Das geheime Band von Rachael English

Das geheime BandIn den 1970er Jahren galt ein uneheliches Kind noch als eine Schande. In Irland war es besonders schlimm und fast unmöglich, solch ein Kind selbst großzuziehen. Zur Geburt wurden die ledigen Mütter von ihren Eltern in ein Mutter-Kind-Heim gegeben, so wie es der zwanzigjährigen Patricia in dem Roman Das geheime Band auch ergeht. Ohne ein Wort des Abschieds von ihren Eltern bringt sie der Pfarrer nach Carrigbrack. Als sie erfährt, dass die Ehefrau des Vaters ihres Kindes auch schwanger ist und ihre Eltern mit ihm darin übereingekommen sind, sein Fremdgehen zu verschweigen, ist Patricia am Boden zerstört. Während der harten Arbeit, die alle Schwangeren unter der Aufsicht von Nonnen im Heim Carrigbrack zu verrichten haben, freundet sie sich mit Winnie an. Trotz ihrer Bitten, den Gebärenden frühzeitig eine Hebamme an die Seite zu stellen, ihnen bei Arbeitsverletzungen Medikamente zu geben oder die jungen Mütter öfter zu ihren Säuglingen zu lassen, führen ihre Proteste nicht zum Erfolg und sie müssen enttäuscht einsehen, dass sie wegen ihres Aufbegehrens nur noch härtere Strafen erwarten.

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Lieblingsplätze Niederrhein von Birgit Poppe und Klaus Silla

Lieblingsplätze NiederrheinIm Vorwort ihres Freizeitführers Lieblingsplätze Niederrhein* schreiben Birgit Poppe und Klaus Silla, dass die Gebiete, die zum Niederrhein zählen, zumindest grob umrissen sind, obwohl über die Grenzen durchaus gerne Debatten geführt würden. Strukturiert haben sie ihr Buch in Kapitel über die Umgebungen von Kleve, Wesel und Mönchengladbach. Schlusslicht bilden die Sehenswürdigkeiten der großen Städte Duisburg, Krefeld, Neuss sowie Düsseldorf. Die vorgestellten Ausflugsziele können Gärten, Museen, Plätze, Denkmäler, Parkanlagen, künstlerisch gestaltete Objekte oder verschiedenartigste Mühlen sein, um nur einige Beispiele zu nennen. Demzufolge können die Besucher an den Orten mal etwas für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden tun, sich sportlich betätigen, philosophieren, herrliche Ausblicke von einem Café oder Restaurant genießen und last, but not least selbstverständlich auch mit einem nostalgisch anmutenden Dampfer über den Rhein, der für diese Region namensgebend ist, schippern.

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Todsichere Rezepte für die moderne Hausfrau von Karma Brown

Todsichere Rezepte für die moderne HausfrauDie neunundzwanzigjährige Alice Hale zieht mit ihrem Ehemann Nate in ein Haus nach Greenville. Fernab der Großstädte wollen sie auf dem Land eine Familie gründen. Während Nate den Kinderwunsch sofort umsetzen möchte, zögert Alice noch, zumal das alte Haus immer neue Reparaturen notwendig macht. Auf der Suche nach Abdeckplanen entdeckt sie im Keller Kartons mit alten Journalen der Jahrgänge 1954 bis 1957 sowie ein Kochbuch. Von ihrer Nachbarin Sally erfährt sie, dass die Sachen Nellie gehört haben, der ehemaligen Bewohnerin des Hauses. Alice interessiert sich zunehmend für das Leben von Nellie und möchte endlich an einem Roman mit dem Titel Todsichere Rezepte für die moderne Hausfrau* arbeiten. Die Familiengründung kann nach ihren Vorstellungen warten, was jedoch zu Spannungen zwischen ihr und Nate führt. Allerdings ist das nicht Alices einzige Sorge, denn ihre frühere Chefin Georgia Wittington berichtet ihr von einer Anzeige des Autors James Dorian. Dass sie während ihrer früheren Anstellung in eine heikle Sache verwickelt war, hat sie ihrem Mann ebenso verschwiegen wie die daraus begründete Kündigung.

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Talberg 1935 von Max Korn

Talberg 1935Mitten in der Nacht fordert der Waldbauer Josef Steiner seine Schwiegertochter Elisabeth auf, ihm auf den Berg zu folgen. Auf dieser höchsten Erhebung über dem Dorf hat ihr Ehemann, Oberstudienrat Wilhelm Steiner, einen Turm errichten lassen, angeblich zu Vermessungszwecken. Doch die Dorfbewohner glaubten eher, er wolle seine Frau von dort hinunterstürzen. Obwohl der reichste Bauer Elisabeth die Erklärung für den nächtlichen Anstieg schuldig bleibt und es obendrein heftig regnet sowie stürmt, folgt sie ihm anstandslos. Am Turm treffen die beiden mit ihrem Vater Albert Wegebauer, seinem Hofknecht Florian Schmidinger sowie Johannes Steiner, ein mit nur einem Arm aus dem Krieg heimgekehrter Sohn des reichsten Bauern Josef Steiner zusammen. Wie sich herausstellt, hat der Knecht Schmidinger unterhalb des Turms die Leiche seines Erbauers, nämlich den Dorflehrer Wilhelm Steiner gefunden.

Polizeimajor Karl Leiner von der Bayerischen Landespolizei soll die Ermittlungen in Talberg aufnehmen, was sich nicht einfach gestaltet, da der heftige Regen mögliche Spuren verwischt hat.

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