Beatles vs. Stones von John McMillian

Beatles vs. StonesJohn McMillian versucht in seiner Gegenüberstellung Beatles vs. Stones eine Antwort auf die Frage des Mythos zu geben, der sich um die Rivalität der beiden Bands rankt, die mittlerweile Kultstatus erzielt haben. Tatsächlich haben sich die aus unterschiedlichsten Verhältnissen stammenden Bandmitglieder, wie die Zitate belegen, über viele Jahre sowohl gegenseitig gelobt, als auch negativ über die anderen geäußert. Während die Beatles, und ganz besonders Ringo, in Armut aufgewachsen sind, konnten sich die Eltern von Mick bereits Urlaube unter südlicher Sonne leisten.

John und Paul kannten sich bereits aus Schultagen und bei den ersten Auftritten im Jahr 1960 in Hamburg, wo sie auch erste sexuelle Erfahrungen sammeln konnten, traten die Beatles entweder in schwarzem Leder oder nachlässiger Kleidung auf. Erst ihr damaliger Manager, Brian Epstein, polierte ihr Image auf und verordnete ihnen die zu ihrem Markenzeichen gewordenen Anzüge, die sie jedoch nur widerwillig trugen. So änderten die als Schläger gefürchteten Beatles ihr Erscheinungsbild und avancierten zu den Fab Four. Dagegen gaben die aus gutem Hause stammenden Rolling Stones ihre ersten Konzerte im Sitzen, wobei sie Stücke coverten, die ihren Ursprung im afroamerikanischen Rhythm und Blues haben. Das Image, durch abscheuliches Benehmen aufzufallen, oktroyierte ihnen wiederum ihr Managerteam Oldham und Easton.

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