Anton taucht ab von Milena Baisch

Anton taucht abNicht nur viele Kinder haben ein mulmiges Gefühl, wenn sie in einem Gewässer mit dunklem Grund schwimmen und nicht sehen können, was sich unter ihnen befindet. Auch manchen Erwachsenen geht es nicht anders und sie ziehen einen hellen Untergrund wie weißen Sand vor. Dunkles Wasser wird mit Tiefe assoziiert und die Ängste davor, die sich bis zu Panikattacken steigern können, liegen vielleicht in unseren Urinstinkten begründet.

In dem Kinderbuch Anton taucht ab von Milena Baisch fährt Anton in den Ferien mit seinen Großeltern auf einen Campingplatz. Bei der Ankunft ist er richtig sauer, weil es anstelle eines Pools nur einen See gibt. Dabei hasst Anton Seen, denn sie haben schwarzes Wasser und sind sicher voll grässlicher Schlingpflanzen. Obwohl er lieber im Bett fernsehen möchte, muss er mit den Großeltern zum See. Sie bestehen auch noch darauf, dass er sich auf dem Campingplatz Freunde suchen soll, wo er doch genug Chatfreunde hat. Anton sieht den anderen Kindern zu, die mit Vergnügen über einen Steg rennen und ins Wasser springen. Das kommt für ihn ganz sicher nicht infrage, denn so „bekloppt“ ist er nicht. Außerdem macht er hier die Bekanntschaft mit einem Angeber, der „Arschbomben“ macht, aussieht wie ein rasierter Pudel und ihm auch noch droht.

weiterlesenAnton taucht ab von Milena Baisch