Warum Laborwerte falsch sind und uns krank machen!
Was sagt der bei einer Blutuntersuchung im Normbereich liegende Wert für Kalzium aus, wenn es zuvor den Knochen entzogen wurde, um zumindest Gehirn und Herz zu versorgen? Für den Arzt scheint damit alles in bester Ordnung zu sein, der Patient wähnt sich in falscher Sicherheit, obwohl definitiv ein Kalziummangel vorliegt. Das ist nur ein Beispiel, mit dem Miryam Muhm in ihrem Sachbuch „Die Blutwert-Lüge“ eindrucksvoll deutlich macht, dass hier lediglich der Gehalt im Blut gemessen wird, aber nicht das in den Organen tatsächlich vorhandene Element, wobei unzählige Störfaktoren bei der Blutabnahme selbst, die von der Autorin natürlich auch genauestens aufgelistet werden, noch keine Beachtung finden. Nach viel versprechenden, ganz aktuellen Forschungen können Diagnosen anhand unserer Atemluft gestellt werden oder selbst der ausgeschiedene Urin liefert für den zahlungskräftigen Patienten verlässlichere Werte als das Blut.
Die Autorin macht deutlich, wie ein Eisenmangel entstehen kann, dass er vielerlei Ursachen hat und stellt in diesem Zusammenhang die Frage, ob Ferritin überhaupt zur Bestimmung herangezogen werden kann.
Im Jahre 1938 synthetisierte Albert Hofmann erstmals Lysergsäurediäthylamid (LSD). Doch in Tierversuchen bestätigte sich nicht die erhoffte Wirkung für den Einsatz als Kreislauf- und Atmungsstimulanz. Erst 1943 entschied sich der Chemiker das Lysergsäurediäthylamid erneut zu testen und hat durch unsauberes Arbeiten im Labor ein wenig davon über die Haut aufgenommen. Dabei bemerkt er eine veränderte Wahrnehmung, die er sich zunächst nicht erklären konnte. Zu Hause versank Hofmann in einen angenehmen, rauschartigen Zustand. Nur diesem Zufall ist die Kenntnis über die bewusstseinsverändernde Wirkung des LSD zu verdanken. In der darauf folgenden Woche unternahm er einen gezielten Selbstversuch, um seine Beobachtungen zu bestätigen. Doch da er die kleinste wirksame Dosis viel zu hoch einschätzte, erlebte er einen Horrortrip, der sich erst nach einiger Zeit in das wandelte, was erst viel später Hippies begeistern sollte. Glücksgefühle durchströmten ihn und er genoss das Spiel der Farben. Am nächsten Morgen fühlte er sich merkwürdig erfrischt.
Was hat die Terroristen vom 11. September 2001 bewogen, das Leben von dreitausend Menschen im World Trade Center auszulöschen? Die Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris haben einhundertdreißig Menschen das Leben gekostet. Ein blutjunger Glaubenskrieger filmt im Jahr 2012 seine Mordtaten, denen drei Kinder zum Opfer fielen. In den Jahren 2001 bis 2009 töten Mörder des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) vornehmlich Mitbürger islamischen Glaubens. Der rechtsextremistische, norwegische Massenmörder Breivik tötet bei den Anschlägen vom 22. Juli 2011 die jugendlichen Teilnehmer eines Zeltlagers. Am 14. Dezember 2014 töten islamistische Terroristen im pakistanischen Peschawar über einhundert Schulkinder. Keinen Monat später töten die Brüder Kouachi zehn Mitarbeiter des Satiremagazins „Charlie Hebdo“. 
Mac Faraday, ein suspendierter Drogenfahnder der Bundespolizei, hat sich als Schmied unweit von Melbourne niedergelassen. Als sein bester Freund Ned von dessen heranwachsendem Enkel Lew erhängt aufgefunden wird, glaubt Mac nicht an einen Suizid und nimmt den verstörten Jungen bei sich auf. Wie Detective Shea erklärt, liefert auch die gerichtsmedizinische Untersuchung kein eindeutiges Ergebnis. Beim Ausräumen der Wohnung seines Freundes stößt Mac auf Zeitungsartikel, die von der nackten Leiche einer jungen Frau in einem ehemaligen Bergwerk berichten. Aus dem Arbeitstagebuch von Ned erfährt er weiter, dass sein Freund unvermittelt die Arbeiten an dem Mädchenheim Kinross Hall eingestellt hat. Ein Besuch bei der Direktorin Marcia Carrier soll klären, ob dort in einem bestimmten Zeitabschnitt Mädchen vermisst wurden.