Die Zeit, die vor uns liegt von Maria Barbal

Die Zeit, die vor uns liegtArmand ein Witwer, der über Rückenschmerzen und Schlafstörungen klagt, wird von seinem Arzt empfohlen, es doch einmal mit Yoga zu versuchen. Er meldet sich für einen Anfängerkurs im Bürgerzentrum von Sants, einem Stadtbezirk von Barcelona, an und muss feststellen, dass er der einzige Mann unter mehr als einem Dutzend Frauen ist. Auch wenn ihm das zunächst Unbehagen bereitet, fühlt er sich nach einiger Zeit doch recht wohl dabei. Eines Morgens wird er von Elena angesprochen, ob er nicht eine Tochter namens Silvia hätte. Obwohl er keine Tochter hat, klärt er Elena nicht über ihren Irrtum auf. Da er sie attraktiv findet und sie ihm gleich zu Anfang aufgefallen war, möchte er sie gerne näher kennenlernen.

Nach Kursende folgt er Elena in der Hoffnung, dass sich eine Begegnung ergibt. Als Armand sie in einem Café entdeckt, nimmt er seinen ganzen Mut zusammen, spricht sie an und setzt sich zu ihr an den Tisch.

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Ein französisches Abenteuer von Trevor Dolby

Wie aus einem alten Haus in Südfrankreich unser zweites Zuhause wurde

Ein französisches AbenteuerIn seinem Reisebericht Ein französisches Abenteuer* schreibt Trevor Dolby, dass er trotz seiner aus frühester Jugend stammenden Abneigung gegen Franzosen mit seiner Familie viele Urlaube in Murs an der Côte d’Azur verbracht hat. Im Jahr 2004 überzeugt ihn seine Ehefrau Kaz, ins Languedoc zu reisen. Gleich am nächsten Tag lassen sie sich von einem Immobilienmakler Häuser zeigen. Nach etlichen Besichtigungen und einer Enttäuschung erhält die in London lebende Familie eine E-Mail. Da ihnen für eine Entscheidung nur drei Tage bleiben, Kaz sich aber nicht freinehmen kann, fliegt Trevor alleine. Die Würfel sind zugunsten eines aus dem 12. Jahrhundert stammenden Hauses in Causses-et-Veyran gefallen, einem Dorf mit 556 Einwohnern. Schweißtreibend transportiert Trevor mit seinem sechzehnjährigen Sohn George Möbel mit einem Van, und es vergehen noch viele Wochen, bis er mit Kaz sowie den Kindern George und Freya im Languedoc ein gemütliches zweites Zuhause findet.

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Der Kuss des Kaisers von Christine Neumeyer

Ein historischer Wien-Krimi

Der Kuss des KaisersIm Auftrag des kaiserlich-königlichen Kultusministeriums soll der k. u. k. Amtssekretär Josef Krzizek während der Ausstellung von Gustav Klimt den Ankauf des Gemäldes „Der Kuss“ abwickeln. Da wird im Muschelbrunnen des Schlosses Belvedere in Wien eine menschliche Hand gefunden. Polizeiagent Johann Pospischil und sein Kollege Doktor Leopold Frisch entdecken daraufhin in den Brunnen und Teichen des Schlossparks verteilt weitere Leichenteile. Allerdings fehlt der Kopf, was eine Identifizierung schwierig gestaltet. Ihr Vorgesetzter Chefinspektor ist aufgebracht, denn es ist nicht auszudenken, was bei Bekanntgabe des Mordes passiert. Es könnte die Versicherungssumme des Gemäldes beträchtlich in die Höhe treiben. Und was würde der Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand dazu sagen, der bald in seine Residenz zurückkehren wird? Die beiden Ermittler von der Geheimpolizei stehen unter Druck und müssen sich beeilen.

Nachdem Franz Kührer wegen einer augenfälligen Hautkrankheit seine Anstellung als Fuhrmann verlor, trieb es ihn mit seiner Ehefrau Erna immer mehr in die Armut. Amtssekretär Krzizek sorgte dafür, dass die Familie eine Wohnung im selben Haus wie er beziehen kann.

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Putin im Wartezimmer von Lou Bihl

Putin im WartezimmerDie zweiundzwanzigjährige, aus Aleppo stammende Amira ist Mitglied eines Kurses, in dem es um gesunde Ernährung geht, denn wie alle Kursteilnehmer leidet sie an Adipositas und will überschüssige Pfunde verlieren. Bei den regelmäßig stattfindenden Treffen gehen den Ausführungen durch die Hausärztin stets Gespräche der an den Sitzungen Teilnehmenden voraus, die sowohl vom Alter, als auch von ihrer Bildung, beruflich ausgeübten Tätigkeit oder politischen Einstellung nicht unterschiedlicher sein könnten. Trotz dieser Differenzen rücken die Gruppenmitglieder immer mehr zusammen. Doch dann werden sie mit einem Schicksalsschlag konfrontiert.

Lou Bihl gibt in ihrem Nachwort an, dass sie die Ereignisse im Ukrainekrieg durch die umfangreiche Auseinandersetzung für ihr Buch Putin im Wartezimmer* besser verarbeiten konnte.

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Im See der Himmel von Helen M. Sand

Im See der HimmelDie aus dem deutschen Mühlbach geflohene ehemalige Krankenschwester Maria lebt mit ihrem Ehemann Jack, der als Pfarrer tätig war, im nordwestlich von South Carolina gelegenen Greenville. Schon immer hat er seine Frau darin bestärkt, nach Deutschland, von wo sie nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges geflohen ist, zu reisen und sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Doch erst nach seinem Tod entschließt sie sich dazu, nachdem sie eine E-Mail aus Mühlbach von Sofia, einer Enkelin ihrer Schwester Käte, erhalten hat. Sofia lädt Maria zum Geburtstag von Käte ein und will ihr bei dieser Gelegenheit eine Holzkiste überreichen, die sie beim Fällen eines Kirschbaumes im Garten gefunden hat. Nach fast sechzig Jahren kehrt Maria in ihr Heimatdorf und freut sich auf das Wiedersehen mit den noch übrig gebliebenen Familienmitgliedern, da wird die schwangere Sofia mit einem Aneurysma ins Krankenhaus eingeliefert.

Helen M. Sand schreibt in ihrem Roman Im See der Himmel sowohl von den im Jahr 2001 stattfindenden Ereignissen, als auch von Marias Erinnerungen an die Kriegsjahre.

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Interview mit der Autorin Heike Koschyk

Heike Koschyk
Foto © Kerstin Petermann
Heike Koschyk, die 1967 in New York geboren wurde, wuchs in Hamburg und Travemünde auf. Zunächst arbeitete sie in einer Modeagentur, hat dann eine Ausbildung zur Heilpraktikerin mit dem Schwerpunkt Klassische Homöopathie absolviert, um sich schließlich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie hat Thriller und historische Kriminalromane geschrieben und wurde im Jahr 2008 mit dem Agatha-Christie-Krimipreis ausgezeichnet. Unter dem Pseudonym Sophie Bonnet schreibt sie zudem Provence-Krimis. Heike Koschyk lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

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Hanne – Die Leute gucken schon von Felicitas Fuchs

Hanne - Die Leute gucken schonDie zweimal geschiedene Minna Volkening lebt mit ihrer elfjährigen Tochter Hanne in Minden, wo sie eine Änderungsschneiderei führt, die gerade das Überleben sichert. Trotz des Unterhaltes von Fritz für Hanne kann Minna ihr nicht den Besuch einer höheren Schule ermöglichen. Als sie wegen einer Lungentuberkulose für drei Monat in die Lungenheilanstalt nach Bad Lippspringe muss, will sich ihr Bruder Karl um seine Nichte kümmern, wogegen sich allerdings seine Ehefrau Wilhelmine wehrt. Karl, der seine Eheschließung längst bereut hat, bleibt nichts anderes übrig, als Hanne zu den Schaustellern Fannie und Hans Winter zu bringen, die sich liebevoll um das stets folgsame und brave Mädchen kümmern.

Nach ihrer Rückkehr stellt Minna enttäuscht fest, dass viele Kunden nicht mehr bei einer Schwindsüchtigen nähen lassen wollen. Das Geld ist so knapp, dass sie nicht einmal die Ratschläge des Arztes, sich gut zu ernähren, befolgen kann.

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