem abgelegenen Haus im Wald, das sie von ihrer Tante Bruni geerbt hat. Nur selten zieht es sie in das fünf Kilometer entfernte Dorf Talberg, wo sie aufgrund ihres zurückgezogenen Lebens und mysteriöser Gerüchte gefürchtet wird. An jenem schicksalhaften Tag, an dem der Jäger auf Marias Wunsch hin einen ihr einst anvertrauten Hund erlöst, erhält sie Besuch von der jungen Metzgerstochter. Das Mädchen bittet Maria, ihre ungewollte Schwangerschaft geheim zu halten – in der Hoffnung auf Hilfe von der als „Hexe“ verschrienen Alten. Tatsächlich überreicht Maria ihr einen Kräutertrank.
Shecky Keenan hat seinen Neffen Henry Vek mit zehn Jahren zu sich geholt, um ihm ein neues Zuhause zu geben. Über die Jahre hat er den mittlerweile Zweiundzwanzigjährigen für die von ihm praktizierte Geldwäsche mit Steuertricks und Gesetzeslücken vertraut gemacht, so dass auch Henry den „Kunden“ ein nach außen hin legales und regelmäßiges Einkommen verschaffen kann. Shecky hat neben Henry auch Kerasha Brown in sein Haus in Brooklyn geholt, Henrys ein Jahr ältere Cousine, die sechs Jahre im Gefängnis einsaß und nun auf Bewährung entlassen wird. Sie muss regelmäßig zu Dr. Xu, dessen Gutachten darüber entscheiden wird, ob sie weiterhin bei ihrem Onkel Shecky wohnen darf.
Die ehemalige Gerichtsreporterin Marianne Larsen hat ihre Enkelin Laura, eine Medizinstudentin, zu einer Kreuzfahrt von Hamburg über Oslo und Kopenhagen bis nach Kiel eingeladen. Mit an Bord der Dalia Ocean ist das Topmodel Vivien Sander, die vor der fünftägigen Jungfernfahrt die Schiffstaufe vornehmen soll. Sie hatte sich in der Elbphilharmonie eine Wohnung gekauft und von einem Innenarchitekten einrichten lassen, doch leider konnte vieles nicht nach ihren Wünschen ausgeführt werden. Bei einem Besichtigungstermin droht sie dem verantwortlichen Mitarbeiter mit einer Klage, sollte die Wohnung nach ihrer Rückkehr von der Kreuzfahrt nicht nach ihren Vorgaben eingerichtet sein. Dem verzweifelten Angestellten bleibt nichts anderes übrig, als seinen Boss Alexander Harder von dem Desaster zu berichten, der alles daransetzt, noch einen Platz auf der Dalia Ocean zu ergattern. Zur Abwendung des Ruins seiner Firma plant er den sich an Bord befindlichen Vertrag zu vernichten.
Die beiden Schwestern in dem Roman
Wissenschaftler wie der 2018 verstorbene Stephen William Hawking warnten bereits davor, dass der Menschheit die Auslöschung droht, ob durch einen Atomkrieg, genmanipulierte Viren oder die Erschaffung von außer Kontrolle geratener künstlicher Intelligenz (KI). Erik D. Schulz beschreibt in seinem KI-Thriller
In einer Forscherwerkstatt wohnt ein Forscher mit seiner kleinen Gehilfin Paula. Als er in einem großen Kessel etwas Neues kreieren möchte, wird er wütend, weil ihm als wichtige Zutat Mutproben fehlen. Paula begibt sich daraufhin auf eine Forschungsmission, um den fehlenden Mut zu finden. Doch was ist eigentlich Mut? Um das herauszufinden, fragt sie eine Maus, der sie als erstes begegnet. Für die Maus ist eine Katze der Inbegriff von Mut, und so füllt Paula deren Gedanken in eine Flasche. Der Kater, den sie als nächstes trifft, kann dieser Ansicht nicht zustimmen, denn für ihn ist Mut, wenn er einer Katzendame seine Zuneigung gesteht. Eine dritte Mutprobe erhält Paula von einem großen Hund, der unter Mut die uneigennützige Beschützung anderer versteht. Als die Nacht einbricht, gesteht ein Lamm gegenüber Paula, Angst vor der Dunkelheit zu haben, jedoch dem Hund vertraut, der es bewachen wird. Die Dunkelheit selbst spricht daraufhin zu dem Mädchen: Vor ihr müsse sich niemand fürchten, weil man in ihr zur Ruhe kommen und träumen könne.
Königshafen auf Sylt bietet beste Voraussetzungen für die Ökologieforschung, so ist in dem Sachbuch 
Welcher Mensch hat keine Laster oder Schwächen? Doch die Frage ist, ob er sich dessen auch bewusst ist? Die von Henning Christiansen erschaffene Figur eines Admirals in seiner gleichnamigen Cartoon-Erzählung Der Admiral steht für jeden von uns, da sich jeder mit der ein oder anderen Schwäche seines Admirals identifizieren kann. Sein Protagonist durchlebt in den sich reimenden Versen zunächst eine Verleugnung, die im Zorn mündet. Dieser wird abgelöst durch die Bereitschaft zum Verhandeln, die wiederum einer Depression Platz macht. Schließlich endet das Ganze im Kapitel Zustimmung.
In den 1970er Jahren galt ein uneheliches Kind noch als eine Schande. In Irland war es besonders schlimm und fast unmöglich, solch ein Kind selbst großzuziehen. Zur Geburt wurden die ledigen Mütter von ihren Eltern in ein Mutter-Kind-Heim gegeben, so wie es der zwanzigjährigen Patricia in dem Roman Das geheime Band auch ergeht. Ohne ein Wort des Abschieds von ihren Eltern bringt sie der Pfarrer nach Carrigbrack. Als sie erfährt, dass die Ehefrau des Vaters ihres Kindes auch schwanger ist und ihre Eltern mit ihm darin übereingekommen sind, sein Fremdgehen zu verschweigen, ist Patricia am Boden zerstört. Während der harten Arbeit, die alle Schwangeren unter der Aufsicht von Nonnen im Heim Carrigbrack zu verrichten haben, freundet sie sich mit Winnie an. Trotz ihrer Bitten, den Gebärenden frühzeitig eine Hebamme an die Seite zu stellen, ihnen bei Arbeitsverletzungen Medikamente zu geben oder die jungen Mütter öfter zu ihren Säuglingen zu lassen, führen ihre Proteste nicht zum Erfolg und sie müssen enttäuscht einsehen, dass sie wegen ihres Aufbegehrens nur noch härtere Strafen erwarten.